Reisen
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.
Matthias Claudius
deutscher Dichter (1740 - 1815) Quelle: Urians Reise um die Welt
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| geboren | * 15.08.1740, Reinfeld, Holstein, Deutschland | |
| gestorben | † 21.01.1815, Hamburg, Deutschland | |
| Wirken | Dichter | |
| Autoreninfo: | |
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Pseudonym: Asmus aus einer Pastorenfamilie stammend studierte Theologie, Recht und Staatswissenschaften 1770-75 Herausgeber und Mitarbeiter am "Wandsbecker Boten" ab 1777 als Schriftsteller tätig Schlichtheit und Demut waren seine erklärten Maßstäbe seine Gedichte wurden teils von Franz Schubert vertont eines seiner bekanntesten Lieder ist "Der Mond ist aufgegangen"
Claudius' Werke erschienen zunächst verstreut in Musenalmanachen und Zeitschriften, vor allem im Wandsbecker Boten. Ab 1775 begann Claudius die mehrbändige Textsammlung Asmus omnia sua secum portans (oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen) zu veröffentlichen. Die zwischen 1770 und 1775 entstandenen ersten Bände erschienen 1775 in Hamburg. In unregelmäßigen Abständen folgten weitere Bände, der letzte 1812 mit Werken aus den Jahren 1803–1812. Ab dem 4. Band 1783 überwogen religiöse Themen. Dabei trat seine ablehnende Haltung gegenüber der Aufklärung immer stärker hervor. Damit befand er sich in Übereinstimmung mit dem theologisch und politisch konservativen Emkendorfer Kreis.
Claudius' finanzielle Lage war stets prekär, bis er ab 1785 einen Ehrensold des dänischen Kronprinzen Friedrich erhielt. Friedrich hatten die literarischen Qualitäten von Claudius überzeugt. Friedrich verschaffte ihm auch 1788 ein Revisorenamt bei der Schleswig-Holsteinischen Speciesbank in Altona, das ihm ohne größere Einschränkung seiner literarischen Arbeit ein Auskommen sicherte, denn er musste lediglich viermal im Jahr zur Prüfung der Quartalsabschlüsse in Altona erscheinen.
* Der Tod und das Mädchen * Der Mensch („Empfangen und genähret“) * Christiane * Die Sternseherin Lise * Die Liebe * Der Tod * Ein Wiegenlied bei Mondschein zu singen * Täglich zu singen * Kriegslied: „'s ist Krieg!“ * Der Frühling. Am ersten Maimorgen * An - als Ihm die - starb (Der Säemann säet den Samen) * Wir pflügen und wir streuen * Abendlied: „Der Mond ist aufgegangen“ * Im Winter * Ein Lied hinterm Ofen zu singen
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