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20. Dezember 2012

Die Wirkung von Internet und Handy auf die philippinische Jugend

Ein Erfahrungsbericht von Tom Borg

Ein Handy zu besitzen kann ein Bedarf sein und gleichzeitig eine Sucht für die gesamte philippinische Gesellschaft. Handies haben das Leben vieler Philippiner einfacher gemacht. Andere hingegen verdaddeln ihre Zukunft, denn Spielen ist eine Leidenschaft im Inselreich.

Über die Jahre war die rasante Änderung und Entwicklung der Kommunikation und Technologie gewaltig, so dass fast jeder in dieser Generation involviert ist. Drahtlose Kommunikation ist ein wichtiger Teil der täglichen Aktivitäten der Menschen. Das Zuhause, Schulen, Universitäten, kleine Unternehmen bis zu multi-nationalen Konzernen – sie alle profitieren von der Nutzung des Internets. Und jeder hat ein Handy - von Durchschnittsmenschen bis zum Top Manager.

Meiner Meinung nach hat der Einfluss des Internets mit der ständigen Nutzung der Social Networking Seiten wie Facebook die philippinische Gesellschaft bedeutend verändert. Änderungen betreffen die tägliche Routine. Änderungen, die viel mit der menschlichen Aktivität zu tun haben: Kommunikation und Interaktion.

Entsprechend der Forschung vom Eden Strategie Institut, würde die philippinische Bevölkerung eher ihre persönlichen Bedürfnisse wie Seife und Shampoo hergeben, als ihre Internetverbindung und ihre Handys. Dies zeigt, dass die Denkweise der jüngeren Generation im Land einer ständigen Wandlung unterliegt – die Jugendlichen sind mehr mit dem Internet und der täglichen Technik verbunden als im Vergleich die ältere Generation, wo der Zugang sehr eingeschränkt war.

In den letzten Jahren hat sich die philippinische Gesellschaft immer auf die Wetter Vorhersage, Verbreitung von Informationen, Nothilfe und Rettungsausrüstungen verlassen, die wie so oft nicht hilfreich genug waren. Aber mit Einfallsreichtum seitens der Abteilung der Wissenschaft und Technologie (DOST) durch die Bemühungen der philippinischen Atmosphärischen Geophysikalischen und Astronomischen Services Administration (PAGASA), wurde ein neues Arsenal entwickelt um treffsicher Taifuns und Katastrophen durch ein integriertes und responsives System zu entdecken: dem Projekt NOAH (Nationwide Operational Assessment of Hazards). Durch das Projekt NOAH kann der durchschnittliche Pinoy Warnungen über ankommende Fluten und mögliche Evakuierung erhalten - sechs Stunden im Voraus, durch den Vorteil der Handys und Laptops.


Einfluss des Internets


Mit der schnell voranschreitenden Gesellschaft in der wir leben ist die Technologie ein wichtiger Punkt im Aspekt der menschlichen Aktivität. Das Internet wurde ein wesentlicher Teil in Unternehmen und bei persönlichen Aktivitäten. Mehr und mehr soziale Medien Anwendungen, Facebook die bekannteste unter allen, wurden ein Mittel für ständige Kommunikation.

Obwohl die Filipinos echte "Internetkönner" waren, hatten im Jahr 2013 4 von 5 Familien auf den Philippinen keinen Internetzugang – das macht ungefähr 33,6 Millionen Filipinos, die Internetzugang haben, von 95 Millionen der philippinischen Bevölkerung.

Das Internet hat ein breites Nutzungsspektrum. Es erleichtert es dem Nutzer nicht zu viel körperliche Aktivität auszuüben. Fast jeder nutzt die sozialen Medien wie Facebook, zum Senden und empfangen von Mails, Fotos, Videos und anderen wichtigen Dokumenten. Der Postweg wird von vielen nicht mehr benutzt, da es zu lange dauert, während man im Internet sofort Zugang hat.

Ein Internet Kenner weiß, dass das Internet eine gigantische Bücherei ist, in der Sie nachforschen können. Es hilft grundsätzlich den meisten Filipinos, hart arbeitende Studenten und Forschern mit ihren Hausaufgaben, Doktorarbeit, Thesis, wissenschaftliche Projekte und ähnliches.

Da mehr und mehr Internet Anwendungen die philippinische Gesellschaft erreichten, hat sich die junge und anspruchsvolle Jugend im Land im Internet öfter und für eine längere Zeitspanne eingeloggt.

