Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Nicht aus Gunst erhob das Geschick dich; sondern zu zeigen, / Daß es sogar aus dir etwas zu machen verstand.
Weil ich gelernt, wie ich mit Wölfen belle, / bin ich noch lange nicht ihr Spielgeselle.
Das Vergnügen kann sich auf Illusionen stützen, aber das Glück beruht auf der Wahrheit.
Wofür hätte man denn eine Familie, wenn man sich in einer schwierigen Situation nicht auf sie verlassen kann.
Nur wer denkt und die Menschen liebt, kann ihnen den Frieden bringen. Wir denken nicht und lieben nur uns selbst.
Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre in seinem eigenen Haus.
Die Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.
Ach, mein Gott, wenn man ganz ehrlich zu sich ist, färbt die Zeit die Erinnerungen natürlich schön.
Wenn eine Frau geliebt wird, errät sie es in der Regel lange bevor man es ihr gesteht.
Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.
Der eine spricht gern über das, was er weiß, der andere lieber über das, was er denkt.
Alle Zeit, die vergangene und die zukünftige, fällt im heutigen Tag zusammen, und jeder ist bloß ein heutiger.
Dementis sind die Umstandskleider einer sich anbahnenden politischen Veränderung.
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.
Die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind.
Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn beide das erhalten, was sie nicht haben wollen.
Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.
Niemand ist so arm, daß er nicht wohltätig sein könnte, keiner in niederer Stellung, daß es ihm nicht möglich wäre, Würde zu zeigen.
Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.
Entwickelt wurde der Sex für die Reproduktion. Aber er hat sich zum reinen Vergnügen verselbstständigt.
Es gibt Menschen, die ihre Persönlichkeit aufgeben, damit ihre Person zur Geltung kommt.
Die Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die vom Bewußtsein der eigenen Macht herrührt.
Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.
Wer glaubt, das ganze Leben bestehe nur aus Marktbeziehungen, der kennt letztlich von allem den Preis und von nichts mehr den Wert.
Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
Wenn wir lernen, dann macht uns das zu selbstbewussten und eigenständigen Menschen.
Wirklichkeit läßt sich nicht zu einer subjektiv gestalteten, virtuellen Realität reduzieren.
Alle wertvollen Gefühle - für einen Menschen wie für einen Glauben, eine Scholle, ein Land - sind konservativ.
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.