Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht, / als ein Reicher, der krumme Wege geht.
Der Reiche hält sich selbst für klug, doch ein verständiger Armer durchschaut ihn.
Die Menschen streben nach Gewinn, doch besser ein Armer als ein Betrüger.
Lässige Hand bringt Armut, fleißige Hand macht reich.
Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht arm wirst.
Mancher stellt sich reich und hat doch nichts, ein anderer stellt sich arm und hat großen Besitz.
Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich.
Unterdrückt nicht die Witwen und Waisen, die Fremden und Armen, und plant in eurem Herzen nichts Böses gegeneinander.
Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen, wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft.
Wenn der Arme ein Huhn ist, so ist entweder er oder das Huhn krank.
Nicht, wer nichts hat, nein, wer nichts kann, / Der ist ein wahrhaft armer Mann.
Stete Not, langsamer Tod.
Wie höflich doch der arme Mann! / Bei offner Tür noch klopft er an.
Alle Armen sind freigebig.
Arm und fromm war nur bei Joseph im Stall.
Arme Leute haben einen festen Schlaf.
Armut ist aller Künste Stiefmutter.
Armut ist ein feurig Hemd.
Armut ist kein Laster, aber auch keine Tugend.
Bittet ein Reicher um Kinder, kommen Dukaten zu ihm, und bittet ein Armer um Dukaten, kommen Kinder zu ihm.
Der Arme kennt seine Verwandten besser als der Reiche.
Der Arme leidet nicht an seinem Sterbetag.
Die größten Schlossen fallen auf die Felder des Armen.
Die wahre Armut kommt nicht von Gott.
Ein vertrockneter Baum weigert sich nicht zu brennen.
Es ist leichter, einen Betrunkenen als einen Armen auf die Füße zu stellen.
Fällt ein Reicher, so heißt es: Ein Unfall. Fällt ein Armer, so heißt es: Er ist betrunken.
Findet ein Armer einen Groschen, so ist es ein falscher.
Hinter dem Reichen steht ein Teufel, hinter dem Armen stehen zwei.
Ist die Armut groß, so sind wir glücklicherweise viele, um sie zu tragen.
Je ärmer einer ist, desto mehr Teufeln begegnet er.
Kaum wollte der Arme ein Tänzchen wagen, platzte die Pauke.
Manche Menschen bleiben arm, weil sie alles daran setzen, als reich zu gelten.
So geht es in der Welt: / Der eine hat den Beutel, / der andre hat das Geld.
Wenn zwei Arme einander helfen, lacht Gott.
Wer nichts besitzt, braucht sich vor keinem Verlust zu fürchten.
Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren.
Armut und Hunger / Haben manchen Junger.
Armut ist des Reichen Kuh.
Armut ist des Reichtums Hand und Fuß.
Was die Armut schwer macht, macht auch den Reichtum schwer.
Zwischen Armut und Reichtum ist das beste Leben.
Armut studiert, / Reichtum bankettiert.
Wer Armut ertragen kann, ist reich genug.
Fröhliche Armut / Ist Reichtum ohne Gut.
Armut ist ein fröhlich Ding.
Armut ist nicht Armut, sie sei denn nicht fröhlich.
Armut macht nicht arm, / Sie sei denn, daß Gott erbarm'.
Der Armut geht wenig ab, dem Geize alles.
Armut ist angenehm.