Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Die Politik ist ein Kampfplatz, auf dem das Ergebnis, das man erzielt, immer weit unter dem liegt, was man erreichen möchte.
Der moderne Mensch hat von wenig eine Ahnung, aber er redet überall mit, obwohl er weiß, daß niemand ihm zuhört.
Wenn wir lernen, dann macht uns das zu selbstbewussten und eigenständigen Menschen.
Wie wir von manchen Menschen verkannt werden, beweisen uns nicht selten ihre Geschenke.
Politik muss sich zu definieren vermögen, muss die Fähigkeit haben, Abschied zu nehmen vom Anspruch, das Absolute zu gestalten.
Bildung ist die Fähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden und jenes ernst zu nehmen.
Der erfolgreichste Politiker ist derjenige, der das sagt, was alle denken, und der es am lautesten sagt.
Diplomaten sind Leute, die man auf Reisen schickt, um zum Besten ihres Landes zu lügen.
Niemals gab es eine Partei oder Sekte, worin die Unwissenden nicht zugleich die Heftigsten waren.
Ich glaube, daß jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines einzelnen ist.
Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will.
Frauen unterwerfen sich willig der Mode; denn sie wissen, daß die Verpackung wechseln muß, wenn der Inhalt interessant bleiben soll.
Als ich beim Fernsehen anfing, hat man mir gesagt, Du mußt dem Volk aufs Maul schauen. Sehe ich mir die Themen der täglichen Talkshows an, dann schauen sie dem Volk auf den Hintern.
Die größten Tragödien in der Welt und im Leben des einzelnen entspringen Mißverständnissen.
Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.
Die wirkliche Kirche ist - die Kirche Gottes aus Menschen in der Welt für die Welt.
Ein kleiner Sperling bin ich nur, / meine Kunst ist sehr begrenzt / doch es muß auch Sperlinge geben.
Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.
Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.
Volkswirte wissen alles über die Wirtschaft und das Geld, sie haben es aber nicht.
Die Phantasie hat ihre eignen Leiden, / Vor welchen uns die Wirklichkeit nicht schützt.
Der allzugroße Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse befördern.
Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.
Wir sollten Teile von Behörden für ein Jahr schließen und hinterher fragen, ob es irgend jemand gemerkt hat.
Wenn man ein Defizit erkannt hat und darangeht, es zu beheben, ist das schon ein Fortschritt.
Sobald die Völker und die Menschen gottesfürchtiger werden, wird der Anfang besserer Zeiten sein.
Man fürchtet seine Anhänger mehr als irgendeinen Feind, er lässt sich leichter abschütteln.
Das Gewissen hindert uns nicht, Sünden zu begehen. Aber es hindert uns, die Sünden zu genießen.
Institutionen verfolgen immer nur zwei Ziele: den Selbsterhalt und - solange der nicht gefährdet ist - die Expansion.