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Umgang Zitate

65 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Umgang

  • Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben, und je tiefer eingehend sie sind, desto mehr fühlt man, worin doch zuletzt der eigentliche Genuß steckt, die Individualität.

  • Ich bin in meiner Jugend mit alten Leuten umgegangen und gehe in meinem Alter mit jungen um. Das ist die Weise, wie der Mensch möglichst behaglich durch die Welt kommen mag.

  • Es wächst die Erdbeer unter Nesseln auf. / Gesunde Beeren reifen und gedeihn / am besten neben Früchten schlechtrer Art.

  • Gesell dich einem Bessern zu, / daß mit ihm deine Kräfte ringen. / Wer selbst nicht weiter ist als du, / der kann dich auch nicht weiterbringen.

  • Drei Arten von Menschen gibt es, mit denen es gut ist, Umgang zu pflegen: Die innerlich Starken, die Aufrichtigen und die, welche viel gelernt haben.

  • Gleich und gleich gesellt sich gern.

  • Tiger und Hirsche streichen nicht miteinander umher.

  • Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.

  • Allein ist besser als mit Schlechtem im Verein. / Mit Guten im Verein ist besser als allein.

  • Jeder Umgang ist schlechter Umgang außer dem mit seinesgleichen.

  • Ein edler Mensch zieht edle Menschen an / und weiß sie festzuhalten.

  • Es gibt nur eine wahrhafte Freude: den Umgang mit Menschen.

  • Soll das kurze Menschenleben / immer reife Frucht dir geben, / mußt du jung dich zu den Alten, / alternd dich zur Jugend halten.

  • Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.

  • Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

  • Gegen die täglichen Hudeleien, kleinlichen Reibungen im menschlichen Verkehr, Ungebührlichkeiten anderer, Klatschereien und dergleichen mehr muß man ein gehörnter Siegfried sein, das heißt sie gar nicht empfinden, viel weniger sich zu Herzen nehmen und darüber brüten, sondern von dem allen nicht an sich kommen lassen, es von sich stoßen, wie Steinchen, die im Wege liegen, und keineswegs es aufnehmen in das Innere seiner Überlegung ...

  • In der Regel werden Leute von sehr großen Fähigkeiten sich mit den äußerst beschränkten Köpfen besser vertragen als mit den gewöhnlichen: Aus demselben Grunde, weshalb der Despot und der Plebs, die Großeltern und die Enkel natürliche Alliierte sind.

  • Wer Pech angreift, besudelt sich.

  • Der Weg zur Hölle ist mit guten Bekannten gepflastert.

  • Nur von den Besten erlernst du das Beste; verkehrst du mit Schlechten, / dann ist bald auch dahin, was du besaßt an Vernunft.

  • Womit man umgeht, das hängt einem an.

  • Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben, die wissen, wie man ohne sie auskommt.

  • Krähe setzt sich neben Krähe.

  • Jeder wählt, durch einen geheimen Zug bewogen, zu seinem nähern Umgange am liebsten jemanden, dem er an Verstande ein wenig überlegen ist; denn nur bei diesem fühlt er sich behaglich.

  • Wir alle hungern nach Menschenliebe, und wenn man hungert, schmeckt auch schlecht gebackenes Brot.

  • Wir brauchen einen Umgang miteinander, wo sich der einzelne der persönlichen Zuwendung durch den anderen sicher sein kann.

  • Antworte dem, der dich ruft.

  • Das Edle, Hohe kauft sich nicht, man tauscht es, / und man erhält so viel nur. als man gibt.

  • Guten Menschen Gesellschaft zu leisten ist die beste Methode, selbst ein guter Mensch zu werden.

  • Wenn ich auf mein früheres und mittleres Leben zurückblicke und nun in meinem Alter bedenke, wie wenige noch von denen übrig sind, die mit mir jung waren, so fällt mir immer der Sommeraufenthalt in einem Bade ein. Sowie man ankommt, schließt man Bekanntschaften und Freundschaften mit solchen, die schon eine Zeitlang dort waren und die in den nächsten Wochen wieder abgehen. Der Verlust ist schmerzlich. Nun hält man sich an die zweite Generation, mit der man eine gute Weile fortlebt und...

  • Ich habe schon mit Leuten verhandeln müssen, mit denen ich mich weigern würde, privaten Umgang zu pflegen.

  • Das allerbeste Zeichen des inneren Fortschrittes ist es, wenn es einem in möglichst guter und hochgesinnter Gesellschaft wohl ist und in gewöhnlicher immer weniger.

  • Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

  • Von Zeit zu Zeit muß man sich durch den Umgang mit guten und kräftigeren Menschen neu einbinden lassen, sonst verliert man einzelne Blätter und fällt mutlos immer mehr auseinander.

  • Alter gesellet sich gern die Jugend, Jugend zum Alter, / aber am liebsten bewegt Gleiches dem Gleichen sich zu.

  • Ist man noch im Werden, so halte man sich zu den Ausgezeichneten, aber als gemachter Mann zu den Mittelmäßigen.

  • Mit wem man umgeht, dessen Sitten nimmt man nach und nach an.

  • Ich habe einen Menschen immer nur als ein für sich bestehendes Individuum angesehen, das ich zu erforschen und das ich in seiner Eigentümlichkeit kennenzulernen trachtete, wovon ich aber durchaus keine weitere Sympathie verlangte. Dadurch habe ich es nun dahin gebracht, mit jedem Menschen umgehen zu können.

  • Der Wetzstein schneidet nicht, doch macht er scharf das Messer. / Durch einen schlechten Mann wird oft ein guter besser.

  • Wenn man einem durchaus reinen und wahrhaft großen Charakter lange zur Seite steht, geht es wie ein Hauch von Ruhe auf uns über.

  • Man muß sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird.

  • Was bleibt uns denn viel Reelles vom Leben als das Verhältnis zu vorzüglichen Gleichzeitigen?

  • Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren ist sicherer.

  • Was fang' ich mit Leuten an. deren Seelen so gleich als ihre Sackuhren gehen? Kann ich eine Freude daran finden, sie was zu fragen, wenn ich voraus weiß, was sie mir antworten werden? Oder Worte mit ihnen wechseln, wenn sie das Herz nicht haben, andrer Meinung als ich zu sein?

  • Die Seelen werden zueinander geführt und voneinander gerissen mit der Gewalt von Sternenbahnen.

  • Wenn mit jugendlichen Scharen / wir beblümte Wege gehn, / ist die Welt doch gar zu schön. / Aber wenn bei hohen Jahren / sich ein Edler uns gesellt, / o, wie herrlich ist die Welt!

  • Ein jegliches Tier hält sich zu seinesgleichen.

  • Es ist doch eine wahre Pein, / mit Lindorn umzugeh'n: / Man findet sich nicht ganz allein / und ist auch nicht zu zween.

  • Man sollte nur den Umgang solcher Menschen suchen, denen gegenüber man sich zusammennehmen muß.

  • Mischt man sich unter die Spreu, so kann man leicht vom Schwein gefressen werden.

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