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Zitate mit "glauben"

371 Fundstellen

  • Der Populismus ist im Grunde nichts anderes als eine Regung, den Staat durch seine Verlierer zu annektieren. Verlierer glauben an Staaten als Familienbetriebe.

  • Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche "Sekte" einzufordern wagt.

  • Die Reichen haben den Glauben in der Kiste.

  • Wie es natürlich ist, vieles ohne Beweis zu glauben, so ist es natürlich, an anderem trotz des Beweises zu zweifeln.

  • Der Glaube des Menschen an sich hängt von seinem Glauben an Gott ab.

  • Wer gibt dir das Recht, über den Glauben andrer zu lächeln? Du glaubst doch wenigstens ebenso fest wie sie, aber freilich nicht an Gott, sondern an die Unfehlbarkeit deiner Trugschlüsse.

  • Von allen Plagen, mit denen Gott der Herr unser Wirtschaftsleben heimsucht, ist die Bürokratie die weitaus schlimmste. Die Bürokratie ist nicht etwa ein Versagen der Regierung. Das glauben nur die Optimisten. Die Bürokratie ist die Regierung selbst.

  • Die Täuschungen der ersten Liebe sind darum so rührend, weil sie uns meistenteils auch zugleich den ersten schönen Glauben an die Bestimmung der Erde und den höheren Wert der Menschennatur rauben.

  • Schreibe dem Teufel auf ein Horn: guter Engel! und manche glauben's.

  • Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.

  • Die Kunst ist eine so reine himmlische Region, zu der sich wenige ganz erhoben haben und die nur im Glauben daran erkannt und völlig begriffen werden kann.

  • Nicht dein Nichtwissen gibt dir den Schein der Ignoranz, sondern nur die Art, wie du dein Nichtwissen zu verdecken suchst. Schweige – ! Mancher wird doch vielleicht glauben, du verstündest die Sache, wovon gesprochen wird.

  • Die Alten glauben alles. Die Gereiften misstrauen allem. Die Jungen wissen alles.

  • Die Religion verbietet mehr zu glauben als sie lehrt.

  • Beurteile die Menschen nicht nach dem, was sie reden, sondern nach dem, was sie tun. Aber wähle für deine Beobachtungen solche Augenblicke, in welchen sie von dir unbemerkt zu sein glauben.

  • Man darf sich über den Glauben eines Anderen betrüben, allein man soll ihn nie verlachen.

  • Systemveränderungen, Glaubensmetamorphosen und ähnliche Revolutionen unseres Innern, zu denen man im Alter Jahre braucht, machen wir in der Jugend oft in wenigen Stunden durch.

  • Die meisten Menschen leiden unter ihrer eigenen Beweislast: Sie glauben, sich immer etwas beweisen zu müssen.

  • Sei darauf bedacht, niemals über dich, für dich noch gegen dich zu sprechen; lass deinen Charakter für dich sprechen: Was immer der sagt, wird man glauben.

  • Nur der Glaube betet; nur das Gebet des Glaubens hat Kraft.

  • Prüfe dich an der Menschheit. Den Zweifelnden macht sie zweifeln, den Glaubenden glauben.

  • Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist die tiefste und am schwierigsten zu bewahrende, und wir glauben fälschlicherweise, die Unmöglichkeit, sie in ihrer ursprünglichen Form zu bewahren, sei eine Tragödie.

  • Wir lassen uns gern zumuten, an das zu glauben, was außerordentlich zu sein scheint, wenn uns Außerordentliches fehlt.

  • Theoretisch gibt es eine vollkommene Glücksmöglichkeit: An das Unzerstörbare in sich glauben und nicht zu ihm streben.

  • Soll der Knoten der Geschichte so auseinander gehn? das Christenthum mit der Barbarei, und die Wissenschaft mit dem Unglauben?

  • Übereinstimmung verlange in der Liebe, nicht im Glauben.

  • Man sollte doch auch nichts glauben, als was man mit Augen sieht!

  • Jedes Bedürfnis, dessen wirkliche Befriedigung versagt ist, nötigt zum Glauben.

  • Nicht seien die Ohren Beschuldigenden willfährig; dieser Fehler der menschlichen Natur sei uns verdächtig und bekannt: Was wir ungern hören, glauben wir gern, und bevor wir zu einem Urteil kommen, zürnen wir.

