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08. Juni 2020

Faszinierende deutsche Sprichwörter

Klar, »der Apfel fällt nicht weit vom Stamm« oder »Der frühe Vogel fängt den Wurm« sind bekannte Sprichwörter im Deutschen. Oftmals gibt es dafür auch englische oder französische Pendants, aber manche Dinge sind einfach ur-deutsch.

Dabei ist es immer wieder lehrreich zu erfahren, wie einige dieser Ausdrücke ihren Weg in die deutsche Sprache gefunden haben. Im Folgenden werden nun einige der spannenderen deutschen Sprichwörter erläutert.

Das billigste ist immer das teuerste

Dieses Sprichwort erinnert uns daran, in Qualität zu investieren. Während der erste Impuls oft darin besteht, sich für die billigste Option zu entscheiden, lohnt es sich meistens, etwas mehr auszugeben. Ob auf Lernmaterial, Tutoren, Dienstleistungen, ganz gleich was es ist. Auf lange Sicht zahlt es sich fast immer aus. Der Großvater hat immer erklärt: wer billig kauft, kauft doppelt. Und dennoch: manchmal zahlt es sich auch aus, wenn man mit kleinen Schritten ans Ziel kommt. Denn »Kleinvieh macht auch Mist« kommt nicht von irgendwoher. Sogar kleine Stücke können einen Einfluss haben, wenn sie zusammenkommen, sagt dieses Sprichwort. Winzige Haufen Tierkot sind ein kleines Ärgernis, aber große Hügel können ein ganzes Feld düngen. Ebenso denkt man vielleicht nicht, dass das alte Auto viel CO2 ausstößt, aber wenn viele Menschen ineffiziente Fahrzeuge fahren, könnte dies Auswirkungen auf die Umwelt haben. So sind auch kleine Gewinne nicht von der Hand zu weisen. So sollte man beliebte Casinos Spiele 2020 auch für kleine Gewinne nutzen, denn viele kleine Siege machen einen großen.

Appetit kommt beim Essen

Deutscher wird es hier kaum. Man wird hungrig, wenn man isst. Während dies am Tisch wahr sein mag, besteht die eigentliche Bedeutung darin, nicht auf die Motivation zu warten, sondern trotzdem loszulegen. Sobald man im Fluss der Dinge ist, wird die Motivation folgen. Zumindest in der Theorie. Wo wir schon beim Thema »Essen« sind. Mit Blick auf die Natur findet man in der deutschen Sprache auch jede Menge interessanter Wortspiele. Sei es »Nur die Harten kommen in den Garten«. Hier zeigt sich wieder mal, wie relevant Darwin auch im modernen Sprachgebrauch ist; frei nach dem Motto »der Stärkere überlebt«. Der Ursprung liegt allerdings im Gartenbau: Nur kräftige, entwickelte und zähe Pflanzen überleben in freier Wildbahn. Wer hier übrigens eine kluge Antwort sucht, kann auch einfach mit »Ich bin Gärtner, ich bin härter« kontern. Und wenn man schon im Freien in der Natur ist, wieso nicht auch gleich eine Runde im Stall verbringen? Zwar ist »Das Leben kein Ponyhof«, anscheinend aber ist es auch kein Ort, an dem man Kinder mitnehmen sollte. Wie man sieht, ist Deutschland ein Land von Reitbegeisterten als auch von Realisten. Beide begegnen sich nicht allzu häufig. Jedoch muss man nicht immer alles übertreiben. Gemäß dem Sprichwort: »Die Kirche im Dorf lassen«. Zwar ist es schwer zu sagen, wohin man die Kirche sonst bringen würde, aber es ist allgemein anerkannt, dass der Kirchenplatz im Dorf eine sehr prominente Rolle einnimmt. Zu sagen, dass man es dort lassen soll, ist zu ermahnen, nicht mitgerissen zu werden.

Die deutsche Sprache hat sich viele regionale Erklärungen zu Eigen gemacht. Daher wird man immer wieder auch in allen vier Himmelsrichtungen über linguistische Feinheiten stolpern, die man so vielleicht nicht hätte wahrnehmen würden können. Das ist faszinierend und animiert, noch mehr darüber zu lernen.