Schlaf Zitate

57 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Schlaf
  • Süßer Schlaf! Du kommst wie ein reines Glück ungebeten, unerfleht am willigsten. Du lösest die Knoten der strengen Gedanken, vermischest alle Bilder der Freude und des Schmerzes, ungehindert fließt der Kreis innerer Harmonien, und eingehüllt in gefälligen Wahnsinn versinken wir und hören auf zu sein. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Beim Schlafengehen sollten wir uns sagen: Ich habe gelebt und den mir vom Schicksal bestimmten Weg zurückgelegt. Wenn Gott uns noch einen Morgen schenkt, werden wir ihn mit dem Gefühl, daß uns unerwarteter Gewinn zufällt, freudig entgegennehmen. - Lucius Annaeus Seneca (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Schlaflose multipliziert die Ereignisse. - Hans Arndt (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wenn man aus inneren Gründen nicht schlafen kann: Um Himmels willen nicht schlafen wollen, nicht mit geballten Fäusten bis siebenunddreißigtausend vierhundertundsechsundachtzig zählen! Sondern aus der Not eine Tugend machen! Man braucht ja nicht zu schlafen. Es ist auch so ganz hübsch. Nur nicht Wollen wollen; der Wille ist der ärgste Widersacher des Schlafes. - Heinrich Spoerl (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Schlaft ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Aber schlecht schläft es sich ohne einen guten Namen und einen kleinen Schatz. - Friedrich Wilhelm Nietzsche (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Schlaf borgt vom Tode zur Aufrechterhaltung des Lebens. Oder: Er ist der einstweilige Zins des Todes, welcher selbst die Kapitalabzahlung ist. Diese wird um so später eingefordert, je reichlicher und je regelmäßiger jener gezahlt worden. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse. - Hippokrates (Quelle/Zusatzinfo)
  • Singet leise, leise, leise, singt ein flüsternd Wiegenlied, von dem Monde lernt die Weise, der so still am Himmel zieht. Singt ein Lied so süß gelinde, wie die Quellen auf den Kieseln, wie die Bienen um die Linde summen, murmeln, flüstern, rieseln. - Clemens Brentano (Quelle/Zusatzinfo)
  • Im Alter schläft man eigentlich nicht. Der Schlaf zieht sich nur über die Gegenstände des Tages wie eine Art von Flor und läßt sie durchscheinen. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süße. - Bibel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die wache Sorge lauscht im Auge jedes Alten, und Schlummer bettet nie sich da, wo Sorgen walten. Doch da wohnt goldner Schlaf, wo mit gesundem Blut und grillenfreiem Hirn die frische Jugend ruht. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Early to bed and early to rise makes a man healthy, wealthy and wise. Früh zu Bett und früh aufstehen macht gesund, reich und klug. - Benjamin Franklin (Quelle/Zusatzinfo)
  • Was liegst du lieber, Schlaf, in rauchigen Hütten, auf unbequemer Streue hingestreckt, von summenden Nachtfliegen eingewiegt, als in der Großen duftenden Palästen, unter den Baldachinen reicher Pracht und eingelullt von süßen Melodien ? - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wer die ganze Nacht schläft, hat am Tage Anspruch auf ein wenig Ruhe. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schlaft, der des Grams verworr'n Gespinst entwirrt, den Tod von jedem Lebenstag, das Bad der wunden Müh, der Balsam kranker Seele, den zweiten Gang im Gastmahl der Natur, das nährendste Gericht beim Fest des Lebens. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schließe mir die Augen beide mit den lieben Händen zu! Geht doch alles, was ich leide, unter deiner Hand zur Ruh. Und wie leise sich der Schmerz Well' um Welle schlafen leget, wie der letzte Schlag sich reget, füllest du mein ganzes Herz. - Theodor Storm (Quelle/Zusatzinfo)
  • Vom zu vielen Schlafen hat die Schlange ihre Füße verloren. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Somnus imago mortis. Der Schlaf ist das Bild des Todes. - Marcus Tullius Cicero (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schlafende und Tote sind nur Gemälde. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Schlaf ist die einzige unentgeltliche Gabe der Götter. - Plutarch (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schlaf ist ein Hineinkriechen des Menschen in sich selbst. - Christian Friedrich Hebbel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Hoch vor allen Gaben der Himmlischen sei mir gepriesen du, der Seele labendes Wasser, gliederlösender heiliger Schlaf. - Emanuel Geibel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Mit einem fremden Menschen in einem engen Raum zusammen zu schlafen, ist bedrückend. Man fühlt die fremde Atmosphäre, störende Gedankenkräfte, und ist nicht nur körperlich, auch seelisch eingeengt und gehemmt. - Siegfried von Vegesack (Quelle/Zusatzinfo)
  • Es ist der Balsam nicht, der Ball und Zepter, das Schwert, der Stab, die hohe Herrscherkrone, das eingewirkte Kleid mit Gold und Perlen, der Titel, strotzend vor dem König her, der Thron, auf dem er sitzt, des Pompes Flut, die anschlägt an den hohen Strand der Welt: Nein, nicht all dies, du Prunk der Zeremonie, nicht alles dies auf majestät'schem Bett, was so gesund schläft wie der arme Sklav, der mit gefülltem Leib und led'gem Mut zur Ruh sich fügt, gestopft mit saurem Brot, die grause Nacht,... - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Alles wird uns Genuß, so schön ist das Leben gerundet, selbst der Tod; denn der Schlaf ist der genossene Tod. - Christian Friedrich Hebbel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Geh' mit den Hühnern schlafen und steht mit den Hähnen auf! - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Dir ist die Erde noch verschlossen, du hast noch keine Lust genossen, noch ist kein Glück, was du empfingst. Wie könntest du so süß denn träumen, wenn du nicht noch in jenen Räumen, woher du kamest, dich ergingst? - Christian Friedrich Hebbel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wenn ich so recht niedergeschlagen, rat- und hilflos und unglücklich bin, so lege ich mich ruhig zu Bette, schließe die Augen, entferne alles und träume in selige Ruhe hinein. - Ludwig Feuerbach (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schlummer und Schlaf, zwei Brüder, zum Dienste der Götter berufen, bat sich Prometheus herab, seinem Geschlechte zum Trost. Aber, den Göttern so leicht, doch schwer zu ertragen den Menschen, ward nun ihr Schlummer uns Schlaf, ward nun ihr Schlaf uns zum Tod. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
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Portrait: Johannes Rau