Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
hat auch Religion;
wer jene beiden nicht besitzt,
der habe Religion.
Quelle: Zahme Xenien IX
Zitat von Johann Wolfgang von Goethe

deutscher Dichter

* 28.08.1749, † 22.03.1832


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  • Daß der Mensch ins Unvermeidliche sich füge, darauf dringen alle Religionen. Jede sucht auf ihre Weise, mit dieser Aufgabe fertig zu werden. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Religion, sagt man, sei nur ein prächtiger Teppich, hinter dem man jeden gefährlichen Anschlag nur desto leichter ausdenkt. Das Volk liegt auf den Knien, betet die heiligen gewirkten Zeichen an, und hinten lauscht der Vogelsteller, der sie berücken will. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Es findet sich in dem Werke des Herrn Bourrienne eine Liste der Bücher, die Napoleon in Ägypten bei sich geführt, worunter denn auch der Werther steht. Das Merkwürdige an dieser Liste aber ist, wie die Bücher unter verschiedenen Rubriken klassifiziert werden. Unter der Aufschrift Politique zum Beispiel finden wir aufgeführt: Le vieux testament, le nouveau testament, le coran. Woraus man denn sieht, aus welchem Gesichtspunkt Napoleon die religiösen Dinge angesehen. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Fahrt fort in unmittelbarer Beachtung der Pflicht des Tages und prüft dabei die Reinheit eures Herzens und die Sicherheit eures Geistes. Wenn ihr sodann in freier Stunde aufatmet und euch zu erheben Raum findet, so gewinnt ihr auch gewiß eine richtige Stellung gegen das Erhabene. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Großen Dank verdient die Natur, daß sie in die Existenz eines jeden lebendigen Wesens auch so viel Heilungskraft gelegt hat, daß es sich, wenn es an dem einen oder dem anderen Ende zerrissen wird, selbst wieder zusammenflicken kann; und was sind die tausendfältigen Religionen anders als tausendfache Äußerungen dieser Heilungskraft. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Ich ehre die Religion, das weißt Du. Ich fühle, daß sie manchem Ermatteten Stab, manchem Verschmachtenden Erquickung ist. Nur - kann sie denn, muß sie denn das einem jeden sein? - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Nun sag, wie hast du's mit der Religion? - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • So bleibt die eigentliche Religion ein Inneres, ja Individuelles, denn sie hat ganz allein mit dem Gewissen zu tun, dieses soll erregt, soll beschwichtigt werden. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Religionen sind verschiedene Wege, die alle zu dem gleichen Punkt hinführen. Was bedeutet es, daß wir verschiedene Pfade benützen, wenn wir doch das gleiche Ziel erreichen? In Wirklichkeit gibt es ebensoviele Religionen als Individuen. - Mohandas Karamchand 'Mahatma' Gandhi (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. - Karl Marx (Quelle/Zusatzinfo)
  • In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen. - Heinrich Heine (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion. - Ludwig Feuerbach (Quelle/Zusatzinfo)
  • Sie sang vom irdischen Jammertal, von Freuden, die bald zerronnen, vom Jenseits, wo die Seele schwelgt, verklärt in ewigen Wonnen. Sie sang das alte Entsagungslied, das Eiapopeia vom Himmel, womit man einlullt, wenn es greint, das Volk, den großen Lümmel. Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, ich kenn' auch die Herren Verfasser; ich weiß, sie tranken heimlich Wein und predigten öffentlich Wasser. - Heinrich Heine (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Religion ist das Gefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit. - Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Staatsmaßregeln einführen oder befestigen zu wollen. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen. - Wladimir Iljitsch Lenin (Quelle/Zusatzinfo)
  • O Moslem, Religion gebietet uns Manieren und Wahrheitsliebe, und es gibt keine religiösen Ideen, die Beleidigungen oder ordinäre Worte ermutigen. - Muhammad Hosni Mubarak (Quelle/Zusatzinfo)
  • Was mich Euch zum Christen macht, das macht Euch mir zum Juden! - Gotthold Ephraim Lessing (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft ist blind. - Albert Einstein (Quelle/Zusatzinfo)

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Portrait Sarah Walter
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