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Coco Chanel

französische Modedesignerin (1883 - 1971)

Mit 16 Jahren von einem Millionär entdeckt, auf dessen Schloss bei Paris sie später lebte. Er finanzierte ihr einen Hutsalon an der Küste.
Danach begann sie, die Modemetropole Paris zu erobern.
Chanel verkehrte mit Berühmtheiten wie Picasso, Strawinsky, Dali und Churchill.
1938 zog sie sich wegen einer erfolgreicheren Konkurrentin aus der Modewelt zurück und lebte nur noch vom Verkauf ihres Parfüms Chanel No. 5. Erst 17 Jahre später, mit über 70 Jahren, eröffnete sie wieder einen Salon.
Chanel ist nicht nur Begründerin des des nach ihr benannten Chanel-Modeimperiums, sondern auch eine wichtige Persönlichkeit der Mode-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihr außerordentlicher Einfluss auf die Haute Couture war so bedeutend, dass sie als einzige Person aus dieser Berufsgruppe von der US Zeitschrift Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts gezählt wurde.
1916 war sie Wegbereiterin einer funktionellen Damenmode mit wadenlangem Rock, lose gegürtetem Oberteil und Kurzhaarschnitt.
In den 1920er-Jahren kreierte Coco Chanel das „Kleine Schwarze“.
1921 kreierte sie zusammen mit dem Parfümeur Ernest Beaux "Chanel Nº 5". Es war das erste verbreitete Parfum, das nicht nach Blumen roch, sondern durch eine sogenannte Aldehydnote geprägt war.
Ab Mitte der 1950er Jahre wurde ihr Chanelkostüm mit losem, meist bordiertem Jäckchen und ausgestelltem Rock weltbekannt. Als Chanel im Februar 1954 nach 15 Jahren Pause – inzwischen 71-jährig – ihr Geschäft mit einer neuen Kollektion eröffnete, wurde dies von der Presse höhnisch kommentiert. Nachdem das Life-Magazin ein Jahr später die Eleganz ihrer Wollkostüme gewürdigt hatte, begann der Siegeszug des Chanel-Kostüms. Das berühmte Chanel-Kostüm aus Tweedstoff avancierte für Geschäftsfrauen weltweit zum Standard. Das Kostüm war oft mit schwarzem Besatz und Goldknöpfen verziert und wurde gerne mit langen Perlenketten aus Modeschmuck getragen.