  • An Fortschritt glauben heißt nicht glauben, daß ein Fortschritt schon geschehen ist. Das wäre kein Glauben.

  • Der Aberglauben gemeiner Leute rührt von ihrem frühen und allzu eifrigen Unterricht in der Religion her, sie hören von Geheimnissen, Wundern, Wirkungen des Teufels und halten es für sehr wahrscheinlich, dass dergleichen Sachen überall in allen Dingen geschehen könnten.

  • Durch das Opfer bestätigt die Revolution den Aberglauben.

  • Die meisten Gelehrten sind abergläubischer, als sie selbst sagen, ja als sie selbst glauben.

  • Die Ursache, die den Aberglauben hervorbringt, erhält und ernährt, ist die Furcht.

  • Jeder Mensch hat seinen individuellen Aberglauben, der ihn bald im Scherz, bald im Ernst leitet.

  • Wir wissen, dass wir ohne physische Anstrengung nichts erreichen können. Warum glauben wir dann, im geistigen Bereich ließe sich etwas ohne Anstrengung erreichen?

  • Leute, die nicht fühlen, aber glauben, dass sie fühlen, funktionieren besser.

  • Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft um die aufrechte Flamme des Glaubens.

  • Mit dem Verstand und mit dem Herz, mit Hoffnung und ohne leere Nostalgien, als Sohn, der in der Mutter Europa seine Lebens- und Glaubenswurzeln hat, träume ich von einem neuen europäischen Humanismus: »Es bedarf eines ständigen Weges der Humanisierung«, und dazu braucht es »Gedächtnis, Mut und eine gesunde menschliche Zukunftsvision«

  • Seine Zeit nicht zu kennen und doch jeden ihrer Augenblicke gezählt zu glauben - es ist ein großer Friede in der Welt voller Angst.

  • Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.

  • Man muss sein Glaubensbekenntnis von Zeit zu Zeit wiederholen, aussprechen, was man billigt, was man verdammt; der Gegenteil lässt's ja auch nicht daran fehlen.

  • Das gesamte Leben der menschlichen Seele ist eine Bewegung im Schatten. Wir leben in einem Zwielicht des Bewußtseins, uns nie dessen sicher, was wir sind, oder dessen, was wir zu sein glauben.

  • So leicht es ist, den Menschen jede Art des Aberglaubens einzuflößen, so schwer lässt sich dagegen erreichen, dass sie in ein und derselben Art verharren.

  • Finanzbeamte sind Leute, die genau das Doppelte von dem glauben, was man ihnen sagt.

  • Die Astrologie ist eine Form von Aberglauben, die sich anmaßt, Gott in die Karten zu schauen.

  • Nach dem Tode Christi unternahmen es zwölf arme Fischer und Handwerksleute, die Welt zu lehren und zu bekehren. Ihre Lehrart war einfältig, ihr Vortrag ungekünstelt, allein sie predigten mit gerührtem Herzen, und von allen Wundern, mit denen Gott ihren Glauben ehrte, war die Heiligkeit ihres Wandels am auffallendsten.

  • Vor allem in der Liebesleidenschaft, in den Attacken der Eifersucht, den Aufwallungen mütterlicher Zärtlichkeit, den Anwandlungen des Aberglaubens, in der Art, wie sie teilnehmen an den ansteckenden Gefühlen der Menge, zeigt sich, was uns an ihnen erstaunt: Dann sind sie schön wie die Engel Klopstocks oder fürchterlich wie Miltons Teufel.

  • In unserer Zeit herrscht ein schrecklicher Aberglaube, er besteht darin, dass wir begeistert jede Erfindung aufgreifen, welche die Arbeit erleichtert, und glauben, sie unbedingt nutzen zu müssen, ohne uns die Frage vorzulegen, ob diese die Arbeit erleichternde Erfindung unser Glück vermehrt oder vielleicht Schönheit zerstört.

  • Die Inhaber der Autorität und jene, die Nutzen daraus ziehen, müssen die Menschen von dieser Fiktion überzeugen und ihr realistisches, das heißt kritisches Denkvermögen einschläfern. Jeder denkende Mensch kennt die Methoden der Propaganda, Methoden, durch die die kritische Urteilskraft zerstört und der Verstand eingelullt wird, bis er sich Klischees unterwirft, die die Menschen verdummen, weil sie sie abhängig machen, und sie der Fähigkeit berauben, ihren Augen und ihrer Urteilskraft...

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