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Lehren Zitate

59 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Lehren

  • Wer einem Manne einen Fisch schenkt, gibt ihm für einen Tag zu essen. Wer ihn das Fischen lehrt, gibt ihm ein Leben lang zu essen.

  • Man vergilt seinem Lehrer schlecht, wenn man immer nur der Schüler bleibt. Und warum wollt Ihr nicht an meinem Kranze rupfen!

  • Jedermann gern lernen wollt', / Wenn es nur nichts kosten sollt'.

  • Ist Lieb' und Rausch bei dir im Haus, / Sie schauen gewiß zum Fenster hinaus.

  • Wir lernen oft, was wir vergessen sollten, / Und vergessen, was wir lernen sollten.

  • Fragen und lehren / Bringt manchen zu Ehren.

  • Edlen Seelen vorzufühlen / ist wünschenswertester Beruf.

  • Wer interessieren will, muß provozieren.

  • Verlangt ein Lehrer jetzt, verdienten Dank zu haben, / der suche schwarzen Schnee und fange weiße Raben!

  • Alte soll man ehren, / Junge soll man lehren, / Weise soll man fragen, / Narren übertragen.

  • Das wäre ja schön, Agathon, wenn es mit der Weisheit so stände, daß sie aus dem Volleren von uns in den Leeren flösse, wenn wir einander berühren, wie es bei den Bechern der Fall ist, wo vermittels eines Wollfadens das Wasser aus dem volleren in den leeren überfließt.

  • Alles, was gelehrt werden kann, ist nicht der Mühe wert, gelernt zu werden.

  • Das Vergnügen, recht zu behalten, wäre unvollständig ohne das Vergnügen, andere ins Unrecht zu setzen.

  • Zeitlicher Zwang, Arbeit und Lehr', / Bringt die Jugend zu Brot und Ehr'.

  • Die Verführung, die von einem Beweis ausgeht, ist zu groß. Ihr erliegen die meisten, auf die Dauer alle.

  • Der beste Lehrmeister zur Weisheit ist Tugend und Liebe.

  • Zu einem Ort, wo gern' ich bin, / Da zieht mich wohl ein Härchen hin.

  • Worauf man seine Liebe setzt, / Für's Allerbeste es das schätzt.

  • Ein Lehrer, der das Gefühl an einer einzigen guten Tat, an einem einzigen guten Gedicht erwecken kann, leistet mehr als einer, der uns ganze Reihen untergeordneter Naturbildungen der Gestalt und dem Namen nach überliefert.

  • Der Unwissende wird also bei den Unwissenden mehr Glauben finden als der Wissende.

  • Die geistige Aufklärung ist ein unfehlbares Mittel, um die Menschen unsicher, willensschwächer, anschluß- und stützenbedürftiger zu machen, kurz, das Herdentier im Menschen zu entwickeln.

  • Ich bin meiner Weisheit überdrüssig, wie die Biene, die des Honigs zuviel gesammelt hat. Ich bedarf der Hände, die sich ausstrecken.

  • Der Tor braucht einen Keulenschlag, / wo dem Weisen ein Wink genügen mag.

  • Der Mensch muß sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren, ist unsere Aufgabe.

  • Man muß die Menschen so belehren, als ob man sie nicht belehrte, und unbekannte Dinge vortragen, als seien sie nur vergessen.

  • Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden.

  • Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

  • Im allgemeinen freilich haben die Weisen aller Zeiten immer dasselbe gesagt, und die Toren, d. h. die unermeßliche Majorität aller Zeiten, haben immer dasselbe, nämlich das Gegenteil getan. Und so wird es denn auch ferner bleiben.

  • Zu überzeugen / fällt keinem Überzeugten schwer. /

  • Durch Lehren lernen wir.

  • Lehren heißt: Die Dinge zweimal lernen.

  • Weil zum didaktischen Vortrag Gewißheit verlangt wird, indem der Schüler nichts Unsicheres überliefert haben will, so darf der Lehrer kein Problem stehen lassen und sich etwa in einiger Entfernung da herum bewegen. Gleich muß etwas bestimmt sein ("bepaalt" sagt der Holländer), und nur glaubt man eine Weile, den unbekannten Raum zu besitzen, bis ein anderer die Pfähle wieder ausreißt und sogleich enger oder weiter abermals wieder bepfählt.

  • Nur der Überzeugte überzeugt.

  • Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselbigen nicht zertreten mit ihren Füßen und sich wenden und euch zerreißen.

  • In der Schmiede erweicht man das Eisen, indem man das Feuer anbläst und dem Stabe seine überflüssige Nahrung nimmt; ist er aber rein geworden, dann schlägt man ihn und zwingt ihn, und durch die Nahrung eines fremden Wassers wird er wieder stark. Das widerfährt auch dem Menschen von seinem Lehrer.

  • Welches größere und bessere Geschenk können wir dem Staate darbringen, als wenn wir die Jugend unterrichten und erziehen?

  • Bei einem Argwöhnischen muß man eine Wahrheit so klug, mit soviel Vorsicht und Feinheit vortragen, als wäre es eine Lüge.

  • Der Zweck der Bildung ist, Grundsätze einzuflößen, die uns nachher zur Leitung und Belehrung dienen. Tatsachen sind nur insofern wünschenswert, als sie jene Grundsätze in volles Licht setzen.

  • Siehst du einen Schüler, der sein Thema so schwer bewältigt, wie Stahl, so kommt dies wahrscheinlich daher, daß ihn sein Lehrer nicht freundlich, klar und richtig unterweist.

  • Sowie wir geboren werden, fängt die Welt an, auf uns zu wirken, und das geht so fort bis ans Ende. Und überhaupt, was können wir denn unser Eigenes nennen als die Energie, die Kraft, das Wollen? Wenn ich sagen könnte, was ich alles großen Vorgängern und Mitlebenden schuldig geworden bin, so bliebe nicht viel übrig.

  • Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.

  • Jeder, der etwas glaubt, hält es für einen Liebesdienst, andere davon zu überzeugen. Um dies zu bewerkstelligen, scheut er sich nicht, etwas von seiner eigenen Erfindung hinzuzutun, damit er dem Widerstande begegne, den er in der Fassungskraft des anderen voraussetzt.

  • Wenn man die Menschen lehrt, wie sie denken sollen, und nicht ewighin, was sie denken sollen, so wird auch dem Mißverständnis vorgebeugt.

  • Lehre ist ein Blasebalg, die Funken der Natur brennend zu machen.

  • Mir ist unter den Menschen fast immer, wie dem Jesus von Nazareth war, als er die Jünger aufrief, die immer alle schliefen.

  • Jahre lehren mehr als Bücher.

  • Lehrbücher sollen anlockend sein; das werden sie nur, wenn sie die heiterste, zugänglichste Seite des Wissens und der Wissenschaft hinbieten.

  • Wer dich einen Tag unterrichtete, ist das ganze Leben lang dein Vater.

  • Wie wollte einer als Meister in seinem Fach erscheinen, wenn er nichts Unnützes lehrte!

  • Man muß stets positiv verfahren, stets aufbauen und sich nicht mit dem Niederreißen des Fremden zu lange aufhalten.

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