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Sophokles

griechischer Dichter (um 496 vChr - um 406 vChr)

79 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Nicht geboren zu werden, ist weitaus das Beste.

  • Das Schönste ist, gerecht zu sein, das Beste die Gesundheit, das Angenehmste, wenn man immer erreicht, was man will.

  • Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch.

  • Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da.

  • Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag.

  • Befehle nicht, wo dir die Macht gebricht!

  • Gewaltig ist das Mutterherz. Man kann auch, / wenn das Kind uns Böses angetan, / doch nimmer hassen, was man selbst gebar.

  • Das weitaus schönste Glück - das plötzliche.

  • Kein schlimmres Gut erwuchs uns als das Geld! / Das Geld hat ganze Städte ausgelöscht, / die Menschen fort von Haus und Hof gejagt, / hat Redliche verführt, das reine Herz / verwirrt und auf den bösen Pfad gebracht, / den Menschen jede Schurkerei gezeigt.

  • Der Himmel hilft niemals solchen, die nicht handeln wollen.

  • Wer Glück erfuhr, / soll mit Beglückung niemals geizig sein!

  • Des Glückes Welle hebt, die Welle stürzt / den Hohen und den Niedern immerzu; / kein Seher weiß, wann sie zur Ruhe kommt.

  • Die Götter stürzen, richten wieder auf.

  • Wen Gott verderben will, den schlägt er vorher mit Blindheit.

  • Den Redlichen bewährt ja nur die Zeit. / Den schlechten Mann enthüllt ein einz'ger Tag.

  • Nur den Göttern ist des Alters Bürde fremd.

  • Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.

  • Nicht den Tod eracht ich als das Schrecklichste, / nein, wenn man, selbst ihn suchend, / ihn nicht finden kann.

  • Das angenehmste Leben führen die, die nichts denken.

  • Denn still zu dulden lehrte mich ein Mißgeschick, / des Lebens lange Dauer und ein edler Sinn.

  • Der Schwache schlägt den Starken auch, / hilft ihm das Recht.

  • Doch manchen stürzte schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.

  • Hoffnung, die so ziellos schweift, / vielen Menschen gereicht sie zum Segen, / vielen ist sie nur Trug ihrer eitlen Begier.

  • Böses erscheint dem als Gutes, / dem ein Gott seine Sinne / führt ins Verhängnis.

  • Glücklich, wem von allen Gaben / klaren Sinn die Götter gaben.

  • Denn ist dem Menschen / jedwede Freude in der Brust vernichtet, / dann ist sein Leben nur ein eitler Schein. / Er schleicht nur als ein Toter durch das Leben. / Ob ihm der Reichtum füllet Haus und Hof, / ob eine Krone um das Haupt ihm strahlt, / fehlt ihm der Frohsinn, dann ist alles dies / nicht soviel Wert wie einer Flamme Schatten.

  • Nur wer vom gleichen Leid gezeichnet ist, / darf mit dem Schwergeprüften traurig sein.

  • Guter Feldherr sagt / dem Heer nur Gutes, schweigt vom Mißlichen.

  • Durch Betrug erlistet ist noch nicht gewonnen.

  • Mache nicht unerträglich den Schmerz durch ewige Klagen!

  • Der Irrtum ist / zwar aller Menschen ganz gewisses Teil, / doch wer auch irrt, er bleibt nicht ohne Rat, / nicht ohne Segen, wenn er Heilung sucht / von seiner Krankheit, nicht in Starrsinn fällt.

  • Viele, heute befreundet, sind uns morgen feind.

  • Aller Güter höchstes sei Besonnenheit.

  • Frei von Unglück ist niemand.

  • Frevel ist's dem edlen Mann / zu schmähn im Tode, ward er auch von uns gehaßt.

  • Hat ein Gott erst das Haus erschüttert, so häuft sich / des Unheils volles Maß auf ferne Geschlechter.

  • Das ist kein Staat, was einem Mann gehört!

  • Man muß vergessen, / daß Mühe für die Eltern Mühe ist.

  • Sich elend zu sehn / durch eigene. nicht durch andere Schuld, / das bereitet die bittersten Qualen.

  • Unheimlich kann auch tiefes Schweigen sein.

  • Schon viele Droher haben viel Geschwätz / im blinden Zorn gedroht, doch wenn Vernunft / zurückkam, war es mit der Drohung aus.

  • Jedes Wesen kann nur in seiner Eigenheit gut sein.

  • Hast du bei einem Werk den Anfang gut gemacht, / das Ende wird gewiß nicht minder glücklich sein.

  • Wer eine Saat mißratener Kinder auferzieht, / was zieht er anders als sich selbst die Sorge groß / und seinem Feinde reichen Stoff zu bitterm Hohn?

  • Wer schnell entschlossen ist, der strauchelt leicht.

  • Nie wird der Feind zum Freunde, selbst im Tode nicht.

  • Aus dem Mund Unedler auch fällt oft ein Rat zum Guten.

  • Gerechte Sache gibt auch Selbstgefühl.

  • Vor allem hass' ich den Ertappten, der sein Bubenstück noch zu beschönen sucht.

  • Der Eigensinn bekennt den Unverstand.

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