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Reisen von Christian Friedrich Hebbel |
Auf der Reise empfang' ich des Zufalls Gaben mit Freuden; denn dem Reisenden ist dieser zum Gotte gesetzt. |
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Tätigkeit von Christian Friedrich Hebbel |
Beschäftigung, nur Beschäftigung, und man ist geborgen. Man weiß so lange nichts von sich, als man etwas tut. |
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Bildung von Christian Friedrich Hebbel |
Bildung ist ein durchaus relativer Begriff. Gebildet ist jeder, der das hat, was er für seinen Lebenskreis braucht. Was darüber ist, das ist vom Übel. |
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Leid von Christian Friedrich Hebbel |
Blumenkränze entführt dem Menschen der leiseste Westwind, Dornenkronen jedoch nicht der gewaltigste Sturm. |
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Selbsterkenntnis von Christian Friedrich Hebbel |
Cäsar wurde ermordet, da schrie sein Schneider nach Waffen. "Wer ist noch sicher in Rom", rief er, "wenn der es nicht war!" |
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Erfüllung von Christian Friedrich Hebbel |
Danke den Göttern, o Mensch, wenn das, worum du am Morgen kämpftest auf Leben und Tod, dich nicht am Abend erdrückt. |
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Zorn von Christian Friedrich Hebbel |
Das Aufbrausen ist die Lebensäußerung des Zorns und zugleich sein Tod. |
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Gesicht von Christian Friedrich Hebbel |
Das Auge ist der Punkt, in welchem Seele und Körper sich vermischen. |
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Drama von Christian Friedrich Hebbel |
Das Drama schildert den Gedanken, der Tat werden will durch Handlen und Dulden. |
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Leben von Christian Friedrich Hebbel |
Das ganze Leben ist ein verdaulicher Widerspruch. |
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