Zitate mit "ruder"
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Schlimmer ist es, wenn ein Lügner die Wahrheit sagt, als wenn ein Liebhaber der Wahrheit lügt, schlimmer wenn ein Menschenhasser Bruderliebe übt, als wenn ein Liebhaber der Menschen einmal vom Hass überwältigt wird. Besser als die Wahrheit im Munde des Lügners ist noch die Lüge, besser als die Tat der Bruderliebe des Menschenfeindes ist der Hass.
Lernen ist wie Rudern gegen Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.
Humor ist der Milchbruder des Glaubens.
In der Politik opfert man Alles: seinen Freund, seinen Bruder, seine Frau, sein Gewissen. Nur sich selber opfert man seltener.
Mein Bruder bat die Vögel um Verzeihung. Das scheint sinnlos, und doch hatte er recht; denn alles ist wie ein Ozean, alles fließt und grenzt aneinander; rührst du an ein Ende der Welt, so zuckt es am anderen.
Auch der armseligste Mensch, mag er noch so eingeschüchtert und heruntergekommen sein, ist ein Mensch und unser Bruder.
So regen wir die Ruder, stemmen uns gegen den Strom - und treiben doch stetig zurück, dem Vergangenen zu.
Natürlich ist's, daß der Bürger von dem regiert sein will, der mit ihm geboren und erzogen ist, der gleichen Begriff mit ihm von Recht und Unrecht gefaßt hat, den er als seinen Bruder ansehen kann.
Unverträglich fürwahr ist der Glückliche! Werden die Leiden / endlich euch lehren, nicht mehr wie sonst mit dem Bruder zu hadern?
Dienen lerne bei Zeiten das Weib nach ihrer Bestimmung; / denn durch Dienen allein gelangt sie endlich zum Herrschen, / zu der verdienten Gewalt, die doch ihr im Hause gehöret. / Dienet die Schwester dem Bruder doch früh, sie dienet den Eltern, / und ihr Leben ist immer ein ewiges Gehen und Kommen / oder ein Heben und Tragen, Bereiten und Schaffen für andre. / Wohl ihr, wenn sie daran sich gewöhnt, daß kein Weg ihr zu sauer / wird und die Stunden der Nacht ihr sind wie die Stunden des Tages, / daß ihr niemals die Arbeit zu klein und die Nadel zu fein dünkt, / daß sie sich ganz vergißt und leben mag nur in andern! / Denn als Mutter, fürwahr, bedarf sie der Tugenden alle, / wenn der Säugling die Krankende weckt und Nahrung begehret / von der Schwachen, und so zu Schmerzen Sorgen sich häufen. / Zwanzig Männer verbunden ertrügen nicht diese Beschwerde, / und sie sollen es nicht; doch sollen sie dankbar es einsehn.
Herr Bruder, nein! Ich bin nicht gern geniert. / Geschwind, daß wir das Wildbret nicht verlieren! / Die Hand, die samstags ihren Besen führt, / wird sonntags doch am besten karessieren.
Ein großer Teich war zugefroren. / Die Fröschlein, in der Tiefe verloren. / durften nicht ferner quaken noch springen, / versprachen sich aber, im halben Traum: / Fänden sie nur da oben Raum, / wie Nachtigallen wollten sie singen. / Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz, / nun ruderten sie und landeten stolz / und saßen am Ufer weit und breit / und quakten wie von alter Zeit.
Du weißt es am besten, lieber Bruder, daß, wo Menschen zusammen zu schaffen haben, es mehr oder weniger Friktion gibt. Je älter man wird, desto gewisser sieht man das Wie und Wo voraus und kann sie doch weder bei sich selbst noch andern immer, so gern man wollte. verhüten.
Ohne Faulheit kein Fortschritt! Weil der Mensch zu faul war, zu rudern, erfand er das Dampfschiff. Weil er zu faul war, zu Fuß zu gehen, erfand er das Auto. Weil er zu faul war, abends die Augen zuzumachen, erfand er das Fernsehen.
Die Wiedervereinigung Deutschlands ist ein großer Fortschritt zum Vereinigten Europa - vor allem, wenn sie in dieser Hinsicht begriffen wird. Enttäuschungen konnten nicht ausbleiben; doch wenn ein Bruder vor der Tür steht und anklopft, empfängt man ihn mit offenen Armen, ohne zu fragen, was es kostet, und rechnet nicht kleinlich mit ihm ab.
Frühzeitig wußt' ein Kind soviel als mancher Greis, / frühzeitig lag das Wunder auf der Bahre. / Sein Bruder sah den mörderischen Fleiß, / ward Sekretär und lebte achtzig Jahre.
Auch zu der Liebe schwimmt nicht stets das Glück, / wie zu dem Kaufmann nicht der Indus schwimmt. / Sie muß sich ruhig in des Lebens Schiff / des Schicksals wildem Meere anvertraun, / dem Wind des Zufalls seine Segel öffnen, / es an der Hoffnung Steuerruder lenken / und, stürmt es, vor der Treue Anker gehn; / sie muß des Wankelmutes Sandbank meiden, / geschickt des Mißtrauns spitzen Fels umgehn / und mit des Schicksals wilden Wogen kämpfen, / bis in des Glückes sichern Port sie läuft.
