Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Ein einziger Tag wahrer Treue kann in jener Welt tausend Jahre Seligkeit nach sich ziehen.
Keiner vergesse über der Weltpolitik die Gottespolitik, damit er Frieden behalte.
Das rechte Wort, am rechten Platz vom rechten Mann gesprochen, erspart fast immer den Einsatz der Polizei.
Die größten Tragödien in der Welt und im Leben des einzelnen entspringen Mißverständnissen.
Wenn der Haß feige wird, geht er maskiert in Gesellschaft und nennt sich Gerechtigkeit.
Der allzugroße Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse befördern.
Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den andern.
Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.
Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.
Wandel ist schwierig und Wandel ist langsam und es passiert niemals alles auf einmal.
Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben, nur ein Grundrecht auf Sicherheit und Menschenwürde.
Ein hartnäckiger Begleiter der Erkenntnis ist die Unwissenheit über die eigene Unwissenheit.
Das Recht hat die merkwürdige Eigenschaft, daß man es behalten kann, ohne es zu haben.
Nur Menschen, die selbst friedlich sind, können auch politischen Frieden bewirken.
Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.
Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal soviel.
Um zu lieben, müssen wir das Göttliche an dem Geliebten lieben, um Liebe anzunehmen, auch an uns.
Jeder Mensch begegnet einmal dem Menschen seines Lebens, aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.
Jeder einzelne im Publikum ist ein Esel, aber alle zusammen sind sie die Stimme Gottes.
Jeder muß sich ein Ziel setzen, das er nicht erreichen kann, damit er stets zu ringen und zu streben habe.
Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie bei einem, verstummt das Lied.
Die Rechenautomaten haben etwas von den Zauberern im Märchen. Sie geben einem wohl, was man sich wünscht, doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.
Armes Menschengeschlecht! Aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!
Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.
Den längst in den Strom der Zeit versenkten Geist eines Volkes wieder zu erkennen und anschaulich zu machen, ist die Aufgabe der Altertumswissenschaft.
Wir wissen, jede Gesellschaft hat ihr Wertesystem. Und das Wertesystem ist wie ein Kleid, in dem sie sich einrichtet und zu Hause ist.
Die Jugend ist die Zeit, Weisheit zu lernen. Das Alter ist die Zeit, sie auszuüben.
Wer denkt, will nicht überredet, sondern überzeugt sein; wer systematisch denkt, ist doppelt schwer zu überzeugen.
Wenn die Menschen ihr eigenes Schicksal mit beeinflussen können, wachsen ihnen Flügel.