Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.

Nur wer denkt und die Menschen liebt, kann ihnen den Frieden bringen. Wir denken nicht und lieben nur uns selbst.

Die Kirche Roms hat durch die Einführung des Weihnachtsfestes das Christentum gerettet.

Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal soviel.

Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.

Wenn jeder auf seinem Platz das beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.

Wie schade, daß so wenig Raum ist zwischen der Zeit, wo man zu jung, und der, wo man zu alt ist!

Politik muss nicht humorlos sein. Aber Politik ist keine Unterhaltung, denn es geht um die Res Publica und die ist eine sehr ernsthafte Veranstaltung.

Die Frau, die man mit Poesie gewann, / Ist nur ein Tisch, worauf man schreiben kann.

Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber eine Yacht mit der man ins Glück segeln kann.

Man soll die Wahrheit mehr als sich selbst lieben, aber seinen Nächsten mehr als die Wahrheit.

Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind.

Frieden, wir wollen Frieden / und Liebe für die Menschen der Welt; / Frieden für alle Freunde, / Liebe für die Kinder der Welt.

Alle Tiere wissen es, nur der Mensch nicht, dass das höchste Ziel die Freude ist.

Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn beide das erhalten, was sie nicht haben wollen.

Das Gewissen hindert uns nicht, Sünden zu begehen. Aber es hindert uns, die Sünden zu genießen.

In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.

Fair Play bedeutet, das Foul so versteckt zu machen, daß der Schiedsrichter es nicht sieht.

Weniges auf dieser Welt verbindet so stark wie eine gemeinsame Abneigung gegen einen Dritten.

Materielles Wachstum und Verteidigung der Besitzstände dürfen nicht mehr länger die Leitlinien unseres Verhaltens sein.

Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.

Wir alle hungern nach Menschenliebe, und wenn man hungert, schmeckt auch schlecht gebackenes Brot.

Nur die Liebe kann erziehen. Darum muß die Mutter das meiste in der Erziehung tun, weil sie die meiste Liebe hat. Ohne Liebe bleibt das beste Erziehungssystem totes Wissen.

Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.

Die Forderung, daß nichts geschehen darf, mit dem nicht alle einverstanden sind, ist ein beweisbarer Unsinn.

Die Liebe ist ein schöner Engel, aber oft ein schöner Todesengel für das gläubige betrogene Herz!

Man wird nicht Minister, weil man promoviert ist, sondern Kompetenz hat im Politischen.

Bildung ist die Fähigkeit, Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden und jenes ernst zu nehmen.

Mit dem Ideal der absoluten Freiheit wird dasselbe Unwesen getrieben wie mit allem Absoluten.

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