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Rußland Zitate

23 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Rußland

  • Rußland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium.

  • Das russische Reich ist kein Land, das man förmlich erobern, d. h. besetzt halten kann, wenigstens nicht mit den Kräften jetziger europäischer Staaten. Ein solches Land kann nur bezwungen werden durch eigene Schwäche und durch die Wirrungen des inneren Zwiespalts.

  • Die russische Literatur ist die pessimistischste Literatur Europas. Bei uns werden alle Bücher über ein und dasselbe Thema geschrieben, darüber, wie wir leiden.

  • Dem echten Russen sind Europa und das Schicksal der ganzen großen arischen Rasse ebenso teuer wie Rußland selbst, wie das Schicksal seines eigenen Vaterlandes; denn unser Schicksal ist eben die Universalität, die aber nicht durch das Schwert gewonnen wird, sondern durch die Kraft der Brüderlichkeit.

  • Da Rußland seiner inneren Wesensart nach der europäischen Welt fremd ist, da es zudem allzu stark und mächtig ist, um den Platz eines der Mitglieder der europäischen Familie einzunehmen, um eine von den europäischen Großmächten zu sein, vermag es nicht anders eine seiner und des Slawentums würdige Stellung in der Geschichte einzunehmen, als indem es zum Haupte eines besonderen, selbständigen politischen Staatensystems wird und Europa in seiner ganzen Gemeinschaft und Ganzheit zum...

  • In der Beurteilung der Sowjets habe ich mich niemals Illusionen hingegeben. Ich wußte, daß sie kein moralisches Gesetz anerkannten und ausschließlich auf ihre eigenen Interessen bedacht waren.

  • Was für einen Deutschen den Tod bedeutet, ist für einen Russen gesund.

  • Wir wissen jetzt, daß wir keine Europäer sein können, daß wir nicht imstande sind, uns in eine der westlichen Lebensformen zu pressen, die Europa aus seinen eigenen nationalen Prinzipien heraus geschaffen und erlebt hat, Prinzipien, die uns fremd und zuwider sind.

  • Besonders auffällig ist die Hast, mit der der russische Mensch sich mitunter kundgibt, in gewissen bezeichnenden Augenblicken seines oder des völkischen Lebens, kundgibt im Guten oder im Gemeinen. Oft ist hier überhaupt kein Halten mehr.

  • Wenn man einen Russen kräftig verprügelt, dann kann er sogar eine Uhr konstruieren.

  • Ich bin blindlings überzeugt, daß es keinen Lumpen und Schuft im russischen Volke gibt, der nicht wüßte, daß er ein Lump und Schuft ist, während anderswo einer eine Gemeinheit begeht und sich dann noch lobt.

  • Kratzt den Russen, und ihr findet den Tataren.

  • Aber selbst auf ideologischem Gebiet beweisen uns die Ereignisse, daß die große russische Einigung sich ganz und gar nicht um die sozialistische Idee herum vollzog und weiter vollziehen kann, sondern nur um eine Restauration der Idee des Vaterlandes.

  • Wir Großrussen haben uns immer roh gegen unterworfene Völker benommen. Das einzige, was wir gekonnt haben, war, sie zu unterdrücken.

  • Das russische Volk ist von allen zivilisierten Völkern dasjenige, bei welchem das Rechtsgefühl am schwächsten und unklarsten ist.

  • Der Meuchelmord ist die in Rußland übliche Weise der Thronentsetzung.

  • Die Vorsichtsmaßregeln, die man in Rußland anwendet, um sogenannte Staatsgeheimnisse zu verbergen, befestigen mich mehr, als es offene barbarische Handlungen vermöchten, in dem Gedanken, daß dieses Land nichts als eine heuchlerische Tyrannei ist. Verheimlichung ist die Maske einer großen Unmenschlichkeit; denn das Gute verschleiert man nicht so sorgfältig.

  • Der politische Gehorsam ist für die Russen ein Kultus, eine Religion geworden. Nur in diesem Lande, wenigstens glaube ich es, hat man die Märtyrer ihre Henker fast anbeten sehen.

  • Rußland wird nur durch Rußland überwunden.

  • In Rußland besteht der Despotismus noch, weil er das Wesentliche meiner Regierung ist, aber er steht im Einklang mit der Volksgunst.

  • Vielleicht ist Christus die einzige Liebe des russischen Volkes, und es liebt sein Bild auf seine eigene Weise, das heißt bis zur Leidensbereitschaft.

  • Schon Stalin hat, wenn er zwischen Rußland und der Weltrevolution zu wählen hatte, durchweg Rußland gewählt.

  • Rußlands Doppeladler schaut mit einem Kopfe nach Europa, mit dem andern nach Asien; gegen dieses hält er in der linken Kralle, den friedlichen Scepter, gegen jenes in der rechten das Schwert.

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