Social Media als Massenphänomen: Vor- und Nachteile für die Gesellschaft
Menschen auf der ganzen Welt nutzen soziale Medien für Kommunikation, Unterhaltung und Informationsbeschaffung. Tatsächlich sind es sogar so viele, dass die Anzahl in die Milliarden geht. Damit steht außer Frage, dass Social Media zu einem Massenphänomen geworden ist. Welche Auswirkungen das auf unsere Gesellschaft hat, behandeln wir in diesem Artikel.
Chance zum kreativen Ausdruck
Einer der wohl größten Vorteile von sozialen Plattformen ist die Chance, die unterschiedlichsten Inhalte auf eine interaktive und kreative Weise zu präsentieren. Wie das aussehen kann, wird auf dem Blog von ExpressVPN verständlich erklärt. Internationale TikTok-Trends wie Lifehack-Reaktionen, Magie-Videos und Renegade Dance begeistern Millionen von Menschen und auch andere soziale Kanäle sind zu einem Bestandteil unseres Lebens geworden. Doch nicht nur im Hinblick auf Unterhaltung nimmt Social Media eine wichtige Rolle ein. Manche Trends behandeln weit ernstere Themen. Ein klares Beispiel ist Zero Waste, das auf Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln aufmerksam macht.
Risiko einer Sucht
Angesichts des großen Unterhaltungsfaktors überrascht es nicht, dass einige Menschen nicht genug von Social Media bekommen können. Das endet häufig in einer Sucht und führt zu einer übermäßigen Nutzung. Problematisch wird es insbesondere dann, wenn das Smartphone dazu beiträgt, dass wir wichtige Aufgaben aufschieben oder gar komplett vernachlässigen. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf das soziale Leben. In Zeiten der Smartphones gibt es immer mehr Menschen, die sich aufgrund ihrer Sucht sozial zurückziehen.
Kommunikation ohne Grenzen
Wie wir heute kommunizieren, war vor nicht allzu langer Zeit unvorstellbar und der Grund dafür ist die weitverbreitete Nutzung von Messenger-Diensten. Streng genommen gibt es Messenger-Dienste schon relativ lange, aber die ersten Optionen, darunter ICQ und MSN, waren hauptsächlich für den PC gedacht. Heute mangelt es nicht an Auswahl: Neben WhatsApp gibt es unter anderem Line, Telegram und WeChat. Zum einen können die Dienste orts- und zeitunabhängig genutzt werden, zum anderen ermöglichen sie eine Kommunikation mit Menschen am anderen Ende der Welt. Ob über Text, Sprache oder Video, bleibt uns überlassen.
Gefahr von Fake News
Nicht alles, was wir auf Social Media sehen, entspricht der Realität. Immer wieder werden soziale Kanäle zur Verbreitung von Fake News missbraucht. Manche Plattformen wie X sind vielleicht häufiger betroffen als andere, doch das Problem zieht sich durch alle Kanäle. Überraschend ist das angesichts der großen Nutzerzahlen nicht. Es ist schließlich selbst mithilfe von künstlicher Intelligenz unrealistisch, alle Nachrichten so zu kontrollieren, dass keine Fake News durchkommen. Umso wichtiger, nicht blind alles zu glauben, was wir sehen. Vor allem bei wichtigen Themen sollten wir das Gelesene kritisch hinterfragen, bevor wir unsere Meinung bilden.
Schneller Zugang zu Wissen
Trotz des Risikos von Fake News sind soziale Medien eine gute Informationsquelle. Einer der Gründe dafür ist ihre Schnelligkeit. Bevor wir lange Berichte im Fernsehen oder in der Zeitung lesen, gibt es zahlreiche Posts auf Social Media, bei denen sich Nutzer über das Thema austauschen. Selbst Beiträge auf Onlinemagazinen brauchen weit länger als eine kurze Nachricht auf Facebook, Instagram oder X. Damit bieten soziale Kanäle einen schnellen und unkomplizierten Zugang zu Wissen. Wir müssen im Grunde nur die Spreu vom Weizen trennen, um nicht auf Fake News hereinzufallen.