Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Nicht nur mit der Macht kann man Dinge verändern, sondern auch mit dem Wort, der eigenen Haltung und Einstellung.

Millionen Menschen können das jetzige Leben nur in der Hoffnung auf ein besseres Leben ertragen.

Die Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.

Es ist tatsächlich wahr, daß niemand einem andern die Freiheit rauben kann, ohne die eigene Freiheit zu verlieren.

Wieder einmal recht gehabt, hat nur der Nichtliebende. Nicht recht zu haben ist ein süßes Glück.

Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.

Ich glaube, die große Herausforderung an die zivile Gesellschaft wird sein, mit mehr Courage gegen die Gewaltakte einzutreten.

Explosive Äußerungen in schwierigen Situationen sind jedenfalls kein Ausweis außenpolitischer Schlauheit.

Schön ist mir alles, was das, was es sein will, auf eine nicht störende Weise ist.

Luxus ist nicht das Gegenteil von Armut, sondern von Vulgarität. Luxus heißt ein Stoffmantel mit Seidenfutter oder mit Pelz, aber innen. Man wirft den Mantel auf einen Stuhl, und das Futter kommt zum Vorschein. Sonst nicht. Die Dame allein weiß, daß sie Seide oder Pelz trägt. Sie hat es nicht nötig, darauf hinzuweisen. Das ist Luxus.

Um glücklich zu sein, muß man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.

Ach, mein Gott, wenn man ganz ehrlich zu sich ist, färbt die Zeit die Erinnerungen natürlich schön.

Es ist gut, daß es Radikale gibt, auch wenn sie nur selten in der Lage sind, etwas aufzubauen.

Das deutsche Lied ist der lebendigste Ausdruck der ewigen deutschen Seele und zugleich der Schlüssel zu ihr.

Wofür hätte man denn eine Familie, wenn man sich in einer schwierigen Situation nicht auf sie verlassen kann.

Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb.

Das Gehirn des zivilisierten Menschen ist ein Museum einander widersprechender Wahrheiten.

Wir müssen zu unseren Ansichten stehen und es riskieren, um ihretwillen zu Fall zu kommen.

Bildung jeder Art hat doppelten Wert, einmal als Wissen, dann als Charaktererziehung.

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.

Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den andern.

Die Rechenautomaten haben etwas von den Zauberern im Märchen. Sie geben einem wohl, was man sich wünscht, doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.

Wer die Macht übt, ist ihr Knecht nicht weniger, als wer sie duldet. Der Tyrann leidet unter der Menschheit, wie sie unter ihm.

Politik muss sich zu definieren vermögen, muss die Fähigkeit haben, Abschied zu nehmen vom Anspruch, das Absolute zu gestalten.

Ich glaube, nichts lehrt einen besser Bescheidenheit, als wenn man einen wertvollen Menschen liebt.

Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.

Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.

In seiner Liebsten Armen / entschlafen und erwarmen / ist, was in dieser Zeit / uns einzig noch erfreut.

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