Mit demselben Gefühle, mit welchem du bei dem Abendmahle das Brot nimmst aus der Hand des Priesters, mit demselben Gefühle, sage ich, erwürgt der Mexikaner seinen Bruder vor dem Altare seines Götzen.
Jede Kleinigkeit, zu sehr / verschmäht, die rächt sich, Bruder.
Wenn eine Betschwester einen Betbruder heiratet, so gibt das nicht immer ein betendes Ehepaar.
Zu der brüderlichen Vergebung gehört auch, daß der Bruder, dem ich vergeben soll, seine Fehler bekenne; denn die Sünde, welche nicht bekannt wird, kann ich nicht vergeben.
Meine eingelegten Ruder triefen, / Tropfen fallen langsam in die Tiefen. / Nichts das mich verdroß! Nichts das mich freute! / Niederrinnt ein schmerzenloses Heute.
Wie ein Kind, das von dem Vater / ließ auf einen Gaul sich heben, / also reitest du, o Bruder, / also reite ich durch's Leben. / Weil des Rosses Zaum wir halten, / glaubst du, daß wir es regieren? / Sieh, der Vater geht daneben, / an der Halfter es zu führen.
Die Empörung über das Unglück des anderen ist der männliche Bruder des Mitleidens.
Das Leben ist seinem inneren Wesen nach ein ständiger Schiffbruch. Aber schiffbrüchig sein heißt nicht ertrinken. Der arme Sterbliche, über dem die Wellen zusammenschlagen, rudert mit den Armen, um sich oben zu halten. Diese Reaktion auf die Gefahr des Untergangs ist die Kultur.
Vatersinn bildet Regenten, Brudersinn Bürger. Beide erzeugen Ordnung im Hause und im Staate.
Wer sich im Geist und in der Wahrheit als Bruder von Hunderten fühlt, der ist ein höherer Mensch als der Bruder von einem.
So bin ich denn nun allein auf Erden, ohne Bruder, ohne Nächsten, ohne Freund, überlassen meiner eigenen Gesellschaft.
Ich verstehe den Ursprung der Brüderschaft der Menschen. Die Menschen waren Brüder in Gott. Man kann nur innerhalb einer Einheit Bruder sein. Wenn es kein einendes Band für sie gibt, sind die Menschen nebeneinander gestellt und nicht miteinander verbunden.
Bruder, ich habe die Menschen gesehen, ihre Bienensorgen und ihre Riesenprojekte, ihre Götterpläne und ihre Mäusegeschäfte, das wunderseltsame Wettrennen nach Glückseligkeit - dieser dem Schwung seines Rosses anvertraut, ein anderer der Nase seines Esels, ein dritter seinen eigenen Beinen - dieses bunte Lotto des Lebens, worein so mancher seine Unschuld und seinen Himmel setzt, einen Treffer zu haschen. Und Nullen sind der Auszug.
Die Neigung gibt / den Freund, es gibt der Vorteil den Gefährten; / wohl dem, dem die Geburt den Bruder gab! / Ihn kann das Glück nicht geben. Anerschaffen / ist ihm der Freund.
Das ist dein Bruder! - das ist verdolmetscht: Er ist aus eben dem Ofen geschossen, aus dem du geschossen bist - also sei er dir heilig!
In meiner Schulzeit, wenn ich einen Bolzen / verloren hatte, schoß ich seinen Bruder / von gleichem Schlag den gleichen Weg. Ich gab / nur besser acht, um jenen aufzufinden, / und, beide wagend, fand ich beide oft.
Schlummerlosen Augenlids / muß stets der Wächter, der das Steuerruder lenkt / am Bord des Staates, künden, was die Stunde heischt.
Bei Gott, Der mein Leben in Seiner Hand hält, keiner von euch kann ein treuer gläubiger Muslim sein, wenn er nicht für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst möchte.
Mein Bruder ist katholischer als ich. / Er ist's aus Furcht, indes ich's nur aus Ehrfurcht.
Was bist denn du, der du dem Bruder lügst, / den Freund betrügst, dein Nächstes hintergehst? / Du bist kein Tier, denn das ist wahr, / kein Wolf, kein Drach', kein Stein, kein Schierlingsgift: / Ein Teufel bist du; der allein ist Lügner, / und du ein Teufel, insofern du lügst.
Die auf dem Ozean des menschlichen Wissens rudern wollen, kommen nicht weit, und die die Segel aufziehen, verschlägt der Sturm.
Die Kindheit ist jene herrliche Zeit, in der man dem Bruder zum Geburtstag die Masern geschenkt hat.
Verliere gerne dein Geld um deines Bruders und Nächsten willen und vergrabe es nicht unter einen Stein.
Soll ich meines Bruders Hüter sein?
Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balken in deinem Auge?
Du Heuchler, ziehe am ersten den Balken aus deinem Auge! Darnach besiehe, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest!
Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Klatschen und Lügen sind Bruder und Schwester.
Lege das Ruder erst dann nieder, wenn das Boot an Land ist!
Schwätzen und Lügen sind Bruder und Schwester.
Das Eheweib ist der Bruder des Mannes.
Auch ausgetrocknet ist das Meer noch kein Bruder der Pfütze.