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04. Juni 2018

Zitate zur Philosophie des Reichtums

"Ein voller Geldsack ist leichter zu tragen als ein leerer Bettelsack." (Wolfgang Menzel)
Es gibt viele Zitate über Geld. Nicht nur die altbekannten aus Literatur der vergangenen Jahrhunderte. Sondern auch die unzähligen Self-Help und Finanzexperten Biographien hauen einen Spruch nach dem anderen raus. Viele dieser Bücher sind selbst voll mit Zitaten von Warren Buffet und Co. Jeder dieser Herrn hat etwas über Geld oder das Glück zum Erfolg zu sagen. Doch alle habe Sie gemeinsam, dass sie die konterintuitive Art eines Spruchs haben. Weisheiten und Zitaten zeichnen sich durch diesen verkehrten Blick auf Dinge aus. Das obige Zitat ist physikalisch nicht korrekt. Aber dennoch ist es metaphorisch wahr.

"Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen." (Franz Werfel)
Fast schon buddhistisch mutet es an. Denn wahrlich alles Leid ist durch die Begierde erstanden. Sowohl als auch geistig, generiert der Mangel an Wollen Reichtum. Viele verstehen, das als Fallen lassen von dem was sie noch nicht haben. Los werden von übermäßigem Reichtum macht aber auch zufriedender. Und irgendwie gehört auch das Spenden dazu sowohl wohltätig als auch beim Glückswurf im online Casino.

"Dem wachsenden Reichtum folgt die Sorge" (Horaz)
Das ist dann vielleicht eine Reaktion auf die erdrückende Last des Geldes. Studien haben ja bereits nachgewiesen, dass ab einem bestimmten Betrag das Bewusstsein für mehr Glück durch Geld abnimmt. Nichts kompensiert ewig und alles. Dem sorglosen Glückspieler steht der ängstliche hartherzige Casinoboss gegenüber.

"Ein Mann ist reich im Verhältnis zur Zahl der Dinge, auf die er verzichten kann." (Henry David Thoreau)
So ist Sparsamkeit der beste Weg zum Reichtum. Vielleicht wurden darum auch viele erst nach Armut reich. Denn der erzwungene notwendige Mangel stärkt den Charakter um auf Sachen verzichten zu können. Finanzielle Crashs und Kriege waren profitabel für die, die alles riskierten. Während die an den Besitz sich klammernden mit der Sorge ums liebe Geld und den Besitz untergingen.

Andererseits warnt der bekannte Finanzinvestor Warren Buffet vor der Herdengier. Hysterien der Freude sind die Vorboten des Untergangs und die Ruhe das Ende eines Hype profitabel zu nutzen ist es was er mit buddhistisch Anführer gemein hat. Er predigt letztlich Inaktivität und warnt, dass Geld nicht glücklich macht.

Hinzukommt, dass schon Cicero auf den schmutzigen Weg des meisten Reichstum hinwies. Es ist nicht zu letzt eine Frage, wie man sein Geld macht. Oftmals braucht man für große Gewinne, große Opfer. Vielleicht redet deshalb jedes Self-Help Buch von der Leidenschaft und Passion die man bei seiner Tätigekeit braucht, denn ohne dies wird die Moral der Geldgier kaum etwas entgegenzuhalten haben.