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Meistgelesene Zitate

  • Gott, gib mir die Gelassenheit, / Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, / den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, / und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

  • Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

  • Eifersucht ist eine Leidenschaft, / Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.

  • Der größte Lump im ganzen Land, / das ist und bleibt der Denunziant.

  • Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, / die eine will sich von der andern trennen: / Die eine hält in derber Liebeslust / sich an die Welt mit klammernden Organen; / die andre hebt gewaltsam sich vom Dust / zu den Gefilden hoher Ahnen.

  • Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

  • Zusammenkommen ist ein Beginn, / Zusammenbleiben ein Fortschritt, / Zusammenarbeiten ein Erfolg.

  • Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. / Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. / Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit. / Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. / Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

  • Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, und jeder Augenblick ein Geschenk.

  • Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

  • Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben, und je tiefer eingehend sie sind, desto mehr fühlt man, worin doch zuletzt der eigentliche Genuß steckt, die Individualität.

  • Edel sei der Mensch, / hilfreich und gut; / denn das allein / unterscheidet ihn / von allen Wesen, / die wir kennen!

  • Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.

  • Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle.

  • Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab.

  • Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!

  • Willst du immer weiter schweifen? / Sieh, das Gute liegt so nah. / Lerne nur das Glück ergreifen: / Denn das Glück ist immer da.

  • Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

  • Alles Vergängliche / Ist nur ein Gleichnis; / Das Unzulängliche, / Hier wird's Ereignis; / Das Unbeschreibliche, / Hier ist's getan; / Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan.

  • Liebe ist das einzige, was nicht weniger wird, wenn wir es verschwenden.

  • Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet, / bemerkte, daß ihm das missriet. / Jedoch da er es selbst gebraten, / tut er, als wär es ihm geraten. / Und, sich nicht selbst zu strafen Lügen, / ißt er's mit herzlichem Vergnügen.

  • Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu Handeln; erstens durch Nachdenken, das ist das Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist das Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist das Bitterste.

  • Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn. / Verstand ist stets bei wenigen nur gewesen. / Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat? / Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl? / Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, / um Brot und Stiefel seine Stimm' verkaufen. / Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen. / Der Staat muß untergehn, früh oder spät, / wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.

  • Schaun mer mal, dann sehn mer scho.

  • Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.

  • Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.

  • Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, / wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.

  • Die wohlfeilste Art des Stolzes ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt.

  • Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

  • Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?

  • Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.

  • Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

  • Hättest Du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.

  • Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.

  • Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

  • Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!

  • Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

  • Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

  • Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.

  • Obrigkeit, bedenk Dich recht: / Gott ist Dein Herr, Du bist sein Knecht!

  • Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.

  • Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.

  • Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.

  • Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.

  • Alle glücklichen Familien gleichen einander. Jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Art unglücklich.

  • Grau, teurer Freund, ist alle Theorie / und grün des Lebens goldner Baum.

  • Wer nicht von dreitausend Jahren / sich weiß Rechenschaft zu geben, / bleib im Dunkeln unerfahren, / mag von Tag zu Tage leben.

  • In ihm sei's begonnen, / der Monde und Sonnen / an blauen Gezelten / des Himmels bewegt. / Du, Vater, du rate! / Lenke du und wende! / Herr, dir in die Hände / sei Anfang und Ende, / sei alles gelegt!

  • Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.

  • Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war, / ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar, / das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht / den alten Rang, den Raum ihr streitig macht. / Und doch gelingst ihm nicht, da es, soviel es strebt, / verhaftet an den Körpern klebt: / Von Körpern strömts, die Körper macht es schön, / ein Körper hemmt's auf seinem Gange; / so, hoff ich, dauert es nicht lange, / und mit den Körpern wirds zugrunde gehn.

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