Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Man glaubt gar nicht, mit welcher Schlauheit die Weibchen es fertig bringen, ihre dummen Streiche zu bemänteln.

Ich glaube, die große Herausforderung an die zivile Gesellschaft wird sein, mit mehr Courage gegen die Gewaltakte einzutreten.

Es gibt in allen christlichen Kirchen eine gemeinsame christliche Basis, die vielleicht wichtiger als alles Trennende ist.

Es gilt nicht mehr der Satz: Denn sie wissen nicht, was sie tun. Heute muß es heißen: Sie tun nicht, was sie wissen.

Man muß den Leuten nur ein bißchen verrückt vorkommen, dann kommt man schon weiter.

Die Phantasie hat ihre eignen Leiden, / Vor welchen uns die Wirklichkeit nicht schützt.

In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer Besorgnis mit, vielleicht etwas versäumt zu haben.

Demokratie heißt: Die Spielregeln einhalten, auch wenn kein Schiedsrichter zusieht.

Wir gestehen unsere kleinen Fehler nur, um zu überzeugen, daß wir keine großen haben.

Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Man kann denken, wohin und soweit man will.

Entwickelt wurde der Sex für die Reproduktion. Aber er hat sich zum reinen Vergnügen verselbstständigt.

Jeder ernstliche Kampf findet seine Versöhnung. Nur die Lüge, die innere Unwahrheit, ist zur ewigen Qual verdammt.

Wirklichkeit läßt sich nicht zu einer subjektiv gestalteten, virtuellen Realität reduzieren.

Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.

Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.

Wir befinden uns auf dem Weg zwischen Demoskopie und Einschaltquote in eine andere Republik.

Die größten Tragödien in der Welt und im Leben des einzelnen entspringen Mißverständnissen.

Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.

Demokratie heißt nicht Massenherrschaft, sondern Aufbau, Sicherung, Bewährung der selbstgewählten Autoritäten.

Gebildet ist, wer Parallelen sieht, wo andere etwas völlig Neues zu erblicken glauben.

Von einem bestimmten Alter an schließt sich der menschliche Geist, und man lebt von seinem intellektuellen Fett.

Es ist menschlich, verärgert zu sein, aber es ist nicht recht, in diesem Ärger zu beharren.

Alle Zeit, die vergangene und die zukünftige, fällt im heutigen Tag zusammen, und jeder ist bloß ein heutiger.

Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, welche die Frauen an einem Liebhaber mehr loben als lieben.

Ein Vorurteil ist ziemlich sicher daran zu erkennen, daß man sich bei seiner Begründung ereifert.

Wer mit 20 Wörtern sagt, was man auch mit 10 Wörtern sagen kann, der ist auch zu allen anderen Schlechtigkeiten fähig.

Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

Jeder erwartet vom Staat Sparsamkeit im allgemeinen und Freigebigkeit im besonderen.

Der allzugroße Eifer im Guten kann zu allen Zeiten das Gute hindern und das Böse befördern.

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