Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Politik muß jedermanns Sache werden. Man darf sie nicht den Fachleuten überlassen.
Nicht aus Gunst erhob das Geschick dich; sondern zu zeigen, / Daß es sogar aus dir etwas zu machen verstand.
Wenn wir zürnen, hat unser Gegner seinen Zweck erreicht: Wir sind in seiner Gewalt.
Ich bekomme jetzt meine eigene Briefmarke. Dann werde ich von Millionen abgeleckt.
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.
Die großen Menschen, die auf der Erde eine sehr kleine Familie bilden, finden leider nur sich selbst zum Nachahmen.
Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.
Falsch verhält sich, wer dort schnüffelt, wo schon viele Hunde waren - man muß neue Bäume entdecken.
Wir leben in einer verrückten Welt: Menschen sterben vor Hunger, aber Schoßhündchen gehen an Verfettung ein.
Alle unsere endgültigen Entschlüsse werden in einem sehr vergänglichen Gemütszustand gefaßt.
Man stirbt für Meinungen und nicht für Gewißheiten, für das, was man glaubt, nicht für das, was man weiß.
Wenigen Sterblichen ist es um Wahrheit, aber den meisten irgend um eine Partei, irgendein Dogma zu tun.
Den Geschmack kann man nicht am Mittelgut bilden, sondern nur am Allervorzüglichsten.
Heute wird zwar demokratisch gewählt, doch die wirkliche Macht liegt in den Händen der Wirtschaft.
Man kann alles verkaufen, wenn es gerade in Mode ist. Das Problem besteht darin, es in Mode zu bringen.
Beim Essen ist Musik ein guter Prüfstein; / denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht!
Als ich beim Fernsehen anfing, hat man mir gesagt, Du mußt dem Volk aufs Maul schauen. Sehe ich mir die Themen der täglichen Talkshows an, dann schauen sie dem Volk auf den Hintern.
Wirklichkeit läßt sich nicht zu einer subjektiv gestalteten, virtuellen Realität reduzieren.
Alle Menschen haben die gleichen Leidenschaften, aber sie haben sie nicht alle im gleichen Grade.
Wer mit den Feinden seiner Freunde Freundschaft schließt, macht sich seine Freunde zum Feind.
Alle Zeit, die vergangene und die zukünftige, fällt im heutigen Tag zusammen, und jeder ist bloß ein heutiger.
Glück in der Ehe setzt viele kleine Aufmerksamkeiten und manchmal eine große Unaufmerksamkeit voraus.
Es gibt Leute, die so in ihren Geist verliebt sind, daß sie darüber den Verstand verlieren.
Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.
Das wertvollste ist Unabhängigkeit. Daß man gegenüber jedem, der einem nicht paßt, Goethes Götz von Berlichingen zitieren kann.
Die Kompliziertheit eines Charakters wächst mit dem feinen Verständnis desselben.
Wofür hätte man denn eine Familie, wenn man sich in einer schwierigen Situation nicht auf sie verlassen kann.
Wir befinden uns auf dem Weg zwischen Demoskopie und Einschaltquote in eine andere Republik.