Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Geld stinkt nicht, aber die Art und Weise wie man es verdient kann anrüchig sein.
Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.
In Deutschland ist Bier mehr als ein Getränk, es ist ein Teil unserer Volkskultur.
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen mißtraut.
Einen Erwachsenen nennt man jenes Krüppelwesen, das in einer entzauberten Welt sogenannter Tatsachen existiert.
Bauer sein, das ist kein Job, sondern eine Aufgabe. Bauern denken in Generationen.
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können.
Die Geschichte hat uns gelehrt, daß der Zeitgeist nicht automatisch links steht, wenn die moderne Industriegesellschaft durch eine große Krise geht.
Das schöne Gefühl Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.
Denn mit den Geistern anderer Jahrhunderte verkehren, ist fast dasselbe wie reisen.
Die Forderung, daß nichts geschehen darf, mit dem nicht alle einverstanden sind, ist ein beweisbarer Unsinn.
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
Ratschläge sind wie abgetragene Kleider: man benützt sie ungern, auch wenn sie passen.
Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.
Liebe ist der Entschluß, das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein, wie sie wollen.
Der Umstand, daß ich eine Feministin bin, heißt nicht, daß ich nicht feminin wäre.
Institutionen verfolgen immer nur zwei Ziele: den Selbsterhalt und - solange der nicht gefährdet ist - die Expansion.
Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.
Früher kam der Obrigkeitsstaat mit Pickelmützen. Heute kommt er auf Birkenstocksandalen!
Demut ist, wenn jemand ohne Verlangen, hochgeachtet zu werden, seine Unvollkommenheit erkennt.
Die Phantasie hat ihre eignen Leiden, / Vor welchen uns die Wirklichkeit nicht schützt.
Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könne am Ende vielleicht doch recht haben.
Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist.
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
Wer mit 20 Wörtern sagt, was man auch mit 10 Wörtern sagen kann, der ist auch zu allen anderen Schlechtigkeiten fähig.
Ich habe heute ein paar Blumen für dich nicht gepflückt, um dir ihr Leben mitzubringen.
Wir können nicht auf Dauer integrationswillige Mitbürger als Ausländer behandeln.
In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.