Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Gewalt bringt niemals andauernden Frieden. Sie löst keinen sozialen Konflikt: Sie schafft nur neue und kompliziertere.

Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.

Wenn sich Menschen von einem Projekt, von einer Idee abwenden, dann geht das irgendwann seinem Ende entgegen

Nichts kommt einem Mann so teuer zu stehen wie die Opfer, die eine Frau für ihn bringt.

Jeder einzelne im Publikum ist ein Esel, aber alle zusammen sind sie die Stimme Gottes.

Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will.

Voyeure sind Männer, die nur noch besichtigen, weil sie nichts mehr beabsichtigen.

Alle wertvollen Gefühle - für einen Menschen wie für einen Glauben, eine Scholle, ein Land - sind konservativ.

Die meisten Menschen kämpfen heute nur gegen das, was geschieht, und dann ist es meistens schon zu spät.

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt.

Wie arm ist der, dessen schwache Weichherzigkeit ihm nicht erlaubt, einen unersättlichen Bettler abzuweisen!

Um in der Welt Erfolg zu haben, braucht man Tugenden, die beliebt, und Fehler, die gefürchtet machen.

Das Geheimnis des erfolgreichen Börsengeschäftes liegt darin, zu erkennen, was der Durchschnittsbürger glaubt, daß der Durchschnittsbürger tut.

Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.

Die Phantasie tröstet die Menschen über das hinweg, was sie nicht sein können, und der Humor über das, was sie tatsächlich sind.

Das Militär ist eine Pflanze, die man sorgfältig pflegen muß, damit sie keine Früchte trägt.

Die Schönheit ist die vollkommene Übereinstimmung des Sinnlichen mit dem Geistigen.

Genie besteht immer darin, daß einem etwas Selbstverständliches zum erstenmal einfällt.

Bauer sein, das ist kein Job, sondern eine Aufgabe. Bauern denken in Generationen.

Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.

In der Politik ist es manchmal wie bei der Grammatik. Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

Das Problem der Demokratie liegt darin, außergewöhnliche Menschen von gewöhnlichen wählen zu lassen.

Am sichersten macht man Karriere, wenn man anderen den Eindruck vermittelt, es sei für sie von Nutzen, einem zu helfen.

Alle Entwicklung ist bis jetzt nichts weiter als ein Taumeln von einem Irrtum in den andern.

Ehrwürdig ist der Mantel, der euch ziert; / ihn zu verspotten, wäre Sünde. / Doch tragt ihn auch, wie sichs gebührt, / und hängt ihn niemals nach dem Winde.

Die Forderung, daß nichts geschehen darf, mit dem nicht alle einverstanden sind, ist ein beweisbarer Unsinn.

Es gilt nicht mehr der Satz: Denn sie wissen nicht, was sie tun. Heute muß es heißen: Sie tun nicht, was sie wissen.

Die wirkliche Kirche ist - die Kirche Gottes aus Menschen in der Welt für die Welt.

Es gibt kein Grundrecht auf ein besseres Leben, nur ein Grundrecht auf Sicherheit und Menschenwürde.

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