Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
Dass unsere Gesetze immer schlechter stilisiert und immer lüderlicher regiert werden, liegt wesentlich an der Menge von Abgeordneten, die an ihnen herumpfuscht.
Wenn wir lernen, dann macht uns das zu selbstbewussten und eigenständigen Menschen.
Ein Gentleman ist ein Mensch. der selbst jenen Leuten Respekt entgegenbringt, die für ihn keinerlei Nutzen haben.
Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.
Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.
Für mich sind die Männer die schönsten und gefährlichsten Raubtiere der Welt. Ich liebe sie, wie der Dompteur seine Tiger liebt.
Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern.
Was der Schlaf für den Körper, ist die Freude für das Gemüth: Zufuhr neuer Lebenskraft.
Wenn der Haß feige wird, geht er maskiert in Gesellschaft und nennt sich Gerechtigkeit.
Früher kam der Obrigkeitsstaat mit Pickelmützen. Heute kommt er auf Birkenstocksandalen!
Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.
Nichts kommt einem Mann so teuer zu stehen wie die Opfer, die eine Frau für ihn bringt.
Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein; / denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht!
Der erfolgreichste Politiker ist derjenige, der das sagt, was alle denken, und der es am lautesten sagt.
Die äußere Freiheit der vielen leitet sich ab aus der inneren Freiheit der einzelnen.
Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.
Man braucht nur mit Liebe einer Sache nachzugehen, so gesellt sich das Glück hinzu.
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.
Aus Mitleid wird die Liebe oft geboren. / Folgt Mitleid, ist die Liebe bald verloren.
Man kann von einem Menschen gar nicht erwarten, daß er die volle Wahrheit über sich selber preisgibt.
Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.
Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.
Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den andern.
Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.
Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat.
Zuviel Vertrauen ist häufig eine Dummheit, zuviel Mißtrauen ist immer ein Unglück.
Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um vorlieb zu nehmen.