José Ortega y Gasset

spanischer Philosoph, Schriftsteller und Soziologe

* 09.05.1883 - Madrid, Spanien
† 18.10.1955 - Madrid, Spanien
Zitate 1 bis 30 von 41
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Zitate von José Ortega y Gasset

  • Jeder Zweifel ist die Forderung nach einer Methode.
  • Hassen heißt unablässig morden.
  • Was ist Gewalt anderes als Vernunft, die verzweifelt?
  • Das Bewußtsein des Geborgenseins tötet das Leben.
  • Revolution ist nicht Barrikade; Revolution ist ein Geisteszustand.
  • Es ist nicht möglich, daß ein Glaube stirbt; es sei denn, daß ein neuer geboren würde.
  • Don Juan ist nicht der Mann, der die Frauen liebt, sondern der Mann, den die Frauen lieben.
  • Das Denken ist eine Lebensfunktion wie die Verdauung und der Blutkreislauf.
  • Es gibt heute eine große Sache, die im Sterben liegt, das ist die Wahrheit.
  • Der echte Revolutionär rebelliert nicht gegen Mißbräuche, sondern gegen Bräuche.
  • Nicht was wir gestern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.
  • Die Gesellschaft ist immer eine dynamische Einheit zweier Faktoren, der Eliten und der Massen.
  • Leben heißt etwas Aufgegebenes erfüllen. In dem Maße, wie wir vermeiden, unser Leben an etwas zu setzen, entleeren wir es.
  • Das allgemeine Stimmrecht gab der Masse nicht das Recht zu entscheiden, sondern die Entscheidung der einen oder andern Elite gutzuheißen.
  • Was die Völker groß macht, sind in erster Linie nicht ihre großen Männer, es ist die Höhe der Mittelmäßigkeit.
  • Der Zyniker, dieser Schmarotzer der Zivilisation, lebt davon, sie zu verneinen, weil er überzeugt ist, daß sie ihn nicht im Stich lassen wird.
  • Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm schon die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen möchte.
  • Hartnäckige Übellaunigkeit ist ein klares Symptom dafür, daß ein Mensch gegen seine Bestimmung lebt.
  • Jedes Leben ist mehr oder weniger eine Ruine, unter deren Trümmern wir die eigentliche Bestimmung des Menschen entdecken müssen.
  • Die Abtrünnigkeit der Armee ist nicht eine der Ursachen der Revolution: Sie ist die Revolution selbst.
  • Masse und Kollektiv können in der Tat ohne Wahrheit leben. Sie sind ihrer weder bedürftig noch fähig.
  • Die erste künstlerische Tat des Menschen war, zu schmücken und vorzüglich seinen eigenen Leib zu schmücken. Im schmuck, der Erstgeborenen der Künste, finden wir den Keim aller anderen.
  • Je mehr Erfahrungen ich sammle, um so klarer wird mir, daß so gut wie alles Böse, das in unserer Gesellschaft getan wird - und es wird nicht viel anderes getan - aus Schwäche geschieht.
  • Auserwählt ist jeder, der von einem hohen Grad von Vollkommenheit und Selbstgenügsamkeit nach weiterer Vervollkommnung und schärferen Ansprüchen an sich selbst strebt.
  • Es ist nötig, daß alle Rettungsringe um den Menschen her versagen, daß er nichts findet, woran er sich klammern kann. Dann werden seine Arme sich wieder rettend regen.
  • Ihrem eigenen Trieb überlassen, neigt die Masse, sie sei, wie sie sei, plebejisch oder "aristokratisch", immer dazu, aus Lebensbegierde die Grundlagen ihres Lebens zu zerstören.
  • Das Parlament ist im nationalen Zusammenleben das sichtbarste Organ für den Umgang und die Verständigung unter Gleichgestellten.
  • Die Frau ist kein Raubtier. Sie ist die Beute, die dem Raubtier auflauert.
  • Alter ist immer noch das einzige Mittel, das man entdeckt hat, um lange leben zu können.
  • Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm schon die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen möchte.
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Christa Schyboll