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Thema Religion Arthur Schopenhauer Religion
Religion

Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Staatsmaßregeln einführen oder befestigen zu wollen.


Arthur Schopenhauer - Zitate und Sprüche  Arthur Schopenhauer

deutscher Philosoph (1788 - 1860)



Autoreninfo:  
geboren * 22.02.1788, Danzig
gestorben † 21.09.1860, Frankfurt am Main, Deutschland
Wirken Philosoph

Autoreninfo:
Schopenauer war der Sohn der Schriftstellerin und Salonière Johanna Schopenhauer und Bruder der Schriftstellerin Adele Schopenhauer.

Schopenhauer entwarf eine Lehre, die gleichermaßen Ethik, Metaphysik und Ästhetik umfasst. Er sah sich selbst als Nachfolger Immanuel Kants, dessen Philosophie er als Vorbereitung seiner eigenen Lehre auffasste. Weitere Anregungen bezog er aus der Ideenlehre Platons und Vorstellungen östlicher Philosophien. Innerhalb der Philosophie des 19. Jahrhunderts entwickelte er eine eigene Position des Subjektiven Idealismus und vertrat als einer der ersten Philosophen im deutschsprachigen Raum die Überzeugung, dass der Welt ein unvernünftiges Prinzip zugrundeliegt.

1815 veröffentlichte Schopenhauer eine eigene Farbenlehre mit dem Titel "Ueber das Sehn und die Farben". Diese entstand in Korrespondenz mit Goethe und erschien 1816 im Druck.

Anschließend entwarf Schopenhauer sein Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung", das Anfang 1819 im Bibliographischen Institut F.A. Brockhaus erschien und später noch erheblich erweitert werden sollte.

Arthur Schopenhauers bekannteste Werke:
* Ueber die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde (1813, Dissertation Schopenhauers; zweite, sehr verbesserte Auflage 1847)
* Ueber das Sehen und die Farben (1816; zweite, verbesserte und vermehrte Auflage 1854)
* Theoria colorum (1830, lateinische Fassung der überarbeiteten Farbenlehre)
* Die Welt als Wille und Vorstellung, erster Band (1819; zweite, vermehrte Auflage 1844; dritte, verbesserte und beträchtlich vermehrte Auflage 1859)
* Ueber den Willen in der Natur (1836; zweite, verbesserte und vermehrte Auflage 1854)
* Die beiden Grundprobleme der Ethik: Ueber die Freiheit des menschlichen Willens, Ueber das Fundament der Moral (1841; zweite, verbesserte und vermehrte Auflage 1860)
* Die Welt als Wille und Vorstellung, zweiter Band (1844)
* Parerga und Paralipomena, zwei Bände (1851, enthalten die Aphorismen zur Lebensweisheit, Ueber die Universitäts-Philosophie, Ueber Schriftstellerei und Stil u. v. a. m.)








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befestigen einführen erzwingen glaube liebe läßt mißliches staatsmaßregeln unternehmen
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