Anzeige

11. August 2021

Glück im Spiel, Pech in der Liebe – was hat es mit dem Sprichwort auf sich?

»Glück im Spiel, Pech in der Liebe« ist ein Sprichwort, das weltweit bekannt ist und in gleicher oder ähnlicher Form auf jeder Sprache existiert. Die Bedeutung dieses Sprichworts ist selbsterklärend. Zumindest geht man, ohne den Ursprung der Weisheit zu kennen, davon aus.

Speziell beim Thema Glücksspiel wird gerne mit dem Sprichwort umhergeschmissen. Wer zum Beispiel Freispiele ohne Einzahlung nicht erfolgreich in Gewinne verwandelt, mag sich durch das Umkehren des Sprichworts besänftigt fühlen und zumindest auf das Glück in der Liebe hoffen. Wem das Glück im Spiel hingegen zur Seite steht, der mag bezüglich seines Liebeslebens ins Zweifeln geraten. Wir haben uns näher angeschaut, woher dieses bekannte Sprichwort eigentlich stammt und ob es grundsätzlich nur mit dem Glücksspiel in Verbindung steht.

Eine Volksweisheit aus dem alten Spanien

Das heut weit verbreitete Sprichwort findet seinen Ursprung im alten Spanien. Über die Zeit hinweg wurde es ein wenig verändert, denn ursprünglich bezog sich das Glück darauf, ein Dach über dem Kopf und genügend zu Essen für die Familie zu haben. Schließlich waren dies zu früheren Zeiten die elementaren Dinge im Leben.

Das Glücksspiel hat dennoch etwas mit dieser Weisheit zu tun. Schon lange bevor es Casinos gab, wurden Karten- und Würfelspiele Zuhause unter Freunden und Bekannten gespielt. Dabei wurde schon damals Hab und Gut eingesetzt und das Risiko, alles zu verlieren, war hoch. Man geht davon aus, dass die Ehefrau dem Mann das Glücksspiel untersagen wollte und große Angst davor hatte, Haus und Hof zu verlieren. Die Nervosität der Frau soll sich wiederrum auf die Konzentration des Mannes ausgewirkt haben, wodurch es zum Pech im Spiel gekommen ist.

Basierend auf dieser alten Volksweisheit hat sich das Sprichwort weltweit herumgeschlagen und findet auch heute noch große Verwendung. Ob tatsächlich etwas dran ist, Pech in der Liebe zu haben, wenn Glück im Spiel besteht oder andersherum, haben Wissenschaftler bis heute mehrfach untersucht.

Glücksspiel ist auch heute stark umstritten

Die negativen Auswirkungen des Glücksspiels und die Angst der Angehörigen von Spielern sind Tatsachen, die sich über die Jahre hinweg nicht verändert haben und heute genauso präsent sind wie damals. Zwar spielt man heute kaum noch um Haus und Hof, doch die Einsätze, die im Casino über die Tische fliegen oder in der Online Spielhalle täglich gesetzt werden, können ebenso dazu führen, sich in die Ruinen zu treiben.

Die große Aufmerksamkeit, die heutzutage auf die Hilfe und Vorbeugung von Spielsucht gelenkt wird, kommt nicht von irgendwoher. Noch immer passiert es, dass leidenschaftliche Spieler ihren gesamten Kontostand verspielen und dadurch schneller Familie sowie das Dach über dem Kopf verlieren können, als sie schauen können. Das Sprichwort findet demnach auch heute noch gewissermaßen Anwendung, wobei speziell beim Glücksspiel eine Pechsträhne selten allein kommt.

Wissenschaftler haben untersucht, ob es wirklich so ist, dass Leute, die Pech in der Liebe haben, dafür Glück im Spiel haben. Es wurden Statistiken erstellt, die tatsächlich belegen, dass Single-Männer mehr Glück im Spiel haben. Ausschlaggebend dafür kann sein, dass man fürs Spielen offensichtlich Zeit braucht. Wer Glück in der Liebe und eine tolle Familie hat, kommt demnach wesentlich seltener dazu, überhaupt am Glücksspiel teilzuhaben.

