TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Gustav Heinemann

deutscher Politiker (1899 - 1976)

17 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.

  • Weihnachten macht die Frohen und Lebenstüchtigen froher, die Betrübten aber, die schwer am Leben tragen, trauriger. Weihnachten macht bewußter als jeder andere Tag, wer im Licht und wer im Schatten lebt.

  • Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt, der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst.

  • Der Staat ist eine Notverordnung Gottes, um Böses zu verhindern. Man darf ihn nicht mit Gemütswerten behängen.

  • Man darf nicht müde werden, unserem Volke immer wieder zu sagen, daß Henker und Fallbeil keine geeigneten Mittel sind, um die Probleme unserer Gesellschaft in der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zu lösen.

  • Das Recht ist die Waffe des Schwachen.

  • Mir tun alle leid, die sich ohne Orden an der Brust halb nackt fühlen.

  • Der Friede ist kein Naturprodukt; er wächst aus menschlichem Handeln.

  • Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.

  • Nie wird es mich reuen, der Wahrheit und dem Recht den Mund geliehen zu haben. Bringt mich nur durch rohe Gewalt zum Schweigen! Recht bleibt Recht! Vor dem Stuhle des Richters, der euch einst fordert, werdet Ihr mich hören müssen!

  • Anarchisten sind objektiv die besten Helfer der Reaktionäre. Vielleicht wollen sie das sogar sein.

  • Zu den Grundrechten gehört auch das Recht zu demonstrieren, um öffentliche Meinung zu mobilisieren. Auch die junge Generation hat einen Anspruch darauf, mit ihren Wünschen und Vorschlägen gehört und ernst genommen zu werden.

  • Ach was, ich liebe keine Staaten, ich liebe meine Frau; fertig!

  • Es muß darauf geachtet werden, daß das Grundgesetz nicht mit Methoden geschützt wird, die seinem Ziel und seinem Geist zuwider sind.

  • Der Staat ist eine Notordnung gegen das Chaos.

  • Traditionen sind mit anderen Worten keineswegs das Privileg konservativer Kräfte. Noch weniger gehören sie in die alleinige Erbpacht von Reaktionären, obgleich diese am lautstärksten von ihnen reden.

  • Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.

Anzeige