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Georg Wilhelm Friedrich Hegel

deutscher Philosoph (1770 - 1831)

32 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch Bildung.

  • Alles was ist, ist vernünftig.

  • Das Zeitungslesen des Morgens ist eine Art von realistischem Morgensegen.

  • Der Widerspruch ist das Erheben der Vernunft über die Beschränkungen des Verstandes.

  • Die Sprache ist gleichsam der Leib des Denkens.

  • Talent ist spezifische, Genie allgemeine Befähigung.

  • Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen.

  • Die theoretische Arbeit bewegt mehr Zustände in der Welt als die praktische. Ist erst das Reich der Vorstellungen revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus.

  • Die Mutter ist der Genius des Kindes.

  • Ein welthistorisches Individuum hat nicht die Nüchternheit, dies oder jenes zu wollen, viel Rücksichten zu nehmen, sondern es gehört ganz rücksichtslos dem einen Zwecke an.

  • Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht auch sie vernünftig an.

  • Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

  • Unschuld heißt willenlos sein, ohne böse und eben damit ohne gut zu sein.

  • Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee.

  • Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

  • Ein freier Mensch ist nicht neidisch.

  • Die Vernunft ist die höchste Vereinigung des Bewußtseins und des Selbstbewußtseins oder des Wissens von einem Gegenstande und des Wissens von sich.

  • Das natürliche Recht aber ist die Freiheit, und die weitere Bestimmung derselben ist die Gleichheit in den Rechten vor dem Gesetz.

  • Das Schöne ist das Scheinen der Idee durch ein sinnliches Medium (Stein, Farbe, Ton, gebundene Rede), die Wirklichkeit der Idee in der Form begrenzter Erscheinung.

  • In der demokratischen Verfassung ist überhaupt der Entwicklung großer politischer Charaktere am meisten Raum gegeben; denn sie vornehmlich läßt die Individuen nicht nur zu, sondern fordert sie auf, ihr Talent geltend zu machen.

  • Der Staat dagegen kennt keine selbständigen Individuen, von denen jedes nur sein eigenes Wohl im Auge haben und verfolgen dürfte. Im Staate ist das ganze Zweck und der Einzelne Mittel.

  • Alle großen weltgeschichtlichen Vorgänge ereignen sich zweimal: Das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

  • Ales, was in der Welt verdorben worden ist, das ist aus guten Gründen verdorben worden.

  • Unter Verfassung muß die Bestimmung der Rechte, das ist der Freiheiten überhaupt, und die Organisation der Verwirklichung derselben verstanden werden.

  • Wer etwas Großes will, der muß sich zu beschränken wissen. Wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts.

  • In der Öffentlichen Meinung ist alles Falsche und Wahre; aber das Wahre in ihr zu finden, ist die Sache des großen Mannes.

  • Wahrheit heißt Übereinstimmung des Begriffs mit seiner Wirklichkeit.

  • Gewohnheit ist eine subjektive Notwendigkeit.

  • Die Regierung ist zuerst formelle Ausübung der Gesetze und Aufrechterhaltung derselben. Nach außen hin verfolgt sie den Staatszweck, welcher die Selbständigkeit der Nation als eine Individualität gegen andre ist. Endlich nach innen hat sie das Wohl des Staates und aller seiner Klassen zu besorgen und ist Verwaltung.

  • Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit.

  • Gehorsam ist der Anfang aller Weisheit.

  • Nationen, die in sich unverträglich sind, gewinnen durch Kriege nach außen Ruhe im Innern.

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