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Naturwissenschaft Zitate

15 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Naturwissenschaft

  • Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann. Und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja was sie leisten kann dadurch beschränken und beweisen will.

  • Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läßt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

  • Wüßt' ich genau, wie dies Blatt aus seinem Zweige herauskam, schwieg ich auf ewige Zeit still; denn ich wüßte genug.

  • Jedem tiefen Naturforscher muß eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, daß die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum erstenmal gedacht werden.

  • Wenn man mit Löwen und Elefanten zu tun hat, wird man gottlob nirgends auf der Welt ernst genommen und darf überallhin.

  • Grundlagenforschung betreibe ich dann, wenn ich nicht weiß, was ich tue.

  • Die Entdeckungen der letzten Zeit lassen praktisch alles, was wir viele Jahre für richtig gehalten haben, als falsch oder nur bedingt richtig erscheinen. Meiner Meinung nach kann man heute nur noch eines mit Sicherheit sagen: Die Lichtgeschwindigkeit ist absolut das Schnellste, was es gibt. Möglicherweise.

  • Es gibt in der Natur ein Zugängliches und ein Unzugängliches. Dieses unterscheide und bedenke man wohl und habe Respekt.

  • Die Antworten auf die letzten Fragen der naturwissenschaftlichen Forschung werden wahrscheinlich sehr einfach sein; denn die Natur ist immer einfach in der Anlage.

  • Nur der Naturforscher ist verehrungswert, der uns das Fremdeste, Seltsamste, mit seiner Lokalität, mit aller Nachbarschaft, jedesmal in dem eigensten Elemente zu schildern und darzustellen weiß.

  • Die ganze Natur ist eigentlich nichts anderes als ein Zusammenhang von Erscheinungen nach Regeln.

  • Die Natur gibt sich nicht einem jeden. Sie erweist sich vielmehr gegen viele wie ein neckisches junges Mädchen, das uns durch tausend Reize anlockt, aber in dem Augenblick, wo wir es zu fassen und zu besitzen glauben, unseren Armen entschlüpft.

  • Kein Stoff ohne Kraft! Keine Kraft ohne Stoff!

  • Es ist erstaunlich, daß sich noch kein kanonischer Autor der Natur bediente, um Gott zu beweisen.

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