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Zitate mit "demokratie"

164 Fundstellen

  • Marktwirtschaft ist keine natürliche Ordnung, sondern ein von Menschen gestaltetes System. Es setzt auf das Eigeninteresse und die Eigenverantwortung der Bürger und den Wettbewerb als Kontrollmechanismus. Es wäre sicher töricht, den Markt für eine Einrichtung zu halten, die überall und zu jeder Zeit optimale Lösungen liefert. Die humanen, sozialen und ökologischen Herausforderungen, denen sich der Staat in erster Linie verpflichtet fühlt, lassen sich am ehesten im Zusammenwirken von...

  • Man kann den einzelnen Menschen betrachten a) als kleinen Mann, b) als Helden und c) als Rädchen einer Maschine. Der erste Weg führt zur altmodischen Demokratie, der zweite Weg zum Faschismus, der dritte Weg zum Kommunismus.

  • Politik, Demokratie und Marktwirtschaft können ohne einen Bodensatz von Ethik letzten Endes nicht existieren.

  • Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.

  • Gewalt, die befreiende Gewalt des Volkes gegen die innere und/oder äußere Unterdrückung, dies ist der Urstoff, aus dem die modernen Demokratien ihre Legitimität bilden und mittels ihrer Traditionsbestände bewahren.

  • Die Gedanken der Französischen Revolution haben zusammen mit der Verfassungsentwicklung in Amerika und in Großbritannien die Grundlage der westlichen Demokratie geschaffen.

  • Rechtsstaat ist wie das tägliche Brot, wie Wasser zum Trinken und wie Luft zum Atmen, und das Beste an der Demokratie ist, daß nur sie geeignet ist, den Rechtsstaat zu sichern.

  • Demokratie ist ein System, das es auf sehr gute Weise schafft, auch in schwachen Zeiten mit zum Teil nicht so kenntnisreichen Frauen und Männern zu überleben.

  • Die Demokratie setzt die Wahl durch die beschränkte Mehrheit an die Stelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.

  • Eine freiheitliche Demokratie funktioniert auf die Dauer nur, wenn sie keine bloße Summe von Privatwesen, sondern auch ein Gemeinwesen ist, wenn wir durch sie und in ihr zusammenhalten.

  • Demokratie ist Mehrheitssache.

  • Die Demokratie mißrät zur Telekratie mit beklatschten Vorurteilen.

  • Demokratie ist Diskussion.

  • Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.

  • Demokratie ist die Vorstufe des Sozialismus.

  • Die Demokratie ist in Wirklichkeit nicht mehr als die Aristokratie der Redner.

  • Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zum Kompromiß und über­haupt zum Zusammenleben; er würde kein Mitbürger, sondern ein Tyrann. Wer das Mehrheitsprinzip auflösen und durch die Herr­schaft der absoluten Wahrheit ersetzen will, der löst die freiheitliche Demokratie auf.

  • Der Bürgerstaat ist nicht bequem, Demokratie braucht Leistung.

  • Der Kapitalismus genießt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewöhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen.

  • Demokratie hat im Konflikt zwischen Religionen und Kulturen nur dann eine Chance, wenn die öffentliche Sprache sich von allem löst, was die Dominanz einer einzigen Religion oder die Dominanz der Religiösen über die Nichtreligiösen festschreibt: wenn Kirchen und Religionsgemeinschaften kein durch die Verfassung geschütztes Sonderrecht beanspruchen.

  • Ich rede von der Demokratie als etwas Kommendem. Das, was schon jetzt so heißt, unterscheidet sich von den älteren Regierungsformen allein dadurch, daß es mit neuen Pferden fährt: Die Straßen sind noch die alten und die Räder sind auch noch die alten.

  • In einer Massen- und vor allem Mediendemokratie wie der unseren gibt es unvermeidlich das, was man die Priorität des Kurzfristigen nennt. Die Fragen des jeweiligen Jahrfünfts entscheiden die Wahlen, sie beschäftigen fast ausschließlich die Medien und sie beherrschen infolgedessen auch das Denken der politischen Eliten.

  • Wir leben in einer Fernseh-Demokratie.

  • Die Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden als wie wir es verdienen.

