Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.

  • Die Bürokratie aber ist krebsmäßig an Haupt und Gliedern, nur ihr Magen ist gesund.

  • In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.

  • Es gibt Naturen, die durch das groß sind, was sie erreichen, andere durch das, was sie verschmähen.

  • Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf.

  • Man kann viele Leute einige Zeit und einige Leute lange Zeit betrügen, aber alle lassen sich ewig zum Narren halten.

  • Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daß in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen.

  • Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.

  • Es gibt kein Recht der Frau auf ein Kind, sondern es gibt nur das Recht des Kindes auf eine Mutter.

  • Und nimmer kann ein Mensch, wie sehr er sich vermisst, / Im Auge andrer Leute sein, was er nicht ist.

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  • Politik muss nicht humorlos sein. Aber Politik ist keine Unterhaltung, denn es geht um die Res Publica und die ist eine sehr ernsthafte Veranstaltung.

  • Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.

  • Den längst in den Strom der Zeit versenkten Geist eines Volkes wieder zu erkennen und anschaulich zu machen, ist die Aufgabe der Altertumswissenschaft.

  • Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.

  • Die äußere Freiheit der vielen leitet sich ab aus der inneren Freiheit der einzelnen.

  • Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.

  • Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

  • Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man über alles reden kann.

  • Warum sollen wir nicht mal in einer Gaststätte Abendmahl feiern? Jesus hat schließlich nichts anderes getan.

  • In Europa ist man die schlechten Nachrichten aus Afrika so gewöhnt, daß man die guten nicht mehr wahrnimmt.