ZITAT DES TAGES

Gedankensplitter, Kolumnen, Denkanstöße...

Gedankensplitter
Selbstbewusstsein
Schalten Sie zu einer x-beliebigen Zeit den Fernseher an. Was sehen Sie auf allen Programmen? Selbstbewusste Menschen. Da stottert niemand rum, sucht selten jemand nach Worten und lächelt selbst in Augenblicken wo geistiger Mist über die Lippen perlt so sicher in die Kamera, als gäbe es nicht den geringsten Selbstzweifel an seiner Grandiosität. Chapeau! Der Durchschnittsbürger an sich, der nicht ständig vor Kameras steht und auch nicht mit jenem Quäntchen Größenwahn begabt ist, das offenbar... weiterlesen
Christa Schyboll
Anzeige

Kürzlich hinzugefügte Zitate, Sprüche & Aphorismen

Oft gelesene Autoren

Geburtstag hat heute

Todestag hat heute

Ausgewählte Zitate, Sprüche & Aphorismen

George Bernard Shaw
VG Wort

George Bernard Shaw erblickte das Licht der Welt am 26. Juli 1856 in der Synge Street in Dublin, Irland, als eines wenig erfolgreichen Getreidehändlers und zeitweisen Beamten und einer Sängerin.

Shaw besuchte kurzzeitig die Wesley College Grammatikschule in Dublin, die von der Methodist Church in Ireland geleitet wurde, bevor er vorübergehend auf eine Privatschule nahe Dalkey kam und später zur Central Model School in Dublin wechselte.

Shaw beendete seine formale Erziehung an der Dublin English Scientific and Commercial Tagesschule. Er hegte ein Leben lang Groll udn Feindseeligkeit gegenüber Schlen und Lehrer und sagte einmal: "Schulen und Lehrermeister wie wir sie heute kennen, sind nicht die beliebten Orte der Erziehung und Lehre, sondern vielmehr Gefängnisse und Gefängniswärter in denen Kinder gehalten werden damit sie nicht ihre Eltern stören und sie begleiten."

In einem Prolog zu "Cashel Byron's Profession" geben die Erziehungserfahrungen des jungen Byron die frei erzählten Erfahrungen von Shaws eigenen Schulzeiten wieder. Später schilderte in gewissenhafter Detailtreue die gründe für seine Abneigung gegen die formale Erziehung in seinem Werk "Treatise on Parents and Children". Shaw vertritt darin die Meinung, dass standardisierte Lehrpläne nutzlos sind, gar tödlich für den Geist und erstickend für den Intellekt. Im speziellen beklagte er den Gebrauch der körperlichen Züchtigung, die in seiner Zeit an der Tagesordnung war.

Als Shaw 16 Jahre alt war, ging seine Mutter mit ihrem Gesangslehrer Vandeleur Lee nach London. Seine beiden Schwestern begleiteten die Mutter, während Shaw bei seinem Vater in Dublin blieb. Shaw arbeitete nach der Schule zunächst als Büroangestellter bevor er 1876 ebenfalls nach London ging und im Haushalt seiner Mutter lebte, damit er die öffentlichen Bibliotheken des British Museum regelmäßig besuchen konnte. Er las viel und begann eigene Novellen zu schreiben. Sein Auskommen erwarb er sich als Ghostwrite für Vandeleur Lees Musik-Kolumne.die im Londoner Hornet erschien. Seine eigenen Novellen hingegen wurden abgelehnt, bis er später sich selbst unterstützen konnte – als Kunstkritiker.

Shaw wurde ein überzeugter Sozialist und Gründungsmitglied der Fabian Society, einer Organisation der Mittelschicht die 1884 gegründet wurde, um einen angemessenen Grad des Sozialismus auf friedlichem Wege zu fördern. Im Rahmen dieser politischen Aktivitäten lernte Shaw die Irin Charlotte Payne-Townshend kennen und lieben; die beiden heirateten 1898. Allerdings wurde die Ehe aufgrund von Charlottes Verweigerung nie vollzogen, da Show eine Vielzahl von Affären mit verheirateten Frauen hatte.

Shaw Theaterstücke wurden erstmals in den 1890er aufgeführt. Gegen Ende des Jahrzehnts war er aber ein anerkannter Autor. Shaw schrieb 63 Theaterstücker und eine ungeheuere Menge an Novellen, Kritiken, Briefe und privater Korrespondenz. Er soll im Laufe seines Leben an die 250.000 Briefe geschrieben haben.

Am 2. November 1950 starb George Bernhard Shaw in Ayot Saint Lawrence, England.