  • Es ist unmöglich, ein Volk im Zustand der Zerknirschung über die Sünden eines nicht mehr existierenden Systems zu halten. Man kann nicht von falschen Kollektiv-Urteilen ausgehen und die Demokratie für die Sünden der Diktatur büßen lassen.

  • Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen.

  • Man muß auch den Mut zur Intoleranz gegenüber denen aufbringt, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.

  • Die Demokratie ist nichts als ein Niederprügeln des Volkes durch das Volk für das Volk.

  • Sozialdemokratie ist ein Synonym für demokratischen Sozialismus.

  • Totalitäre Regime jedweder Couleur sind schlecht. Nichts kann Demokratien trotz mancher Schwäche ersetzen.

  • Die beste Staatsform ist das Königtum. Die Entartung des Königtums, die Tyrannis, ist die schlechteste. Unter den nicht guten Verfassungen ist am erträglichsten die Demokratie.

  • Ich bekenne mich tief überzeugt, daß das deutsche Volk die politische Demokratie niemals wird lieben können, aus dem einfachen Grunde, weil es die Politik selbst nicht lieben kann, und daß der vielverschrieene "Obrigkeitsstaat" die dem deutschen Volk angemessene, zukömmliche und von ihm im Grunde gewollte Staatsform ist.

  • Demokratie ist auch gar nicht bequem, sie ist sogar anstrengend, manchmal sehr anstrengend. Der große Vorteil der Demokratie besteht jedoch darin, dass sie beständig die Chance zur Selbstkorrektur in sich trägt, nicht zuletzt die Chance, eine neue Regierung zu wählen.

  • Freiheit und Demokratie sind nie selbstverständlich.

  • Die freiheitliche Demokratie braucht mehr als jede andere Staatsform die Überzeugungskraft, die Leidenschaft ihrer Bürger.

  • Demokratie muß sich bewähren in Zeiten der Herausforderung und Bedrängnis, sie erfordert Mut und Stehvermögen.

  • Ohne Demokratie kann es keinen dauerhaften Frieden geben, weder nach außen noch im Inneren.

  • Das Fernsehen hat eine Macht, die größer ist als es je in der Geschichte eine Macht gegeben hat, wenn sie verwendet wird. So eine Macht kann man in einer Demokratie nicht ohne Selbstkontrolle lassen.

  • Entscheidungen erhalten in der Demokratie durch Mehrheitsbeschlüsse die größtmögliche Legitimität.

  • Die privaten Mächte der Wirtschaft wollen freie Bahn für ihre Eroberung großer Vermögen. Keine Gesetzgebung soll ihnen im Wege stehen. Sie wollen die Gesetze machen, in ihrem Interesse, und sie bedienen sich dazu eines selbstgeschaffenen Werkzeugs, der Demokratie, der bezahlten Partei.

  • Unter der Demokratie besteht alle Politik aus einer Reihe dynastischer Fragen: das Ziel ist stets der Posten, nicht das Prinzip.

  • Demokratie ist die Verfallsform des Staates.

  • Nachdem wir den kalten Krieg gewonnen haben, dürfen wir nicht den Frieden verlieren. Deshalb muß Amerika für mehr Demokratie auf der Welt sorgen.

  • Demokratie darf nicht so weit gehen, daß in der Familie darüber abgestimmt wird, wer der Vater ist.

  • Die Demokratie ist die einzige Staatsform, die den stets not­wendigen Weg zum Wandel in Frieden finden läßt.

  • Wer sich als Bürger in der Demokratie beheimatet, wer sie wertschätzt und bereit ist, sie zu verteidigen, wird sie erhalten wollen – für sich, für die eigenen Kinder und für die nachfolgenden Generationen.

  • Was ist mit dir los, humanistisches Europa, du Verfechterin der Menschenrechte, der Demokratie und der Freiheit?

  • Mehr direkte Demokratie ist nicht immer demokratisch.

  • Demokratie und Freiheit stehen heute vor zwei großen Herausforderungen: Wie können wir in einer sich globalisierenden Wirtschaft auch künftig Wohlstand schaffen, und wie wahren wir dabei das Ziel der Gerechtigkeit, soweit sie sich unter Menschen überhaupt herstellen läßt?

  • Direkte Demokratie kann das Rezept für Chaos sein und überhaupt die Paktfähigkeit von Nationalstaaten infrage stellen.

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