Spiele als wichtiges Element der persönlichen Entwicklung

Während das Sprichwort darauf hindeutet, dass Spielen generell negativ behaftet ist, lässt sich dies schnell widerlegen. Bei der Weisheit geht es vielmehr um das Spiel um Hab und Gut, weniger aber um das Spielen zur Unterhaltung. Genau genommen gelten Spiele nämlich als sehr wichtiger Bestandteil der persönlichen Entwicklung. Gerade für Kinder ist es von großer Bedeutung, häufig zu spielen. Dabei werden ihnen nämlich lebenswichtige Fähigkeiten übermittelt, die das gesamte Leben über benötigt werden. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Fähigkeiten:

  • Lernen, aufrichtig zu gewinnen und zu verlieren
  • Das Einhalten von Regeln
  • Konfliktfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Denkfähigkeit und Kreativität
  • Teamarbeit
  • Verantwortung

Ebenso wie Kinder sich stetig durch das Spielen weiterentwickeln und lernen können, profitieren auch Erwachsene davon, mit anderen zu spielen. Ein Spieleabend mit Freunden oder der Familie hilft dabei, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen und die Kommunikation zu vertiefen. Dabei ist es am Ende egal, ob man als Gewinner oder Verlierer ausgeht, denn das Drumherum hat eine viel höhere Bedeutung.

Glück und Spiel im festen Zusammenhang

Wahrscheinlich wird das Glück wie schon seit Jahrhunderten auch in der Zukunft immer mit dem Spiel in Verbindung stehen. Nicht umsonst spricht man von Glücksspiel, wenn bei einem Spiel Geld eingesetzt wird und es darum geht, wahrhaft etwas Greifbares zu gewinnen oder zu verlieren. Schon vor 5.000 Jahren sollen Würfel erstmalig für Glücksspiele zum Einsatz gekommen sein. Doch schon zu diesen Zeiten war man sich in dem Thema uneinig und es gibt Hinweise darauf, dass schon zu diesen Zeiten viele Verbote und Beschränkungen galten.

Die ersten richtigen Spielhäuser, in denen man sich zum Glücksspiel getroffen hat, entstanden übrigens im 14. Jahrhundert. Zu dieser Zeit traf sich dort allerdings nur die Oberschicht der Gesellschaft, die auch bei einem Verlust nichts zu befürchten hatte. Das Glücksspiel wie wir es heute aus dem Casino kennen, kam erst im 19. Jahrhundert ins Leben. Spielautomaten, die im Zuge des einstigen Einarmigen Banditen entstanden sind, gibt es sogar erst seit Ende des 19. Jahrhunderts.

Großer Einsatz gegen Spielsucht

Wie schon angeschnitten, werden heute von Online Spielhallen viele Maßnahmen angeboten, die große Verluste, aber auch Höhenflüge verhindern sollten. So haben Spieler die Möglichkeit, bestimmte Beschränkungen für Ihr Konto festzulegen. Gerade hinsichtlich der Einzahlungen gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten. Die Höhe des Einzahlungsbetrags kann täglich, wöchentlich und monatlich auf ein Limit festgesetzt werden, damit nicht mehr eingezahlt wird, als das Budget erlaubt.

Darüber hinaus können solche Limits auch für Auszahlungen und die Spielaktivität festgelegt werden. Um sicherzugehen, nicht zu viel Zeit mit dem Spiel zu verbringen und sich vielleicht auch um die Liebe zu kümmern, kann man einstellen, nach einer gewissen aktiven Spielzeit (z.B. 2 Stunden) automatisch ausgeloggt zu werden und den restlichen Tag gesperrt zu sein. Dies sind sehr vorteilhafte und praktische Maßnahmen, mit denen sich Spieler selbst schützen können, bevor es zu spät ist.