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01. April 2020

Die 3 größten Verluste in Casinos

Glücksspiel bereichert die Menschen, macht Millionäre und Schriftsteller verrückt und gibt den verzweifelten Armen die letzte Hoffnung. Spielsucht ist eine Krankheit nicht nur unserer Zeit.

Viele Musiker und Schriftsteller hatten eine ungesunde Leidenschaft für das Spiel, lange bevor die Spielautomaten und Casimba Online Casino erschienen sind. Es ist erstaunlich, wie viele großartige Schriftsteller sich beim Anblick eines Kartentisches oder Roulettes nicht beherrschen konnten.

Alexander Puschkin

Wir kennen Alexander Puschkin als einen großen russischen Dichter, und für die Moskauer Polizei war er ein Glücksspieler, der seine Freizeit in Casinos verbrachte, denen gelegentlich ein Gericht und die Ausweisung eines illegalen Geldspiels angedroht wurden. Puschkin war aber ein unglücklicher Spieler. Von vier Spielen verlor er drei. Seinem Helden, Eugen Onegin, hat Puschkin sein Laster verliehen, das er nicht loswerden konnte. Trotz der sagenhaft hohen Gebühren waren die finanziellen Angelegenheiten des Dichters schlecht. Nikolaus I. Pawlowitsch, der ihn bevormundete, löste seine Kartenschulden ein.

Fjodor Dostojewski

Dieser Schriftsteller war gezwungen, dringend einen neuen Roman zu verfassen, um seine Schulden zu decken, die aufgrund der Spielsucht entstanden waren. Im Sommer 1862 machte Fjodor Dostojewski erstmals Urlaub im Ausland, und es gefiel ihm in Deutschland, Baden-Baden, Wiesbaden und Bad Homburg so gut, dass er von Jahr zu Jahr dorthin zurückkehrte. Der Schriftsteller war zwar nicht vom heilenden Thermalwasser angezogen, sondern von den funkelnden Hallen des Casinos. Der Schriftsteller spielte so weit, dass er seine Seele fast verkaufen musste.

Als Käufer von Seelen und Meisterwerken der damaligen Schriftsteller und Komponisten galt Fedor Stellovsky, ein Petersburger Literatur- und Musikkritiker. Er unterzeichnete Verträge mit den Autoren in dem Moment, in dem sie dringend Geld brauchten und waren bereit, den ungünstigsten Bedingungen zuzustimmen.

Bis zum 1. November 1866 war Dostojewski verpflichtet, einen Roman mit mindestens 12 gedruckten Seiten einzureichen, andernfalls durfte Stellowski, neun Jahre lang alle Werke des Schriftstellers ohne Entschädigung veröffentlichen. Der heimtückische Verleger war sich sicher, dass Fedor Dostojewski das nicht rechtzeitig schaffen würde, da er einen noch einen Vertrag hatte und außerdem an Epilepsie litt, sodass er nicht immer arbeiten konnte.

So wurde in 24 Tagen der Roman ›Der Spieler‹ geschrieben. Am Morgen arbeitete Dostojewski an einem Werk und am Abend am anderen. Ihm hat auch eine junge Stenografin Netochka Snitkina geholfen, die er am Ende des Romans geheiratet hat. Der Roman rettete aber den Glücksspielautor vor der Armut. Es scheint zu sein, dass, wenn russische Schriftsteller keine Karten gespielt hätten, gäbe es keine russische Literatur.

Wild Bill Hickock

Bill Hickock, ein Held des Wilden Westens, machte sich als Sheriff in Kansas viele Feinde gemacht, bevor er begonnen hat, Poker zu spielen. Er stoß auf seinen Feinden, Jack McCall, am 2. August 1876. Bill, der aus Gewohnheit mit dem Rücken zum Eingang des Casinos saß, spielte Poker und bemerkte nicht, wie Jack McCall an der Bar erschien, der lange auf eine Gelegenheit gewartet hatte, sich zu rächen.

Jack kam von hinten zu Bill und schoss fast aus nächster Nähe. Die Kugel ging durch. Bill verabschiedete sich sofort vom Leben und vier Karten fielen ihm aus der Hand: zwei Acht und zwei Asse in schwarzer Farbe. Diese Kombination im Poker wird als »Hand des Toten« bezeichnet.