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Kindheit Zitate

61 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Kindheit

  • Es gibt kein Alter, in dem alles so irrsinnig intensiv erlebt wird wie in der Kindheit. Wir Großen sollten uns daran erinnern, wie das war.

  • Ein Kind ist ein Buch, aus dem wir lesen und in das wir schreiben sollten.

  • Aus der Art, wie das Kind spielt, kann man erahnen, wie er als Erwachsener seine Lebensaufgabe ergreifen wird.

  • Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

  • Das Kind hat von tausend Waffen, die wir Erwachsenen in Kunst, Wissenschaft, Erfahrung finden, keine einzige. Es hat nichts als sein kleines, unbeschütztes, nacktes Herz, das wir ebenso leicht erheben als zu Boden schlagen können.

  • Ein Kind ist ein Engel, dessen Flügel im gleichen Maße schrumpfen, wie die Füße wachsen.

  • Auf allen Gebieten ist die Einfachheit verschwunden, selbst aus der Kinderstube. Schellen von Silber, von Gold, von Korallen, von geschliffenem Kristall, Klappern von jedem Preise und jeder Gattung - was für unnützes und verderbliches Zeug! Fort mit all diesem Krame! Fort mit den Schellen! Fort mit den Klappern! Kleine Baumzweige mit ihren Früchten und Blättern, ein Mohnkopf, in welchem man die Samenkörner klappern hört, ein Stück Süßholz, an dem es saugen und kauen kann, werden das...

  • Ohne das Kind, das ihm hilft, sich ständig zu erneuern, würde der Mensch degenerieren.

  • Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.

  • Die Kinder kennen weder Vergangenheit noch Zukunft, und - was uns Erwachsenen kaum passieren kann - sie genießen die Gegenwart.

  • Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen, aber der Liebe gelingt's, wenn sie sich selber bezwingt.

  • Laß mich ein Kind sein, sei es mit.

  • Über die Kinder wie über die kleinen Bäume im Walde geht der Sturm hinweg, der in den Kronen der alten braust und sie beugt und bricht. Wenn sie größer werden, wachsen sie in die Sturmschicht hinein, und ihre Wurzeln müssen kräftiger werden.

  • "Wirst du doch immer aufs neue hervorgebracht, herrlich Ebenbild Gottes," rief er aus, "und wirst sogleich wieder beschädigt, verletzt von innen oder von außen! "

  • Der Kinder Herzen sind wie Wachs, und ein Stück Wachs läßt sich um die Finger wickeln, wenn es erwärmt wird.

  • In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe.

  • Was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten.

  • Spielende Kinder sind lebendig gewordene Freuden.

  • Kinderland, du Zauberland, Haus und Hof und Hecken. Hinter blauer Wälderwand spielt die Welt Verstecken.

  • Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.

  • Vor Gott muß man sich beugen, weil er so groß ist, vor dem Kinde, weil es so klein ist.

  • Ich verzichte auf alle Weisheit, die nicht weinen, auf alle Philosophie, die nicht lachen, auf alle Größe, die sich nicht beugen kann - im Angesicht von Kindern.

  • Kinder erfrischen das Leben und erfreuen das Herz.

  • Ein Junge ist eine Haut, gespannt über einen Appetit, ein Lärm, bedeckt mit Schmutz.

  • Die Kinder sind die wirklichen Lehrmeister der Menschheit.

  • Schlafe wohl, geliebtes Kind! So viel tapfre Helden sterben, ganze Völker gar verderben, und die Zeit verstiebt wie Wind. Wie soll denn ein Mensch bestehn, muß dies Ganze doch vergehn? Schlafe wohl, wir Armen, wir bleiben, was wir immer waren: Jung von Weisheit, alt von Jahren, unverstandig für und für, stumm an Mund, an Augen blind, Kinder, wie wir kommen sind.

  • Ihm ruhen noch im Zeitenschoße die schwarzen und die heitern Lose. Der Mutterliebe zarte Sorgen, bewachen seinen goldnen Morgen.

  • Man versteht die Kinder nicht, ist man nicht selbst kindlichen Herzens. Man weiß sie nicht zu behandeln, wenn man sie nicht liebt, und man liebt sie nicht, wenn man nicht liebenswürdig ist.

  • Ein Gruß aus frischer Knabenkehle, ja mehr noch eines Kindes Lallen, kann leuchtender in deine Seele als Weisheit aller Weisen fallen.

  • Der Mensch kommt moraliter ebenso nackt auf die Welt als physice. Daher ist seine Seele in der Jugend so empfindlich gegen die äußere Witterung.

  • Kinder brauchen Liebe, wär's eines wilden Tieres Lieb' auch nur, in solchen Jahren mehr als Christentum.

  • Wehe dem, der ein Kind kränkt!

  • Kinder sind die Stimme des Volkes.

  • Meine ganze Kindheit war schön und gut. Deshalb bin ich auch ein harmonischer Mensch geworden.

  • O wie dankbar ist ein Kind! Pflege ich die zarte Pflanze, schütz ich sie vor Sturm und Wind, wird's ein Schmuck im Himmelsglanze. Wie gelehrig ist ein Kind! So wie du es lehrest lesen in dem Buch, in dem wir sind, so wird einst sein ganzes Wesen. Werden muß ich wie ein Kind, wenn ich will zum Vater kommen; Kinder, Kinder, kommt geschwind, ich wär' gerne mitgenommen.

  • Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben.

  • Es trägt wohl mancher Alte, des Herz längst nicht mehr flammt, im Antlitz eine Falte, die aus der Kindheit stammt.

  • Wer aus armen, niedern Häusern kommt, dem darf man es nicht vorwerfen, wenn er die erste Strecke seines Weges nur scheu und zögernd zurücklegt, wenn ihn Nichtigkeiten blenden, wenn ihn falsche Trugbilder verwirren, wenn ihn Irrlichter verlocken.

  • Einen traurigen Mann erdulde ich, aber kein trauriges Kind.

  • Getrennet lebte fern ich von den Meinen in strenger und unmütterlicher Zucht. Denk ich der Zeit, seh ich sich mir versteinen die Tage in des Lebens Blumenflucht, wie kleine Gärten zwischen steilen Mauern, die nie ein Sonnenstrahl hat heimgesucht.

  • Kann wohl etwas verkehrter sein, als den Kindern, die kaum in diese Welt treten, gleich von der anderen etwas vorzureden?

  • Wir sollen es mit den Kindern machen wie Gott mit uns, der uns am glücklichsten macht, wenn er uns in freundlichem Wahne so hintaumeln läßt.

  • Christ, so du kannst ein Kind von ganzem Herzen werden, so ist das Himmelreich schon deine hier auf Erden.

  • Jeder Wolkendunst unserer Jugend, der sich harmlos zu verziehen schien, kommt irgendwann einmal als Gewitter wieder.

  • Ich glaube, alle Empfängnisse sind unbefleckt.

  • Erbittert eure Kinder nicht, auf daß sie nicht scheu werden.

  • Schaffet die vielen Tränen der Kinder ab! Langes Regnen ist den Blüten schädlich.

  • In der Kinderwelt steht die ganze Nachwelt vor uns, in die wir wie Moses ins gelobte Land nur schauen, nicht kommen.

  • Die Kinder sollen besser werden, als die Eltern waren, und so ein jedes heranwachsende Geschlecht sein erziehendes überragen.

  • Ein Kind taugt weder zum Lügen noch zum Verheimlichen.

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