Menschenkenntnis

Die Menschen kennen sich einander nicht.
Nur die Galeerensklaven kennen sich,
die eng an eine Bank geschmiedet keuchen,
wo keiner was zu fordern hat und keiner was zu verlieren. (Tasso)


Johann Wolfgang von Goethe - Zitate und Sprüche  Johann Wolfgang von Goethe

deutscher Dichter (1749 - 1832)
Quelle: Torquato Tasso V, 5

Autoreninfo:  
geboren * 28.08.1749, Frankfurt am Main, Deutschland
gestorben † 22.03.1832, Weimar, Deutschland
Wirken Dichter

Autoreninfo:
bedeutendster Dichter der deutschen Literatur

Goethe forschte und publizierte außerdem auf verschiedenen naturwissenschaftlichen Gebieten.
In den Jahren nach seiner Italienreise beschäftigte Goethe sich zunächst vor allem mit der Naturforschung. 1790 veröffentlichte er seinen Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären, außerdem begann er mit seinen Untersuchungen zur Farbenlehre, die ihn bis ans Lebensende beschäftigen sollte.

Ab 1776 bekleidete er am Hof von Weimar unterschiedliche politische und administrative Ämter.

Goethes literarische Produktion umfasst Gedichte, Dramen, erzählende Werke in Vers und Prosa, autobiografische, ästhetische, kunsttheoretische und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften.

Auch sein umfangreicher Briefwechsel ist von großer literarischer Bedeutung.

Goethe war ein Vorreiter und der wichtigste Vertreter des Sturm und Drang. Sein Roman „Die Leiden des jungen Werthers“ machte ihn 1774 in ganz Europa berühmt.

Später wandte er sich inhaltlich und formal den Idealen der Antike zu und wurde ab den 1790er Jahren, gemeinsam mit Friedrich Schiller und im Austausch mit diesem, zum wichtigsten Vertreter der Weimarer Klassik.

Im Alter galt Goethe auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschland.

Dramen:
* Die Laune des Verliebten (Schäferspiel), verfasst 1768, im Druck 1806
* Die Mitschuldigen (Lustspiel), begonnen 1769, im Druck 1787
* Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (Schauspiel), 1773
* Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey, 1774
* Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, (Farce), 1774
* Hanswursts Hochzeit, (Farce), 1775
* Götter, Helden und Wieland (Farce), 1774
* Clavigo (Trauerspiel), 1774
* Egmont (Trauerspiel), begonnen 1775, im Druck 1788.
* Erwin und Elmire (Schauspiel mit Gesang), 1775
* Die Geschwister. Ein Schauspiel in einem Akt, 1776.
* Stella. Ein Schauspiel für Liebende, 1776.
* Der Triumph der Empfindsamkeit (Eine dramatische Grille), verfasst 1777
* Proserpina (Monodram), 1778/1779
* Iphigenie auf Tauris (Drama), Prosafassung 1779, im Druck 1787.
* Torquato Tasso (Drama), ab 1780, im Druck 1790.
* Faust. Ein Fragment, 1790
* Der Groß-Cophta (Lustspiel), 1792.
* Der Bürgergeneral (Lustspiel), 1793
* Faust. Eine Tragödie., ab 1797, im Druck unter diesem Titel zuerst 1808 erschienen.
* Mahomet der Prophet, Übersetzung und Bearbeitung einer Tragödie von Voltaire, 1802.
* Die natürliche Tochter (Trauerspiel), 1803.
* Pandora. Ein Festspiel, entstanden 1807/08, im Druck 1817.
* Faust. Der Tragödie zweiter Teil., 1832 (postum veröffentlicht).

Romane und Novellen:
* Die Leiden des jungen Werther (Briefroman), 1774, 2. Fassung 1787
* Wilhelm Meisters theatralische Sendung („Urmeister“, Roman), ab 1776, Im Druck 1911
* Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten (Rahmenerzählung), 1795
* Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/96 (Text)
* Novelle, ab 1797
* Wilhelm Meisters Wanderjahre, ab 1807, im Druck 1821, erweiterte Fassung 1829
* Die Wahlverwandtschaften, 1809

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