Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Über das, was oft angeblich zu Gottes Ehre geschah und geschieht, muss sich der Teufel freuen.
Frauen sind wie Kreuzworträtsel: Senkrecht und waagrecht zusammen ergeben erst die Lösung.
Was ihr euch, Gelehrte, für Geld nicht erwerbt, / Das hab ich von meiner Frau Mutter geerbt.
Man soll die Wahrheit mehr als sich selbst lieben, aber seinen Nächsten mehr als die Wahrheit.
Die menschliche Freiheit besteht lediglich darin, daß sich die Menschen ihres Wollens bewußt und der Ursachen, von denen sie bestimmt werden, unbewußt sind.
Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könne am Ende vielleicht doch recht haben.
Eine Möglichkeit, das letzte Wort zu haben, hat der Ehemann immer: Er kann um Verzeihung bitten.
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was jemand anderes für einen erledigen kann.
Geistreich sein heißt, sich leicht verständlich zu machen, ohne deutlich zu werden.
Ein hartnäckiger Begleiter der Erkenntnis ist die Unwissenheit über die eigene Unwissenheit.
Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie erschaffen hat - die Schneider können sie nur verderben.
Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.
Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefaßt werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.
Und nimmer kann ein Mensch, wie sehr er sich vermisst, / Im Auge andrer Leute sein, was er nicht ist.
Man fürchtet seine Anhänger mehr als irgendeinen Feind, er lässt sich leichter abschütteln.
Es ist doch keine Lust und keine Seligkeit, / die übertreffen kann der Liebe Süßigkeit.
Wenn wir unsere Feinde hassen, geben wir ihnen große Macht über unser Leben: Macht über unseren Schlaf, unseren Appetit, unsere Gesundheit und unsere Geistesruhe.
Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, und diese Eigenschaft kommt allzu oft seiner Güte in die Quere.
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um das Leben zu genießen, sondern um anderen Menschen Freude zu bereiten.
Eine unausrottbare Eigenschaft im Wesen des Menschen ist sein Verlangen nach Anerkennung.
Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.
Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind.
Wenn es etwas gibt, von dem Sie nicht wollen, dass es irgendjemand erfährt, sollten Sie es vielleicht ohnehin nicht tun.
Die Forderung, daß nichts geschehen darf, mit dem nicht alle einverstanden sind, ist ein beweisbarer Unsinn.
Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.
Ein Smiley oder ein Like ist nicht das Gleiche wie der echte Blick in dankbare Augen.
Wer den Menschen vertraut, macht weniger Fehler als derjenige, der ihnen mißtraut.