Es ist mir vollständig gleichgültig, ob in dem Reichtagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumspringen.
Quelle: Telegramm, an Reichskanzler von Bülow, 1903
Zitat von Wilhelm II.

deutscher Kaiser und König von Preußen

* 27.01.1859 - Berlin, Deutschland
† 04.06.1941 - Schloss Doorn, Niederlande

Themenverwandte Zitate:

  • Die beste Staatsform ist das Königtum. Die Entartung des Königtums, die Tyrannis, ist die schlechteste. Unter den nicht guten Verfassungen ist am erträglichsten die Demokratie. - Aristoteles (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Himmel prangt mit Funken ohne Zahl, und Feuer sind sie all', und jeder leuchtet, doch einer nur behauptet seinen Stand. So in der Welt auch: Sie ist voll von Menschen, und Menschen sind empfindlich, Fleisch und Blut. Doch in der Menge weiß ich einen nur, der unbesiegbar seinen Platz bewahrt, vom Andrang unbewegt. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Daß sich das größte Werk vollende, genügt ein Geist für tausend Hände. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Ich halte den Absolutismus für eine unmögliche Sache. - Otto Fürst von Bismarck (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Staatsgeschäfte teilten sich in mehrere Kammern. Wölfe besorgten die Finanzen, Füchse waren ihre Sekretäre. Tauben führten das Kriminalgericht, Tiger die gütlichen Vergleiche, Böcke schlichteten Heiratsprozesse. Soldaten waren die Hasen; Löwen und Elefant blieben bei der Bagage; der Esel war Gesandter des Reichs, und der Maulwurf Oberaufseher über die Verwaltung der Ämter. Genueser, was hofft ihr von dieser weisen Verteilung? Wen der Wolf nicht zerriß, den prellte der Fuchs. Wer diesem... - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • O, der ist noch nicht König, der der Welt gefallen muß. Nur der ist's, der bei seinem Tun nach keines Menschen Beifall braucht zu fragen. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Alleinherrschaft kann nur bestehen, solange ein Volk in Stände zerfällt, welche, in einer unabwandelbaren Ordnung übereinandergebaut, die festen Stufen bilden, welche gemählich zum Throne führen. - Ludwig Börne (Quelle/Zusatzinfo)
  • Zweifellos ist die Macht, die aus der Liebe des Volkes stammt, die größte; aber sie ist unsicher und bedingt. Nie werden sich Fürsten damit begnügen. Die besten Könige wollen böse sein dürfen, wenn es ihnen beliebt. - Jean-Jacques Rousseau (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der große Wert, ja die Grundlage des Königtums scheint mir darin zu liegen, daß, weil Menschen Menschen bleiben, einer so hoch gestellt, ihm so viel Macht, Reichtum, Sicherheit und absolute Unverletzlichkeit gegeben werden muß, daß ihm für sich nichts zu wünschen, zu hoffen und zu fürchten übrig bleibt, wodurch der ihm wie jedem einwohnende Egoismus gleichsam durch Neutralisation vernichtet wird und er nun, gleich als wäre er kein Mensch, befähigt ist, Gerechtigkeit zu üben und nicht mehr sein,... - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wenn es den Kaiser juckt, so müssen die Völker sich kratzen. - Heinrich Heine (Quelle/Zusatzinfo)
  • An der Krone funkeln die Perlen nur und freilich nicht die Wunden, mit denen sie errungen ward. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Wille des Monarchen verleiht die Tugend wie das Glück. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Furcht, die mächtigste der Leidenschaften, kann allein dem politischen Körper Bestand und Dauer sichern, ja sein Glück, wenn wechselseitige Furcht zwischen König und Volk besteht. Denn wenn das Volk den König fürchtet, so gibt es keine Aufstand, und wenn der König das Volk fürchtet, keine Unterdrückung. - Antoine de Rivarol (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das Schiff, auf dem sich zwei Kapitäne befinden, geht unter. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wie selten kommt ein König zu Verstand. Und sollen sich viele nicht lieber vielen vertrauen als einem? - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Himmel ist hoch und die Erde tief, aber der Könige Herz ist unerforschlich. - Bibel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Am Throne gibt es fast für niemanden Geheimnisse als für den, der darauf sitzt. - Jean Paul (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das ist kein Staat, was einem Mann gehört! - Sophokles (Quelle/Zusatzinfo)
  • Arm sind wir Fürsten, wissen das Geheime, allein das Offenkund'ge, was der Bettler weiß, der Tagelöhner, bleibt uns ein Geheimnis. - Franz Grillparzer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der König ist das lebendige Gesetz. - Mark Aurel (Quelle/Zusatzinfo)

Portrait: Henri Vidal