Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
Zitat von Sokrates

griechischer Philosoph

* um 469 vChr - Athen
† 399 vChr - Athen

Themenverwandte Zitate:

  • An einem jungen Menschen ist es in intellektueller und auch in moralischer Hinsicht ein schlechtes Zeichen, wenn er im Tun und Treiben der Menschen sich recht früh zurechtzufinden weiß, sogleich darin zu Hause ist und wie vorbereitet in dasselbe eintritt: Es kündet Gemeinheit an. Hingegen deutet in solcher Beziehung ein befremdetes, stutziges, ungeschicktes und verkehrtes Benehmen auf eine Natur edlerer Art. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn sie von der leichtfertigen Jugend von heute abhängig sein sollte. Denn diese Jugend ist ohne Zweifel unerträglich, rücksichtslos und altklug. Als ich noch jung war, lehrte man uns gutes Benehmen und Respekt vor den Eltern. Aber die Jugend von heute will alles besser wissen. - Hesiod (Quelle/Zusatzinfo)
  • Man braucht sehr lange, um jung zu werden. - Pablo Picasso (Quelle/Zusatzinfo)
  • Frühlingswetter ändert ständig das Gesicht. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Alt werden, das ist Gottes Gunst. Jung bleiben, das ist Lebenskunst. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort, Das schwer sich handhabt, wie des Messers Schneide; Aus ihrem heißen Kopfe nimmt sie keck Der Dinge Maß, die nur sich selber richten. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann. - Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (Quelle/Zusatzinfo)
  • Jungsein heißt: Nie fertig sein, immer wieder lernen, versuchen, umstoßen, verfluchen, irrelaufen und dennoch wieder die Tür zur eigenen Stube finden. Wer jung ist, bleibt es bis zum letzten Atemzuge; denn Jugend ist nichts anderes als eine innere Haltung. - Hans Christoph Kaergel (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft. - Jean-Paul Sartre (Quelle/Zusatzinfo)
  • Auf zeitigen Frühling währt der Sommer wenig. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Jugend ist etwas Wundervolles. Es ist eine Schande, daß man sie an Kinder vergeudet. - George Bernard Shaw (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das einzige Gut ist die Jugend, die zwischen Glück und Unglück einherwandelt und beide verachtet. - Lucius Annaeus Seneca (Quelle/Zusatzinfo)
  • "Sprich, wie du dich immer und immer erneust?" Kannst's auch, wenn du immer am Großen dich freust. Das Große bleibt frisch, erwärmend, belebend; im Kleinlichen fröstelt der Kleinliche bebend. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • "Sag nur, wie trägst du so behäglich der tollen Jugend anmaßliches Wesen?" Fürwahr, sie wären unerträglich, wär ich nicht auch unerträglich gewesen. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Würden mehr Kinder und Jugendliche zum Lesen, Wissen, Neugierigbleiben angeleitet, statt reihum abgetauft und abkonfirmiert zu werden, brauchte sich das Land weniger um sie zu sorgen. - Horst Herrmann (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das Alter stockt wie ein bejahrter Baum, und wenn er nicht verdorrt, scheint er derselbe. Aus deiner lieblichen Gestalt, du süßer Knabe, entwickelt jeder Frühling neue Reize. Man möchte dich stets halten, wie du bist, und immer, was du werden sollst, genießen. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Des Lebens Mai blüht einmal und nicht wieder. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die Heiterkeit und der Lebensmut unserer Jugend beruht zum Teil darauf, daß wir, bergauf gehend, den Tod nicht sehen, weil er am Fuß der anderen Seite des Berges liegt. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Jugend will, daß man ihr befiehlt, damit sie nicht gehorchen muß. - Jean-Paul Sartre (Quelle/Zusatzinfo)
  • Jung bleib ich, weil ich gern lache, mir und andern Freude mache, schöpf am Born, dem überreichen, ohne neidisch zu vergleichen, dankend dem, der mit dem Leben Kraft mir zum Genuß gegeben. Wo ich blicke, schau ich Wonne: Lenzerwachen, Frühlingssonne, sommerliche Rosenlauben, Herbstes glutdurchtränkte Trauben, Winterglück am eignen Herde. O, du freudenreiche Erde! In mir klingen Jubeltöne, brennt für alles Edle, Schöne heilige Begeisterung. Darum, siehst Du, bleib ich jung. - Matthias Conrad Kann (Quelle/Zusatzinfo)

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