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Johann Wolfgang von Goethe über Übel

Es kann wohl sein, daß der Mensch durch öffentliches und häusliches Geschick zu Zeiten gräßlich gedroschen wird; allein das rücksichtslose Schicksal, wenn es die reichen Garben trifft, zerknittert nur das Stroh, die Körner aber spüren nichts davon und springen lustig auf der Tenne hin und wider, unbekümmert, ob sie zur Mühle, ob sie zum Saatfeld wandern.
Maximen und Reflexionen, Aus Kunst und Altertum 1826
Zitat von Johann Wolfgang von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe
deutscher Dichter
* 28.08.1749, † 22.03.1832
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