Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.

Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich.

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.

Wir können nicht auf Dauer integrationswillige Mitbürger als Ausländer behandeln.

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.

Ihr klagt über die vielen Steuern: Unsere Trägheit nimmt uns zweimal soviel ab, unsere Eitelkeit dreimal soviel und unsere Torheit viermal soviel.

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.

Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

Die Werbung schenkt uns neue Bedürfnisse und nimmt uns Stück um Stück die eigene Sprache.

Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel.

Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.

Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt, / Das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.

Wenn sich die Mehrheit zur richtigen Ansicht bekehrt, dann sicherlich aus den falschen Gründen.

Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.

Es ist die Natur des Reichtums, dass mit seinem Wachsen auch der Durst nach ihm, die Armut, wächst.

Man soll die Männer so nehmen, wie sie sind, und die Frauen, wie sie sein möchten.

Mutigen Sprung gewagt; / Nimmer gewinnt, wer zagt; / Schnell ist das Wechselglück, / Dein ist der Augenblick.

Es ist doch keine Lust und keine Seligkeit, / die übertreffen kann der Liebe Süßigkeit.

In dem Glauben an das Ideale ist alle Macht wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.

Das schöne Gefühl Geld zu haben, ist nicht so intensiv wie das saublöde Gefühl, kein Geld zu haben.

Dementis sind die Umstandskleider einer sich anbahnenden politischen Veränderung.

Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung.

Ein Konservativer ist ein Mensch mit zwei völlig gesunden Beinen, der nie gehen gelernt hat.

Für manche ist einer schon rechts, wenn er morgens pünktlich zur Arbeit kommt, und links, wenn er eine berufstätige Frau hat.

Pessimismus ist der Schatten, den der Optimismus werfen muss, um ernst genommen zu werden. Alles andere ist Naivität.

Liebe ist ein Wort des Lichtes, geschrieben von einer Hand des Lichtes auf eine Seite des Lichtes.

Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist.

Wieder einmal recht gehabt, hat nur der Nichtliebende. Nicht recht zu haben ist ein süßes Glück.

Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

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