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Zitate mit "märchen"

33 Fundstellen

  • Denn wie ein Märchenerzähler auch nicht an die Zaubereien glaubt, die er vorspiegelt, sondern sie nur aufs beste zu beleben und auszustatten gedenkt, damit seine Zuhörer sich daran ergötzen, ebensowenig braucht gerade der lyrische Dichter dasjenige alles selbst auszuüben, womit er hohe und geringe Leser und Sänger ergötzt und schmeichelt.

  • Romantik. Alle Romane, wo wahre Liebe vorkommt, sind Märchen - magische Begebenheiten.

  • Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren Sind Schlüssel aller Kreaturen, Wenn die so singen, oder küssen Mehr als die Tiefgelehrten wissen Wenn sich die Welt ins freie Leben, Und in die Welt wird zurückbegeben, Wenn dann sich wieder Licht und Schatten Zu echter Klarheit wieder gatten Und man in Märchen und Gedichten Erkennt die wahren Weltgeschichten, Dann fliegt vor Einem geheimen Wort Das ganze verkehrte Wesen fort.

  • Gott ist das lebende Märchen.

  • Als letzter Aberglaube, als trauriges Reststück des Schöpfungsmythos, blieb dem westlichen Kulturkreis das Märchen vom Schöpfertum des Künstlers.

  • Du stützt dich auf die Märchen der Ärzte: Sieh lieber hin, wie es wirklich aussieht und was die Erfahrung lehrt!

  • Mein Gott, wer lügt im Süden nicht? Dort klingen Lügen nur wie Märchen.

  • Fünfzig Jahre bleibt der Name vorzüglicher Menschen in der Erinnerung des Volks. Weiterhin Verschwindet er oder wird märchenhaft.

  • Märchen. Eine häßliche, taube Frau gewann plötzlich eines Tages wieder ihr Gehör. Ein Jüngling hatte ihr ein Kompliment gemacht.

  • Er las eine Folge echter Märchen, die den Menschen aus sich selbst hinausführen, seinen Wünschen schmeicheln und ihn jede Bedingung vergessen machen, zwischen welche wir, selbst in den glücklichsten Momenten, doch immer noch eingeklemmt sind.

  • Freundschaft kann's nicht sein, die Märchen und Tischreden zuträgt.

  • Die Rechenautomaten haben etwas von den Zauberern im Märchen. Sie geben einem wohl, was man sich wünscht, doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.

  • Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gotteshand geschriebenes Märchen.

  • Ich leugne nicht, daß ich die Geschichten nicht liebe, die unsere Einbildungskraft immer in fremde Länder nötigen. Muß denn alles in Italien und Sizilien, im Orient geschehen? Sind denn Neapel, Palermo und Smyrna die einzigen Orte, wo etwas Interessantes vorgehen kann? Mag man doch den Schauplatz der Feenmärchen nach Samarkand und Ormus versetzen, um unsere Einbildungskraft zu verwirren. Wenn sie aber unseren Geist, unser Herz bilden wollen, so geben Sie uns einheimische, geben Sie uns...

  • Wie klingen sie lieblich, wie klingen sie süß, die Märchen der alten Amme.

  • Wie jammervoll und nüchtern erscheint mir eine Kinderstube, aus der das Märchen verbannt ist.

  • Legenden und Märchen sind oft näher an der Wirklichkeit als amtliche Verlautbarungen.

  • Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger der Menschheit durch Mitteilung von Tatsachen mit weisem Maß zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrügen.

  • Nicht nur Reality-TV muß im Fernsehen verboten werden, sondern die Realität. TV ist ein Märchenmedium.

  • Ich glaube immer noch, daß die Liebe ein großes, zauberhaftes Märchen sein soll.

  • Märchen: Das uns unmögliche Begebenheiten unter möglichen oder unmöglichen Bedingungen als möglich darstellt. Roman: Der uns mögliche Begebenheiten unter unmöglichen oder beinahe unmöglichen Bedingungen als wirklich darstellt.

  • Mein Leben ist ein hübsches Märchen, so reich und glücklich.

  • Die Statistik ist das Märchen der Vernunft.

  • Das Weib ist ein vernünftiges Märchen.

  • Nicht bloß der Stolz des Menschen füllt den Raum mit Geistern, mit geheimnisvollen Kräften, auch für ein liebend Herz ist die gemeine Natur zu eng, und tiefere Bedeutung liegt in dem Märchen meiner Kinderjahre als in der Wahrheit, die das Leben lehrt.

  • Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab.

  • Märchen, noch so wunderbar, Dichterkünste machen's wahr.

  • Die Liebe ist das einzige Märchen, das mit keinem "es war einmal" beginnt.

  • Märchen sind die letzte Literaturgattung, die uns in dem Glauben verführt, daß die Liebe eine Chance auf dieser Welt hat.

  • Aus der 75 läßt sich beim besten Willen keine 57 mehr machen, und die sogenannte Weisheit im zunehmenden Alter ist auch ein Märchen.

  • Um Kinder herum ist Paradies und Märchen und darum war mir Braunschweig, wo ich geboren und aufgewachsen bin, eine Märchenstadt.

  • Politik: Märchenstunde für Erwachsene!

  • Von den dichterischen Kunstwerken, die uns Führer waren zu den Erkenntnissen der Individualpsychologie, ragen als Gipfel hervor: Märchen, die Bibel, Shakespeare und Goethe.