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Frau von Walther von der Vogelweide |
"Weib" muß der höchste Name für die Frauen sein und ehret mehr als Frau. |
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Gesicht von Walther von der Vogelweide |
Achtet auf eure Augen öffentlich und heimlich, laßt sie gute Sitten spähen und die schlechten übersehen. |
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Anmut von Walther von der Vogelweide |
Anmut machet schön das Weib. |
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Leib von Walther von der Vogelweide |
Das Äußere läßt aufs Innere schließen. |
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Menschliche Schönheit von Walther von der Vogelweide |
Daß man als schön sie preist, laß ich bei Frauen gelten, den Männern steht es schlecht: Es klingt zu weich und fast wie Schelten. |
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Amt von Walther von der Vogelweide |
Dem schlechtsten Manne diene, Sohn, daß dir der beste lohne! |
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Menschliche Schönheit von Walther von der Vogelweide |
Durchsüßet und geblümet sind die reinen Frauen. So Wonnigliches gab es niemals anzuschauen in Lüften noch auf Erden noch in allen grünen Auen. Lilien oder Rosenblumen, wenn sie ... |
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Gehör von Walther von der Vogelweide |
Hütet eure Ohren, oder ihr seid Toren! Laßt ihr böses Wort hinein, wird es euch zur Schande sein. |
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Heim von Walther von der Vogelweide |
Ich hab mein Lehen, alle Welt, ich hab mein Lehen! Nun fürcht ich nicht den Hornung an die Zehen und brauche geizge Herren nicht mehr anzuflehen. |
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Liebesleidenschaft von Walther von der Vogelweide |
Minn' ist Minne, tut sie wohl. Tut sie weh, so ist es nicht die rechte Minne, und ich weiß nicht, wie man sie dann nennen soll. |
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