Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

Die ganze Kunst der Politik besteht darin, sich der Zeitumstände richtig zu bedienen.

Wenn jeder auf seinem Platz das beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.

Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.

Kleinlebewesen vermehren sich durch Zellteilung, Bürokraten durch Arbeitsteilung.

Institutionen verfolgen immer nur zwei Ziele: den Selbsterhalt und - solange der nicht gefährdet ist - die Expansion.

Am sensibelsten reagiert man auf Vorwürfe, die man sich selbst schon gemacht hat.

Weihnachten ist oft ein lautes Fest: Es tut uns aber gut, ein wenig still zu werden, um die Stimme der Liebe zu hören.

Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.

Politik muss nicht humorlos sein. Aber Politik ist keine Unterhaltung, denn es geht um die Res Publica und die ist eine sehr ernsthafte Veranstaltung.

Die wirkliche Kirche ist - die Kirche Gottes aus Menschen in der Welt für die Welt.

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sie zu bewahren ist eine Kunst, die mit Verantwortung jedes einzelnen zu tun hat.

Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.

Es ist mir vollständig gleichgültig, ob in dem Reichtagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumspringen.

Wir sollten Teile von Behörden für ein Jahr schließen und hinterher fragen, ob es irgend jemand gemerkt hat.

Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.

Man soll die Wahrheit mehr als sich selbst lieben, aber seinen Nächsten mehr als die Wahrheit.

Weil ich gelernt, wie ich mit Wölfen belle, / bin ich noch lange nicht ihr Spielgeselle.

Der Staat ist keine übergeordnete Instanz, sondern die Gemeinschaft aller Bürger.

Es ist riskant, gute Menschen auf die Bühne zu bringen, denn sie sind auf Dauer langweilig

Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.

Wer glaubt, das ganze Leben bestehe nur aus Marktbeziehungen, der kennt letztlich von allem den Preis und von nichts mehr den Wert.

Nicht nur mit der Macht kann man Dinge verändern, sondern auch mit dem Wort, der eigenen Haltung und Einstellung.

Der Fortschritt hat an Glanz verloren, daher sucht man goldene Zeiten in der Vergangenheit.

Das Leben verlangt mutige Entscheidungen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.

Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.

An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.

Wer arm ist, der darf sich was vorlügen - das ist sein Recht. Vielleicht sein einziges Recht.

 Top