Die Filipinos haben die Fähigkeit sich an Änderungen in der Gesellschaft anzupassen. Das Land ist bekannt für seine Probleme bezüglich Armut, aber viele arbeitslose Personen haben diese Technologie erfasst, um so ihr Leben zu erleichtern. Sie engagieren sich zum Beispiel in online Outsourcing, wo sie mit Kunden weltweit arbeiten können ohne ihre Häuser zu verlassen. Die schnelle Anpassung unter den online Arbeitern hat fast dieselbe Wirkung im echten Leben, egal ob sie von zuhause aus oder in einem Büro arbeiten – sie kommunizieren, interagieren, sozialisieren und lernen sogar etwas auf lange Sicht.


Einfluss der Handys


Handys haben jedermanns Leben drastisch verändert. Es hat unseren Denkansatz verändert, die Art wie wir fühlen, die Art wie wir Gefühle zeigen und wie wir arbeiten. Die Mehrheit der philippinischen Jugend besitzt ein Handy. Es ist unmöglich zu glauben, dass ein Durchschnitts Filipino kein Handy besitzt. Schließlich gelten die Philippinen als die SMS-Hauptstadt der Welt bezeichnet.

Ein Handy zu besitzen kann ein Bedarf sein und gleichzeitig eine Sucht für die gesamte philippinische Gesellschaft. Es stimmt, dass dieser Apparat das Leben von vielen Filipinos einfacher gemacht hat.

Es wurde eine tragbare Karte und ein Kompass, der Sie Adressen wissen lässt und es Ihnen ermöglicht Zugang zu verschiedenen Routen zu haben. Eltern auf den Philippinen haben einen Sinn für Sicherheit und Verbundenheit. Mit dem Fortschritt bei vielen Handys, können Sie den Aufenthaltsort ihrer Kinder mit einem Text oder einem Anruf feststellen. Plus, es gibt einige Handy Apps, die Ihr Handy nachverfolgen können!

Handys können ebenso schädlich und faszinierend sein. In EDSA People Power 2 nutzte die philippinische Jugend SMS-Nachrichten, um einen massiven Protest zu organisieren, der die Führungskräfte der Philippinen zu Fall bringen sollte.

Es gibt auch Internetverbrechen, die mit dieser Technologie überhandnehmen. Mit nur einem Klick, können das Internet und die Handys fälschlicherweise für Mobbing und die Verbreitung von Sex Skandale genutzt werden, anstatt für den Austausch von gesunden Informationen und zur Nutzung der Kommunikation.

Das Video von Paula Jaime Salvosa – die eher als "Amalayer" Mädchen bekannt war – wurde zum wochenlangen Gespräch des gesamten Landes. Das Video wie sie ihren Wachmann anschrie wurde ein Riesenerfolg im November 2012. Dies ging anschließend in Internet Mobbing über, wo philippinische Netzbürger sie kritisierten und sich über sie lustig machten bis zum dem Punkt, an dem sie im Internet verteufelt wurde.

Anders als heute widmeten philippinische Autoren und Verleger ihre Zeit dem Druck von Materialien. Seit der Internetverbindung auf den Philippinen im Jahr 1994 wurde es ein Trend seine Angelegenheiten online durch Blogs und andere soziale Medien zu veröffentlichen.

Während der 90er Jahre waren die Postdienste sehr gefragt. Eine große Sache für die philippinische Jugend war es damals eine "Brieffreundschaft" zu haben – wo man einem völlig Fremden in einem anderen Teil des Landes oder der Welt einen Brief schrieb. Es dauert bis zu zwei Monate bevor man den Brief erhält, daher verblasste der Trend als das Internet in Mode kam. Heute kann man mit nur einem Klick Emails und andere Dateien senden und empfangen. Sie können sogar Geldüberweisungen im Internet und durch Handys tätigen.

Die junge Generation der philippinischen Jugend ist heute Jahrzehnte weit entfernt von der damaligen Jugend. Die Filipinos profitieren von der Erneuerung der Technologie. Veränderung ist tatsächlich ein großer Faktor, welcher die Filipinos ermutigt hat, sich an die ständigen Fortschritte in der Technologie anzupassen.

Die Werte der philippinischen Jugend sind heute anders als gestern. Die Jugend wurde von der modernen Gesellschaft und der Technologie beeinflusst. Sie sind mehr empfänglicher für Veränderungen und anfälliger für Gruppenzwang. Durch das Internet und dem Handy lernen sie die Dinge, die vorher gänzlich unbekannt waren. Letztendlich bedeutete das schnelleren Fortschritt aus dem guten und bösen für jeden jungen Filipino.