Im Waffenlärm schweigen die Gesetze.
Quelle: Pro Milone 4, 10
Originaltext: "Silent leges inter arma."
Zitat von Marcus Tullius Cicero

römischer Schriftsteller, Politiker und Jurist

* 3.1.106 vChr, † 7.12.43 vChr


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  • Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien. - Heraklit (Quelle/Zusatzinfo)
  • Töte einen, und du bist ein Mörder! Töte tausende, und du bist ein Held! - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, als die Regierungen Kriege machen können; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit. - Bertolt Brecht (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Krieg ist nichts anderes als eine Fortsetzung des politischen Verkehrs mit Einmischung anderer Mittel. - Carl Philipp Gottfried von Clausewitz (Quelle/Zusatzinfo)
  • Darum sollte jeder Soldat im Kriege es wie jeder kranke Mann in seinem Bette machen: Jedes Stäubchen aus seinem Gewissen waschen. Und wenn er stirbt, ist der Tod für ihn ein Gewinn. Wenn er nicht stirbt, so war die Zeit segensvoll verloren, worin eine solche Vorbereitung gewonnen ward. Und bei dem, welcher davonkommt, wäre es keine Sünde, zu denken, daß, da er Gott ein so freies Anerbieten macht, dieser ihn den Tag überleben läßt, um seine Größe einzusehen und andere zu lehren, wie sie sich... - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Es ist unleugbar, daß Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle. - Thomas Hobbes (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Nationalhaß vertritt bei dem einzelnen gegen den einzelnen mehr oder weniger stark die individuelle Feindschaft. Wo aber auch dieser fehlt und anfangs keine Verbitterung war, entzündet sich das feindselige Gefühl am Kampfe selbst; denn eine Gewaltsamkeit, die jemand auf höhere Weisung an uns verübt, wird zur Vergeltung und Rache gegen ihn entflammen. - Carl Philipp Gottfried von Clausewitz (Quelle/Zusatzinfo)
  • Man kann den Krieg nur durch den Krieg abschaffen; wer das Gewehr nicht will, der muß zum Gewehr greifen - Mao Tse-Tung (Quelle/Zusatzinfo)
  • Alle Kriege sind nur Raubzüge. - Voltaire (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schon wieder Krieg! Der Kluge hört's nicht gern. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Krieg ist nicht mehr die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio. - Willy Brandt (Quelle/Zusatzinfo)
  • Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von den Vätern. - Krösus (Quelle/Zusatzinfo)
  • Zwar darf man sagen, daß manches kleinliche Spiel der Leidenschaften in diesem ernsten Dienst des Lebens zum Schweigen gebracht wird. Doch gilt dies nur von den Handelnden der niederen Regionen, die, von einer Gefahr und Anstrengung zur anderen fortgerissen, die übrigen Dinge des Lebens aus den Augen verlieren, sich der Falschheit entwöhnen, weil der Tod sie nicht gelten läßt, und so zu jener soldatischen Einfachheit des Charakters kommen, die immer der beste Repräsentant des Kriegerstandes... - Carl Philipp Gottfried von Clausewitz (Quelle/Zusatzinfo)
  • Es ehrt unsere Zeit, daß sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben. - Albert Camus (Quelle/Zusatzinfo)
  • Manchmal müssen Kriege geführt werden, um noch mehr Blutvergießen zu verhindern. - Amos Oz (Quelle/Zusatzinfo)
  • Krieg und Liederlichkeit, die bleiben immer in Mode. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Hinterm Ofen ist gut Krieg führen. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das Furchtbarste an jedem Krieg ist der Umstand, daß die Menschen ihn wie ein Naturereignis - etwa wie einen Blitzschlag, ein Erdbeben, eine Springflut - hinzunehmen pflegen, während er in Wirklichkeit ein mit ihrer eigenen Duldung und Mithilfe von Menschenhand vorbereitetes Unternehmen ist, bei dem man den Initiatoren und Managern auch noch die sichersten Plätze reserviert. - Sigmund Graff (Quelle/Zusatzinfo)
  • Sie streiten sich, so heißt's um Freiheitsreche: Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Es wird mit Blut kein fester Grund gelegt, kein sicheres Leben schafft uns Andrer Tod. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)

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