Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Ein Wunder ist eine Wirkung, welche die für sie eingesetzten natürlichen Mittel übersteigt.
Experten sind Leute, die andere daran hindern, ihren gesunden Menschenverstand zu gebrauchen.
Ich bekomme jetzt meine eigene Briefmarke. Dann werde ich von Millionen abgeleckt.
Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.
Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.
Politik muss nicht humorlos sein. Aber Politik ist keine Unterhaltung, denn es geht um die Res Publica und die ist eine sehr ernsthafte Veranstaltung.
Weniges auf dieser Welt verbindet so stark wie eine gemeinsame Abneigung gegen einen Dritten.
Wenn man eine Gesellschaft kritisieren will, muß man Außenseiter dieser Gesellschaft sein.
Der Fortschritt hat an Glanz verloren, daher sucht man goldene Zeiten in der Vergangenheit.
Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
Nichts ist nachsichtiger, weil auch nichts glücklicher macht, als Aufrichtigkeit.
Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein; / denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht!
Die wirklich intellektuellen Menschen sind letztlich die, mit denen man über alles reden kann.
Ein natürlicher Nachteil der Demokratie ist, daß sie denen die Hände bindet, die es ernst mit ihr meinen.
Der allzugroße Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse befördern.
Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.
Erfolg besteht darin, daß man genau die Fähigkeiten besitzt, die im Moment gefragt sind.
Die Mode ist vielleicht keine Waffe der Frau, aber sie liefert ihr wenigstens die Munition.
Wie wenig kommt es auf die Größe des Platzes an, auf den wir gestellt sind, wie viel aber auf das rechte Erkennen unserer Pflicht.
Wenn man bereits am Anfang einer Sitzung alle Argumente kennt, wird man schnell zum Zyniker.
Große Männer verdanken ein Viertel ihres Ruhmes der Kühnheit, zwei Viertel dem Glück und das letzte Viertel ihren Verbrechen.
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der andere könne am Ende vielleicht doch recht haben.
Wer nicht weiß, was er selber will, muß wenigstens wissen, was die anderen wollen.
Es ist leichter, den ersten Wunsch zu unterdrücken, als die folgenden zu erfüllen.
Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
Es lebe die Fraktion, wenn auch die Welt darüber zugrunde geht!
Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was jemand anderes für einen erledigen kann.
Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben, nur ein Grundrecht auf Sicherheit und Menschenwürde.
Institutionen verfolgen immer nur zwei Ziele: den Selbsterhalt und - solange der nicht gefährdet ist - die Expansion.