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Nikolaus Lenau

österreichischer Schriftsteller (1802 - 1850)

17 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • O Menschenherz, was ist dein Glück? / Ein rätselhaft geborner / und, kaum gegrüßt, verlorner, / unwiederholter Augenblick!

  • Nie soll weiter sich ins Land / Lieb' von Liebe wagen, / als sich blühend in der Hand / läßt die Rose tragen.

  • Trotz allem Freundeswort und Mitgefühlsgebärden / bleibt jeder tiefe Schmerz ein Eremit auf Erden.

  • Sahst du ein Glück vorübergehn, / das nie sich wiederfindet, / ist's gut, in einen Strom zu sehn, / wo alles wogt und schwindet. / Hinträumend wird Vergessenheit / des Herzens Wunde schließen; / die Seele sieht mit ihrem Leid / sich selbst vorüberfließen.

  • Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopfe tragen.

  • Ein offner Wald am Straßensaume / ist dein Gedicht. Du mußt's ertragen, / reibt sich an seinem schönsten Baume / ein Schwein mit grunzendem Behagen.

  • Die Jugend folgt, ein Rosenblatt, den Winden.

  • So tönt kein Lied in kummervollen Stunden, / als wenn der Freund das rechte Wort gefunden.

  • Die Naivität, mit der manche Menschen in diesem Lande Politik machen, wird nur noch übertroffen von der Naivität, mit der manche Menschen dann darüber schreiben.

  • Erwachsene nennen ihre Teddybären Ideale.

  • Böse Menschen haben keine Lieder, aber häufig eine Stereo-Anlage.

  • Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.

  • Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.

  • So böse ist kein Kind, daß es nicht für eine Steuerermäßigung gut wäre.

  • Wenn Politiker anfangen, die Farbe des Windes zu beschreiben, stehen bald Wahlen ins Haus.

  • Fahre wie der Teufel, und du wirst ihn bald treffen.

  • Mächtig zürnt der Himmel im Gewitter.

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