Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.
Diplomatie ist die Kunst, mit hundert Worten zu verschweigen, was man mit einem Wort sagen könnte.
Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.
Falsch verhält sich, wer dort schnüffelt, wo schon viele Hunde waren - man muß neue Bäume entdecken.
Wahrhaft Großes zu leisten, ist nur dem in sich ganz gesammelten und abgeschlossenen Gemüt möglich.
Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus.
Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.
Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: Raus, und zwar schnell.
Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man über alles reden kann.
Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst.
Am leichtesten erträgt man noch die Gewalt, die man eines Tages selbst auszuüben hofft.
Man muß mit seinen Feinden leben, daß man nicht jedermann zum Freunde haben kann.
Über das, was oft angeblich zu Gottes Ehre geschah und geschieht, muss sich der Teufel freuen.
Ich teile mit Milliarden von Menschen die Erde, aber mit niemandem meine Einzigartigkeit.
Du kannst dir jeden Feind versöhnen und verbinden, / nur bei dem Neider wirst du niemals Gnade finden.
Wir lehren nicht bloß durch Worte; wir lehren auch weit eindringlicher durch unser Beispiel.
Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.
Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.
Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.
Der ganze Krieg setzt menschliche Schwäche voraus, und gegen sie ist er gerichtet.
Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf.
Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daß in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen.
Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.
Der Vietnamkrieg ist für viele Amerikaner erst dadurch unmoralisch geworden, dass er verloren ging.
Eine Frau verzeiht alles - aber sie erinnert uns oft daran, daß sie uns verziehen hat.
Das schöne Gefühl Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.
Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.