Anzeige

Zitate mit "wurm"

29 Fundstellen

  • Fließendes Wasser fängt nicht zu faulen an, eine Türangel wird nicht vom Wurm zerfressen.

  • Der Bücher- und Literaturwurm, und wenn er noch so gut und noch so gescheit ist, ist doch immer nur eine Freude für sich selbst, für sich und eine Hand voll Menschen. Die Welt geht darüber weg und lacht dem Leben und der Schönheit zu.

  • Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm. Einst wart ihr Affen, und auch jetzt noch ist der Mensch mehr Affe als irgendein Affe.

  • Der zerschnittene Wurm vergibt dem Pflug.

  • Es ist ja das große Glück, den Wurm dann zu spüren, wenn er noch vernichtet werden kann.

  • Der Bandwurmsatz ist die Nationalkrankheit unseres Prosastils.

  • Wer leiht ohne Bürgen und Pfand, dem sitzt ein Wurm im Verstand.

  • Der Gelehrte ist wie der Rabe, wenn er seine Jungen füttert und aus seinem Schnabel speit, was er zuvor gegessen hat. Der Denker ist wie der Seidenwurm, welcher keine Maulbeerblätter von sich gibt, sondern Seide.

  • Ich habe öfters gesehen, daß sich, wo die Schweine weiden, Krähen auf sie setzten und acht geben, wenn sie einen Wurm aufwühlen, herabfliegen und ihn holen, alsdann sich wieder an ihre alte Stelle setzen. Ein herrliches Sinnbild von dem Kompilator, der aufwühlt, und dem schlauen Schriftsteller, der es ohne viele Mühe zu seinem Vorteil verwendet.

  • Wie Sturm und Ungewitter bin ich gezogen über deine Fluren; du aber bist's allein, der stürmen kann, denn du allein kannst heilen, großer Gott. Und hab' ich auch das Schlimme nicht gewollt, wer war ich, Wurm, daß ich mich unterwand, dem Herrn der Welten frevelnd nachzuspielen, durchs Böse suchend einen Weg zum Guten!

  • Man kann die Tiere in geistvolle und begabte Personen einteilen: Hund und Elefant zum Beispiel sind geistreiche, Nachtigall und Seidenwurm begabte Leute.

  • Der erste Vogel fängt den fettesten Wurm.

  • Wem wirft der Löwe sanfte Blicke zu? Dem Tier nicht, das sich drängt in seine Höhle. Und wessen Hand ist's, die der Waldbär leckt? Nicht dessen, der sein Junges vor ihm würgt. Wer weicht der Schlange Todesstachel aus? Nicht wer den Fuß auf ihren Rücken setzt. Der kleinste Wurm, getreten, windet sich, und Tauben picken, ihre Brut zu schützen.

  • Sehen Sie sich um in seiner herrlichen Natur! Auf Freiheit ist sie gegründet, und wie reich ist sie durch Freiheit! Er, der große Schöpfer, wirft in einen Tropfen Tau den Wurm und läßt noch in den toten Räumen der Verwesung die Willkür sich ergötzen.

  • Der Wurm darf dem Adler um den Schnabel kriechen.

  • Hätt Allah mich bestimmt zum Wurm, so hätt er mich als Wurm erschaffen.

  • Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.

  • Alfons: Dich führet alles, was du sinst und treibst, rief in dich selbst. Es liegt um uns herum gar mancher Abgrund, den das Schicksal grub; doch hier in unserm Herzen ist der tiefste, und reizend ist es, sich hinabzustürzen. Ich bitte dich, entreiße dich dir selbst! Der Mensch gewinnt, was der Poet verliert. Tasso: Ich halte diesen Drang vergebens auf, der Tag und Nacht in meinem Busen wechselt. Wenn ich nicht sinnen oder dichten soll, so ist das Leben mir kein Leben mehr. Verbiete du dem...

  • Siehst du nicht, sag' ich, was für ein mißgestalter Schelm diese Mode ist? Wie schwindlichter alle das hitzige junge Blut zwischen vierzehn und fünfunddreißig herumdreht? Bald stutzt er sie dir zu wie Pharaos Soldaten auf den schwarz geräucherten Bildern, bald wie die Priester des Bel zu Babel auf den alten Kirchenfenstern, bald wie den kahl geschornen Herkules auf den brauen wurmstichigen Tapeten, wo kein Hosenlatz so groß ist als seine Keule.

  • Ein Geschäft ist nur dann gesund, wenn man, wie die Hühner, erst eine Zeitlang scharren muß, bevor man einen Wurm findet.

  • Wer Geld hat, ist ein Drache, wer keines hat, ein Wurm.

  • Ich kann fliegen, sagte der Wurm, als er mit dem Apfel vom Baum fiel.

  • Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut.

  • Es ist kein Wurm, kein Tierlein so klein Ihm dünket sein Leib, sein Leben fein.

  • Im Fleiß kann dich die Biene meistern, in der Geschicklichkeit der Wurm dein Lehrer sein, dein Wissen teilest du mit vorgezognen Geistern, die Kunst, o Mensch, hast du allein.

  • Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen.

  • Sprich zum Leben so: Verlier ich dich, so geb' ich hin, was nur ein Tor festhielte. Sprich: Du bist ein Hauch, abhängig jedem Wechsel in der Luft, der diese Wohnung, die dir angewiesen, stündlich bedroht. Du bist nur Narr des Todes; den durch die Flucht strebst du ihm zu entgehn und rennst ihm ewig zu. Du bist nicht edel; denn alles Angenehme, das dich freut, erwuchs aus Niederm. Tapfer bist du nicht; du fürchtest ja die zartgespaltne Zunge des armen Wurms. Dein bestes Ruhn ist Schlaf. Den...

  • Romeo: Frau Mab, wer ist sie? Mercutio: Sie ist der Feenwelt Entbinderin. Sie kommt, nicht größer als der Edelstein am Zeigefinger eines Aldermanns, und führt mit 'nem Gespann von Sonnenstäubchen den Schlafenden quer auf der Nase hin. Die Speichen sind gemacht aus Spinnenbeinen, des Wagens Deck' aus eines Heupferds Flügeln, aus feinem Spinnengewebe das Geschirr, die Zügel aus des Mondes feuchtem Strahl. Aus Heimchenknochen ist der Peitsche Griff, die Schnur aus Fasern. Eine kleine Mücke...

  • Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.