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Religion Zitate

135 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Religion

  • Millionen Menschen können das jetzige Leben nur in der Hoffnung auf ein besseres Leben ertragen.

  • Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne übte.

  • Die Religionen sind verschiedene Wege, die alle zu dem gleichen Punkt hinführen. Was bedeutet es, daß wir verschiedene Pfade benützen, wenn wir doch das gleiche Ziel erreichen? In Wirklichkeit gibt es ebensoviele Religionen als Individuen.

  • Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.

  • Die Kritik der Religion ist die Voraussetzung aller Kritik.

  • Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse.

  • In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

  • Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

  • In ihrer Not riefen die Menschen die Götter an; in den meisten Fällen bekamen sie keine Verbindung.

  • Die Kirchen müssten Widerstand leisten gegen die Mächtigen dieser Erde. In der Welt des Kapitalismus, der Investmentbanker, einer gigantischen Finanzindustrie mit ihren gesellschaftlichen Leitbildern Egoismus, Gier, Geiz, Erfolg, Dividende, Konsum, Rang und Titel ist Jesus eine totale Provokation und die Verkörperung von Menschlichkeit und Barmherzigkeit.

  • Wir Christen und Muslime sind Geschwister und müssen uns als solche verhalten.

  • Der Mensch ist ein religiöses Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle durchschneidet.

  • Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, / hat auch Religion; / wer jene beiden nicht besitzt, / der habe Religion.

  • Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede.

  • Die Religion ist ewig.

  • Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch der Mittelpunkt der Religion, der Mensch das Ende der Religion.

  • Sie sang vom irdischen Jammertal, / von Freuden, die bald zerronnen, / vom Jenseits, wo die Seele schwelgt, / verklärt in ewigen Wonnen. / Sie sang das alte Entsagungslied, / das Eiapopeia vom Himmel, / womit man einlullt, wenn es greint, / das Volk, den großen Lümmel. / / Ich kenne die Weise, ich kenne den Text, / ich kenn' auch die Herren Verfasser; / ich weiß, sie tranken heimlich Wein / und predigten öffentlich Wasser.

  • Die Religion ist das Gefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit.

  • Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Staatsmaßregeln einführen oder befestigen zu wollen.

  • Die Religion ist eine Art geistiger Fusel, in dem die Sklaven des Kapitals ihre Menschenwürde und ihren Anspruch auf eine halbwegs menschenwürdige Existenz ersäufen.

  • O Moslem, Religion gebietet uns Manieren und Wahrheitsliebe, und es gibt keine religiösen Ideen, die Beleidigungen oder ordinäre Worte ermutigen.

  • Daß der Mensch ins Unvermeidliche sich füge, darauf dringen alle Religionen. Jede sucht auf ihre Weise, mit dieser Aufgabe fertig zu werden.

  • Religion: Das große Vielleicht.

  • Was mich Euch zum Christen macht, das macht Euch mir / zum Juden!

  • Die Religion, sagt man, sei nur ein prächtiger Teppich, hinter dem man jeden gefährlichen Anschlag nur desto leichter ausdenkt. Das Volk liegt auf den Knien, betet die heiligen gewirkten Zeichen an, und hinten lauscht der Vogelsteller, der sie berücken will.

  • Die Religionen regieren die Welt.

  • Die Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, die Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.

  • Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter.

  • Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

  • Kein Zwang sei in der Religion! Das Rechte ist ja deutlich genug unterschieden vom Falschen.

  • Praxis ist Kunst, Spekulation ist Wissenschaft, Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche.

  • Religion ist Liebe der Schönheit.

  • Die Ironie des Schicksals, die zerreißend in das Spinnengewebe der Sterblichen greift und das Gefühl ihrer Sicherheit furchtbar verneint, wird im Empfänglichen Religion

  • Ein Mensch ohne Religion ist wie ein Hund, der von der Kette, wie ein Kalb, das vom Seile losgelassen wird.

  • Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen.

  • Wir haben gerade Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben.

  • Es ist doch nur ein Gott, der die Sonne scheinen und die Bäume wachsen läßt, und er weiß doch, wie es gemeint ist, ob man so oder so zu ihm betet.

  • Es ist ein Beweis für die wahre, für die richtig verstandene wahre Religion, wenn sie uns überall auf das Schöne zurückbringt.

  • Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.

  • Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger der Menschheit durch Mitteilung von Tatsachen mit weisem Maß zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrügen.

  • Die Religion ist nichts als der Schatten, den das Universum auf die menschliche Intelligenz wirft.

  • Manchem Religionsunterricht würde es guttun, wenn er neben der Vermittlung neuester Protest- und Demonstrationstechniken den lieben Gott nicht ganz das unbekannte Wesen sein ließe.

  • Die Mißachtung der Religion führt zur Mißachtung der menschlichen Pflichten.

  • Philosophie und Religion ist für den Menschen vielleicht nur der Gefrierpunkt gegen den Wahnsinn. Vor der Kälte des Universums zieht sich das Wasser als Haut zusammen, so vor der Kälte des Unbegreiflichen der Geist zur Weisheit, das Herz zum Glauben.

  • Religion ist kein populärer Irrtum; sie ist eine große Wahrheit des Instinktes, von Menschen geahnt, von Menschen zum Ausdruck gebracht.

  • Mich packt der heilige Zorn, wenn ich an die offizielle evangelische und katholische Theologie denke.

  • Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ.

  • Unter der Hülle aller Religionen liegt die Religion selbst, die Idee eines Göttlichen.

  • Lebt das Wort, so wird es von Zwergen getragen; ist das Wort tot, so können es keine Riesen aufrechterhalten.

  • Religion ist die Poesie der unpoetischen Menschen.

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