Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Alles, was uns wirklich nützt, ist für wenig Geld zu haben. Nur das Überflüssige kostet viel.

Besser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.

Denn wenn das Herz ein Bedürfnis hat, so ist es kalt gegen alles, was es nicht befriedigt.

Dass die Wölfe nach Freiheit schreien, ist begreiflich; wenn die Schaafe in ihr Geschrei einstimmen, so beweisen sie damit nur, dass sie Schaafe sind.

Alle Klugheit und Berechnung wird an der Einmaligkeit jedes Geschehnisses zuschanden.

Wir reisen nicht nur an andere Orte, sondern vor allem reisen wir in andere Verfassungen der eigenen Seele.

In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik. Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

Lustige Leute begehen mehr Torheiten als traurige. Traurige Leute begehen größere.

Ein Geschenk ist genau soviel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist.

Es ist mir vollständig gleichgültig, ob in dem Reichtagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumspringen.

Wahrheit leidet oft mehr durch den Übereifer ihrer Verteidiger als durch die Argumente ihrer Gegner.

Die Mode ist vielleicht keine Waffe der Frau, aber sie liefert ihr wenigstens die Munition.

Wer die Fähigkeit zu spielen verliert, verliert auch das Gefühl dafür, dass die Welt plastisch ist.

Wer arm ist, der darf sich was vorlügen - das ist sein Recht. Vielleicht sein einziges Recht.

Rückzug ist manchmal eine erforderliche Taktik. Als dauerhafte Politik aber nagt er an der Seele.

Menschen zu finden, die mit uns fühlen und empfinden, ist wohl das schönste Glück auf Erden.

Es ist nicht groß oder klein, was auf der Landkarte so scheint. Es kommt auf den Geist an.

Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn beide das erhalten, was sie nicht haben wollen.

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich bei seiner Begründung ereifert.

Das beste an der Zukunft ist vielleicht der Umstand, daß immer nur ein Tag auf einmal kommt.

Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht jede große Fähigkeit findet ihre Zeit.

Unser aller gemeinsames Haus wird ungestraft ausgeplündert, verwüstet und misshandelt.

Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben. / Schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir / sich ausgeschmücket haben.

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.

Der ganze Krieg setzt menschliche Schwäche voraus, und gegen sie ist er gerichtet.

Glück ist Zufriedenheit und Harmonie – und wenn die liebsten Menschen um einen sind.

Die menschliche Freiheit besteht lediglich darin, daß sich die Menschen ihres Wollens bewußt und der Ursachen, von denen sie bestimmt werden, unbewußt sind.

Der liebe Gott hat dicke und dünne Bäume wachsen lassen. Die dicken bringen mehr Holz.

Was wir mathematisch festlegen, ist nur zum kleinen Teil ein objektives Faktum, zum größeren Teil eine Übersicht über Möglichkeiten.

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