Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen
Jeder erwartet vom Staat Sparsamkeit im allgemeinen und Freigebigkeit im besonderen.
Was Gott an und für sich ist, wissen wir so wenig als ein Käfer weiß, was ein Mensch ist.
Der Computer und seine Bedienung sind eine neue Kulturtechnik wie Schreiben und Rechnen.
Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.
Es gibt in allen christlichen Kirchen eine gemeinsame christliche Basis, die vielleicht wichtiger als alles Trennende ist.
Wie wir von manchen Menschen verkannt werden, beweisen uns nicht selten ihre Geschenke.
Auf alles Überfllüssige zu verzichten ist ein erster Schritt zu Ausgeglichenheit.
Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.
Es gibt keinen Ort der Welt, an dem man sicherer geborgen wäre als in den Armen der Mutter.
Natürlich muß man die Männer nehmen, wie sie sind. Aber man darf sie nicht so sein lassen.
Am leichtesten erträgt man noch die Gewalt, die man eines Tages selbst auszuüben hofft.
Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat als an der Zukunft.
Es gibt Menschen, die ihre Persönlichkeit aufgeben, damit ihre Person zur Geltung kommt.
Die Einsamkeit ist wie der Duft einer Giftpflanze, süß, aber betäubend und mit der Zeit geradezu verderblich.
Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man hundertmal gehört hat, als eine Wahrheit, die man noch nie gehört hat.
Der Mensch, das sonderbare Wesen: Mit den Füßen im Schlamm, mit dem Kopf in den Sternen.
Abenteuer und Risiko gehören zu einem erfüllten Leben. Ohne Abenteuer verdorren wir wie eine Primel. Auch für Einsätze in Bürgerkriegsgebieten spielt die Neigung zum Risiko eine große Rolle.
Die meisten Menschen kämpfen heute nur gegen das, was geschieht, und dann ist es meistens schon zu spät.
Es ist gut, daß es Radikale gibt, auch wenn sie nur selten in der Lage sind, etwas aufzubauen.
Eine unausrottbare Eigenschaft im Wesen des Menschen ist sein Verlangen nach Anerkennung.
Wo der Mensch Objekt des Rechts ist, kommt auch der Gedanke an das Opfer zu kurz.
Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst.
Wer glaubt, das ganze Leben bestehe nur aus Marktbeziehungen, der kennt letztlich von allem den Preis und von nichts mehr den Wert.
Erfolg ist ein schlechter Lehrer. Er verführt kluge Leute zu glauben, sie könnten nicht verlieren.
Es läuft ein großes Schweinepack / Auf dieser Welt herum, / Ob Sportdreß, Samtflaus, Joppe, Frack, / Obs Schnaps säuft oder Mumm.
Wenn der Haß feige wird, geht er maskiert in Gesellschaft und nennt sich Gerechtigkeit.
Volkswirte wissen alles über die Wirtschaft und das Geld, sie haben es aber nicht.
Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit / an deines Gottes Gaben. / Schau an der schönen Gärten Zier / und siehe, wie sie mir und dir / sich ausgeschmücket haben.
Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse.