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Gewissen Zitate

85 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gewissen

  • Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen.

  • Sein Gewissen war rein. Er benutzte es nie.

  • Das Gewissen sagt uns wohl, / Was man tun und lassen soll.

  • Die höchste Instanz, Javert, ist das Gewissen.

  • Wen du in der Welt hast Gut und Geld, / Und deinem Haus' auch sonst nichts fehlt / Wenn dein Gewissen ist nicht gut, / Das Allerbest' dir fehlen tut.

  • Der Glaube an Autorität ist die Quelle des Gewissens: Es ist also nicht die Stimme Gottes in der Brust des Menschen, sondern die Stimme einiger Menschen im Menschen.

  • Ein guter Mensch, in seinem dunklen Drange, / ist sich des rechten Weges wohl bewußt.

  • Gewissen! O du göttlicher Instinkt, ewige und himmlische Stimme, du zuverlässiger Führer eines zwar unwissenden und beschränkten, aber intelligenten und freien Wesens, du unfehlbarer Richter über Gut und Böse, der du dem Menschen Gottähnlichkeit verleihst!

  • Es liegt tief in unserer Seele ein angeborenes Prinzip der Gerechtigkeit und der Tugend, nach dem wir unsere Handlungen und die anderer beurteilen, ob sie gut oder böse sind. Und diesem Prinzip gebe ich den Namen Gewissen.

  • Es gibt drei Kräfte auf dieser Erde, die das Gewissen dieser schwächlichen Rebellen zu ihrem eigenen Glück für immer besiegen und fesseln können: Das Wunder, das Geheimnis und die Autorität.

  • Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren.

  • Sei deines Willens Herr und deines Gewissens Knecht.

  • Es ist ein gefährlich Ding; es macht einen zur Memme. Man kann nicht stehlen, ohne daß es einen anklagt; man kann nicht schwören, ohne daß es einen zum Stocken bringt; man kann nicht bei seines Nachbars Frau liegen, ohne daß es einen verrät. Es ist ein verschämter blöder Geist, der einem im Busen Aufruhr stiftet. Es macht einen voller Schwierigkeiten. Es hat mich einmal dahin gebracht, einen Beutel voll Geld wieder herzugeben, den ich von ungefähr gefunden hatte. Es macht jeden zum...

  • Ein dürres Blatt schon kann ein bös Gewissen schrecken.

  • Gewissensbisse erziehen zum Beißen.

  • Man ist nie scharfsinniger, als wenn es darauf ankommt, sich selbst zu täuschen und seine Gewissensbisse zu unterdrücken.

  • Das selbständige Gewissen / ist Sonne deinem Sittentag.

  • Was nützt es dir, keinen Mitwisser zu haben, da du ein Gewissen hast?

  • Das strengste Gericht ist das eigene Gewissen. Hier wird kein Schuldiger freigesprochen.

  • Gewissen und Feigheit sind in Wirklichkeit ein und dasselbe. Das Gewissen ist nur der öffentliche Geschäftsname der Doppelfirma.

  • Das Gewissen ist doch mehr als eine ganze uns verklagende Welt.

  • Das Gewissen macht uns alle zu Egoisten.

  • Das Gewissen hindert uns nicht, Sünden zu begehen. Aber es hindert uns, die Sünden zu genießen.

  • Das Gewissen des Menschen ist das Denken Gottes.

  • Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt.

  • Gewissen ist ein Wort für Feige nur, / zum Einhalt für den Starken erst erdacht: / Uns ist die Wehr Gewissen, Schwert Gesetz.

  • Man entgeht wohl der Strafe, aber nicht dem Gewissen.

  • Ein gutes Gewissen ist ein fortwährendes Fest.

  • Das, was wir ein böses Gewissen nennen, ist immer ein gutes Gewissen. Es ist das Gute, was sich in uns erhebt und uns bei uns selber verklagt.

  • Das Gewissen ist das Gesetz der Gesetze.

  • Die innere Stimme muß schon vorlaut werden, damit wir ihr folgen.

  • Uns allen ward ein Kompaß eingedrückt, / noch keiner hat ihn aus der Brust gerissen: / Die Ehre nennt ihn, wer zur Erde blickt, / und wer zum Himmel, nennt ihn das Gewissen.

  • Ungeheure / Verbrechen wecken unnatürliche / Gewissensangst, und die beladne Seele beichtet / dem tauben Kissen ihre Schuld.

  • Goethe erzählte mir von einem Knaben, der sich über einen begangenen kleinen Fehler nicht habe beruhigen können: "Es war mir nicht lieb, dieses zu bemerken; denn es zeugt von einem zu zarten Gewissen, welches das eigene moralische Selbst so hoch schätzt, daß es ihm nichts verzeihen will."

  • Kein Gewissen zu haben, bezeichnet das Höchste und Tiefste; / denn es erlischt nur im Gott, doch es verstummt auch im Tier.

  • Wohl vor allem, was man Güter heißt, / sind's diese beiden, die man billig preist: / Ein hohes Alter und ein rein Gewissen.

  • Das Gewissen ist eine innere Stimme, die uns zwar nicht abhält, aber das Vergnügen erheblich stört.

  • Wenn das eigene Gewissen eine plötzliche Attacke verspürt, von dort zum Hirn wandert und auf aufmerksame Gedanken trifft, ist Handlung im Verzug.

  • Es ist ein närrisch Ding um ein empfindlich Blut: / Es klopft, wenn man auch nur halbweg was Böses tut.

  • Gewissen ist Gottes Gegenwart im Menschen.

  • Wir bräuchten dringend eine Pisa-Studie über unser Gewissen.

  • Gewissen kann nur sein, wo Wissen ist.

  • Ich bin durch meine Laster Sklave und frei durch meine Gewissensbisse.

  • Das Gewissen ist der elastischste Stoff von der Welt. Heute kannst du es nicht über einen Maulwurfshügel spannen; morgen bedeckt es einen Berg.

  • Ab und zu gönne ich mir den Luxus eines guten Gewissens.

  • Verdacht wohnt stets im schuldigen Gemüt. / Der Dieb scheut jeden Busch als einen Häscher.

  • Es ist jetzt Mode, Schnallen an den Beinkleidern zu tragen, womit man sie nach Belieben weiter und enger schnürt. Wir wollen uns ein Gewissen nach der neuesten Facon anmessen lassen.

  • Auch die Stimme des Gewissens macht einen Stimmbruch mit.

  • Wer bereut, was er tun will, bevor er es tut, beweist neben seiner Reuefähigkeit auch einen erstaunlichen Weitblick.

  • Das Gewissen ist eingefleischte Kulturgeschichte.

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