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Mensch Zitate

109 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Mensch

  • Welch ein Meisterwerk ist der Mensch! Wie edel durch Vernunft! Wie unbegrenzt an Fähigkeiten! In Gestalt und Bewegung wie bedeutend und wunderwürdig! Im Handeln wie ähnlich einem Engel! Im Begreifen wie ähnlich einem Gott! Die Zierde der Welt! Das Vorbild der Lebendigen! Und doch, was ist mir diese Quintessenz von Staub? Ich habe keine Lust am Manne und am Weibe.

  • Staub und Schatten sind wir.

  • Mensch werden ist eine Kunst.

  • Der Mensch ist ein Abgrund: Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.

  • Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch.

  • Wie liebenswert ist der Mensch, wenn er wirklich ein Mensch ist.

  • Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  • Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

  • Denn er ist hold, bemüht man sich um ihn. Er hat des Mitleids Trän' und eine Hand, so offen wie der Tag der weichen Milde. Jedoch, wenn er gereizt, ist er von Stein, so launisch wie der Winter und so plötzlich wie eisige Winde beim Beginn des Tags.

  • Bin ich der Flüchtling nicht? Der Unbehauste? Der Unmensch ohne Zweck und Ruh, der wie ein Wassersturz von Fels zu Felsen brauste, begierig wütend, nach dem Abgrund zu?

  • Das größte Wunderding ist doch der Mensch allein: Er kann, nachdem er's macht, Gott oder Teufel sein.

  • Der Mensch, das Individuum, ist Gottes Einfalt, ist einfältig gewordene Gottheit.

  • Wir sind solcher Stoff, auf dem Träume entstehen, und unser kleines Leben wird mit einem Schlaf abgerundet.

  • Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

  • Du bist Erde und sollst zu Erde werden.

  • Was der Mensch sei, sagt ihm nur die Geschichte.

  • Wenn ich mich im Zusammenhang des Universums betrachte, was bin ich?

  • Wenn ich die Einschränkung ansehe, in welcher die tätigen und forschenden Kräfte des Menschen eingesperrt sind; wenn ich sehe, wie alle Wirksamkeit dahinaus läuft, sich die Befriedigung von Bedürfnissen zu verschaffen, die wieder keinen Zweck haben, als unsere arme Existenz zu verlängern, und dann, daß alle Beruhigung über gewisse Punkte des Nachforschens nur eine träumende Resignation ist, da man sich die Wände, zwischen denen man gefangen sitzt, mit bunten Gestalten und lichten...

  • Es ist nicht Hand, nicht Fuß, nicht Arm noch Antlitz noch ein ander Teil dem Menschen eigen.

  • In jedem Menschen sind zu jeder Stunde gleichzeitig zwei Begehren mächtig, das eine nach Gott, das andere nach Satan. Der Ruf nach Gott, die Geistigkeit, ist ein Wunsch, emporzusteigen, der nach Satan, der tierische Trieb, die Lust zu sinken.

  • Der Mensch ist wie die Erde selbst: Eine dünne Kruste des Bewußtseins deckt ihn, und darunter, tief darunter, lodern die hellen Flammen des unbewußten Ich. So erklärt sich, wie ein Mensch plötzlich vulkanisch werden kann, wie eine milde, ruhige Persönlichkeit in einem Augenblick zu einem sprühenden Ausbruch von Heroismus oder Verbrechen gelangt.

  • Der Mensch ist, ich gesteh' es Euch, ein böses Lebenwesen.

  • Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das sich dagegen sträubt, das zu sein, was es ist.

  • Jeder Mensch trägt eigentlich, wie gut er sei, einen noch bessern Menschen in sich, der sein viel eigentlicheres Selbst ausmacht.

  • Leicht ist es, geboren zu werden, aber hart, ein Mensch zu werden.

  • Der Mensch ist ein Säugetier. Jeder saugt den anderen aus.

  • Der moderne Mensch hat von wenig eine Ahnung, aber er redet überall mit, obwohl er weiß, daß niemand ihm zuhört.

  • Der Mensch ist ein Wesen, dessen Schöpfung nur ein halber Erfolg war. Er ist nur ein Entwurf von etwas.

  • Der Mensch ist doch ein armes Schwein.

  • Mensch, du armer Lebengehetzter, ewig hoffender, ewig getäuschter Tantalus.

  • Nimmst du die Menschen für schlecht, du kannst dich verrechnen, o Weltmann. Schwärmer, wie bist du getäuscht, nimmst du die Menschen für gut.

  • So eingeschränkt er ist, hält er doch immer im Herzen das süße Gefühl der Freiheit und daß er diesen Kerker verlassen kann, wann er will.

  • Der heutige Mensch ist ein überbeschäftigtes, unselbständiges, zerstreutes Wesen.

  • Wenn das Weltall den Menschen zermalmen würde, so wäre er doch edler als das, was ihn tötet, weil er weiß, daß er stirbt, und die Übermacht kennt, die das Weltall über ihn besitzt. Davon weiß das Weltall nichts.

  • Der Mensch ist wie eine Spieluhr. Ein unmerklicher Ruck – und er gibt eine andere Melodie an.

  • Zwei Menschen sind in mir: Der eine will, was Gott, der andere, was die Welt, der Teufel und der Tod.

  • Wie der Mensch das Pfuschen so liebt! Fast glaub ich dem Mythus, der mir erzählet, ich sei selbst ein verpfuschtes Geschöpf.

  • Ihr seid nicht ausgeartet meine Kinder! Seid arbeitsam und faul und grausam mild, freigiebig geizig! Gleichet alle euern Schicksals Brüdern, gleichet den Tieren und den Göttern.

  • Die Menschheit kann nicht verstehen, daß wir zwar zum Mond fliegen, aber Autoradios und Kraftfahrzeuge nicht hinreichend sichern können.

  • Je mehr Einsicht man hat, desto mehr Größe und Niedrigkeit entdeckt man im Menschen.

  • Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, nämlich die Krone der Schöpfung.

  • Ich glaube an ein jenseitiges Ich, von dem unser diesseitiges Ich nur ein schwaches Bild ist.

  • Das Leben ist allen Tieren gemein, aber sterben kann nur der Mensch.

  • Manche Edle sind Menschen, die ihre Edelmütigkeit ausschließlich vor laufenden Kameras in den Blick der Öffentlichkeit rücken.

  • Der Mensch ist immer gefährlich. Wenn nicht durch seine Bosheit, dann durch seine Dummheit. Wenn nicht durch seine Dummheit, dann durch seinen Verstand.

  • Der platte Mensch beurteilt alle anderen Menschen wie Menschen, behandelt sie aber wie Sachen und begreift durchaus nicht, daß sie andere Menschen sind als er.

  • Jeder Mensch birgt in sich ein Merkmal von Erhabenheit und Größe.

  • Jeden Morgen verwandelt man sich vermittelst Chemikalien, Wasser & Seife, aus einem spreizhaarigen fettigen Troll in ein glattköpfig-kühles Gedankenwesen.

  • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

  • Die aktiven Faktoren der Menschennatur sind die Neigungen und Leidenschaften

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