Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
...wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?
Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
Was ein richtiger Musiker sein will, der muß auch eine Speisekarte komponieren können.
Wir befinden uns auf dem Weg zwischen Demoskopie und Einschaltquote in eine andere Republik.
Wer arm ist, der darf sich was vorlügen - das ist sein Recht. Vielleicht sein einziges Recht.
Wir müssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen.
Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
Wirklichkeit läßt sich nicht zu einer subjektiv gestalteten, virtuellen Realität reduzieren.
Ich glaube, daß jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines einzelnen ist.
Wenn sich Menschen von einem Projekt, von einer Idee abwenden, dann geht das irgendwann seinem Ende entgegen
Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.
Die Tragik des Menschen ist die des Verhungernden, der an der gedeckten Tafel sitzt und die Hand nicht ausstreckt, weil er nicht sieht, was vor ihm ist.
Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.
Frauen sind wie Kreuzworträtsel: Senkrecht und waagrecht zusammen ergeben erst die Lösung.
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
Die wirkliche Kirche ist - die Kirche Gottes aus Menschen in der Welt für die Welt.
Gebildet ist, wer Parallelen sieht, wo andere etwas völlig Neues zu erblicken glauben.
Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.
Es ist mir vollständig gleichgültig, ob in dem Reichtagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumspringen.
Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.
Für manche ist einer schon rechts, wenn er morgens pünktlich zur Arbeit kommt, und links, wenn er eine berufstätige Frau hat.
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen mißtraut.
Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter oder Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, daß in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere Finger auf ihn selbst zurückweisen.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.
Der wahre Künstler stellt sich die Frage gar nicht, ob sein Werk verstanden werden wird oder nicht.
Und nimmer kann ein Mensch, wie sehr er sich vermisst, / Im Auge andrer Leute sein, was er nicht ist.
Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.
Das Apostolat der Frau in der Kirche ist in erster Linie das Apostolat des Schweigens.
Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern.