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Zitate mit "küsse"

39 Fundstellen

  • In vielen Menschen zankt sich ewig ein Engel mit einem Teufel, in andern küssen sie sich.

  • Die Macht, die über uns hingeht und deren Hufe wir küssen! Die über Hunger, Trotz und Hohn hingeht! Gegen die wir nichts können, weil wir alle sie lieben! Die wir im Blut haben, weil wir die Unterwerfung darin haben!

  • Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen, Wenn die so singen, oder küssen Mehr als die Tiefgelehrten wissen Wenn sich die Welt ins freie Leben, Und in die Welt wird zurückbegeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu echter Klarheit wieder gatten Und man in Märchen und Gedichten Erkennt die wahren Weltgeschichten, Dann fliegt vor Einem geheimen Wort Das ganze verkehrte Wesen fort.

  • Fasse Mut, sieh mein Bild an, und küsse es.

  • Man schreibt dieser Art Talisman eine ganz einzigartige elektrische Kraft zu, die aber bloß zwischen treuen Liebenden wirksam wird; dass er nämlich dem einen die Küsse des andern über mehr als zweihundert Meilen weit mitteilt.

  • Wie ist doch die Liebe so ein seltsam Ding. Wie wohnt sie in uns und ruht sie in uns und nimmt Besitz von jedem Faserlein unseres Körpers. Und hüllt sich ein in unsere Seele und bedeckt sie mit Küssen.

  • Man sehe sich Menschen an, die eine Ikone küssen, an sie heran kriechen, sie anbeten und fürchten. Wenn es möglich war, Menschen in dieser Weise zu betrügen, dann gibt es keine Täuschung, der sie nicht erliegen würden.

  • Mit Weibern, die das Küssen erlauben, ist man bald auf dem Bette.

  • Die Hand, die man nicht abhauen kann, muss man küssen.

  • Man sollte Frauen so oft wie möglich küssen, weil sie dann schweigen.

  • Wenn dein Schiff fährt, wird es fahren. Wenn ich winken muss, werde ich winken. Wenn ich dich zum letzten Mal küssen darf, werde ich es so tun, rasch, auf die Wange.

  • Ich wollte das Vaterland küssen, aber ich weiß nicht, wo sein Kopf ist.

  • Weiberlippen sind geschaffen mehr zum Küssen als zum Klaffen.

  • Wo zwei Menschen sich küssen, da schleichen die andern vorüber; wo sie sich prügeln, da stehn alle als Chorus herum.

  • Küsse, Schwüre, Scharwenzeln kannst du von jedem Mann haben, Ohrfeigen nur von einem Mann, der dich liebt.

  • Waffen kann man nicht mit Küssen und Kugeln nicht mit Blumen besiegen.

  • Küsset dir ein Lüftelein Wangen oder Hände, denke, daß es Seufzer sein, die ich zu dir sende; tausend schick ich täglich aus, die da wehen um dein Haus, weil ich dein gedenke.

  • Der Mund ist ein Altar, das Opfer ist das Küssen; das Priestertum allhier will jedermann genießen.

  • Das Rauchen im Dunkeln ist wirklich eine angenehme Beschäftigung, und wenn man sonst wohl ist, so denke ich, kommt es unmittelbar nach dem Küssen im Dunkeln.

  • Unsere Nachbarn, die Franken, in ihren früheren Zeiten hielten auf Höflichkeit viel; sie war dem Edlen und Bürger wie den Bauern gemein, und jeder empfahl sie den Seinen. Und so brachten bei uns auf deutscher Seite gewöhnlich auch die Kinder des Morgens mit Händeküssen und Knixchen Segenswünsche den Eltern.

  • Ein kultiviertes Mädchen meidet die Küsse eines Alten.

  • Wenn der Sturm das Meer umschlinget, schwarze Locken ihn umhüllen, beut sich kämpfend seinem Willen die allmächtge Braut und ringet, küsset ihn mit wilden Wellen, Blitze blicken seine Augen, Donner seine Seufzer hauchen, und das Schifflein muß zerschellen.

  • Zehn Küsse werden leichter vergessen als ein Kuß.

  • Es gehört Erfahrung dazu, wie eine Anfängerin zu küssen.

  • Ach, wie nichtig, ach, wie flüchtig ist des Menschen Ehre! Über den, dem man hat müssen heut' die Hände höflich küssen, geht man morgen gar mit Füßen.

  • Wenn Liebhabern (was Gott verhüte!) der Stoff ausgeht, so ist der schicklichste Behelf zu küssen.

  • Wär ich ein häusliches Weib und hätte, was ich bedürfte, treu sein wollt ich und froh, herzen und küssen den Mann. So sang unter andern, gemeinen Liedern ein Dirnchen mir in Venedig, und nie hört ich ein frömmer Gebet.

  • Als Zeus Europen lieb gewann, nahm er, die Schöne zu besiegen, verschiedene Gestalten an, verschieden ihr verschiedlich anzuliegen. Als Gott zuerst erschein er ihr, dann als ein Mann und endlich als ein Tier. Umsonst legt er als Gott den Himmel ihr zu Füßen: Stolz fliehet sie vor seinen Küssen. Umsonst fleht er als Mann in schmeichelhaftem Ton: Verachtung war der Liebe Lohn. Zuletzt - mein schön Geschlecht, gesagt zu deinen Ehren ! - ließ sie - von wem? - vom Bullen sich betören.

  • Hört von mir, was wenig wissen, hört's und denket nach dabei: Daß, wenn zwei sich zärtlich küssen, gern sich sehn und ungern missen, es nicht stets aus Liebe sei.

  • Mit Humor kann man Frauen am leichtesten verführen; denn die meisten Frauen lachen gerne, bevor sie anfangen zu küssen.

  • Du bist mein und bist so zierlich, du bist mein und so manierlich, aber etwas fehlt dir noch: Küssest mit so spitzen Lippen, wie die Tauben Wasser nippen; allzu zierlich bist du doch.

  • Den Eintagsfliegen gleichen meine Küsse, Die abends kosend klare Seen umziehn, Die deines Freundes graben tiefe Risse, Ziehn über dich wie Pflüg und Wagen hin.

  • Nun bekommst du keine Küsse mehr, denn sonst küsse ich dich tot.

  • Küsse vergehen, Kochkunst bleibt bestehen.

  • Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann schon das eine für das andre greifen.

  • Romeo: Frau Mab, wer ist sie? Mercutio: Sie ist der Feenwelt Entbinderin. Sie kommt, nicht größer als der Edelstein am Zeigefinger eines Aldermanns, und führt mit 'nem Gespann von Sonnenstäubchen den Schlafenden quer auf der Nase hin. Die Speichen sind gemacht aus Spinnenbeinen, des Wagens Deck' aus eines Heupferds Flügeln, aus feinem Spinnengewebe das Geschirr, die Zügel aus des Mondes feuchtem Strahl. Aus Heimchenknochen ist der Peitsche Griff, die Schnur aus Fasern. Eine kleine Mücke...

  • Ei wie schmeckt der Coffee süße, lieblicher als tausend Küsse, milder als Muscatenwein.

  • Der Kaffee muß heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.

  • Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben ist.