Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Es ist das Los des Menschen, daß keiner die Wahrheit hat: sie haben sie alle, aber verteilt ...
Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit. Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.
Man glaubt gar nicht, mit welcher Schlauheit die Weibchen es fertig bringen, ihre dummen Streiche zu bemänteln.
Ganz gewiß sollen Kinder Achtung vor ihren Eltern haben, aber ganz gewiß sollen auch Eltern Achtung vor ihren Kindern haben, und niemals dürfen sie ihre natürliche Überlegenheit mißbrauchen. Niemals Gewalt.
Um glücklich zu sein, muß man seine Vorurteile abgelegt und seine Illusionen behalten haben.
Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.
Für mich sind die Männer die schönsten und gefährlichsten Raubtiere der Welt. Ich liebe sie, wie der Dompteur seine Tiger liebt.
Eine Frau verzeiht alles - aber sie erinnert uns oft daran, daß sie uns verziehen hat.
Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint.
Eine engagierte Literatur gibt es nicht. Der Begriff ist ein Widerspruch in sich. Es gibt engagierte Menschen, aber keine engagierten Schriftsteller.
Jede Wahrheit tritt zuerst als Irrlehre in die Welt, denn die Welt ist immer von gestern.
Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen Aufgaben betraut zu werden.
In Zeiten der Polarisierung muss man den Mut haben, deutlich dagegen zu halten. Wir brauchen klare Botschaften, dürfen uns nicht in Details verlieren.
Frauen sind das Rückgrat der ländlichen Regionen, nicht nur in Bayern sondern weltweit. Aber gerade junge, gut ausgebildete Frauen sind auch diejenigen, die ihre Heimat verlassen, wenn es keine passenden Arbeitsmöglichkeiten gibt und die Umgebungsbedingungen nicht familiengerecht sind.
Es gibt in allen christlichen Kirchen eine gemeinsame christliche Basis, die vielleicht wichtiger als alles Trennende ist.
Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muß spekulieren.
Auf alles Überfllüssige zu verzichten ist ein erster Schritt zu Ausgeglichenheit.
Für manche ist einer schon rechts, wenn er morgens pünktlich zur Arbeit kommt, und links, wenn er eine berufstätige Frau hat.
Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren, und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Ist das Schicksal im Spiel, braucht man niemanden und nichts zu suchen, sondern wird gefunden.
Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird.
Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber eine Yacht mit der man ins Glück segeln kann.
An der Schwelle jeder wissenschaftlichen Betrachtung der Welt steht die Verwunderung.
Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fördern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen.
Der (bequeme) Glaube, das Kind wisse schon selbst am besten, was gut für es sei, scheint das hartnäckigste Sediment der antiautoritären Ideologie zu sein.
Ich glaube, daß jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines einzelnen ist.
Das Gewissen ist die Stimme der Seele. Die Leidenschaften sind die Stimme des Körpers.
Ein Kompromiß ist dann vollkommen, wenn beide das erhalten, was sie nicht haben wollen.
Leidenschaft ist eine Art Fieber des Geistes, das uns schwächer verlässt, als es uns vorgefunden hat.