Dichter kennen berühmte Gegenden, ohne dort gewesen zu sein.
Quelle: aus Japan


Themenverwandte Zitate:

  • Reimschmiede genug, aber wenig Dichter. - Sprichwort (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wer das Dichten will verstehen, muß ins Land der Dichtung gehen; wer den Dichter will verstehen, muß in Dichters Lande gehen. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Zart Gedicht wie Regenbogen wird nur auf dunklen Grund gezogen. Darum behagt den Dichtergenie das Element der Melancholie. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Schmerz macht Hühner und Dichter gackern. - Friedrich Wilhelm Nietzsche (Quelle/Zusatzinfo)
  • Edle Sänger dürfen nicht ungeehrt von meinen Hofe ziehn. Sie machen uns den dürren Zepter blühn, sie flechten den unsterblich grünen Zweig des Lebens in die unfruchtbare Krone, sie stellen herrschend sich den Herrschern gleich, aus leichten Wünschen bauen sie sich Throne, und nicht im Raume liegt ihr harmlos Reich. Drum soll der Sänger mit dem König gehen, sie beide wohnen auf der Menschheit Höhen. - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Bedeutende Menschen haben ihre besten Werke fast immer nach Beendigung einer großen Leidenschaft geschrieben. Nach vulkanischen Ausbrüchen ist die Erde am fruchtbarsten. - Chamfort (Quelle/Zusatzinfo)
  • "Wenn du im Land der Träume dich verweilet", versetzt der Gott, "so hadre nicht mit mir! Wo warst du denn, als man die Welt geteilet?" "Ich war", sprach der Poet, "bei dir." - Friedrich von Schiller (Quelle/Zusatzinfo)
  • Die meisten Dichter verstehen von Literatur nicht mehr als Vögel von Ornithologie. - Marcel Reich-Ranicki (Quelle/Zusatzinfo)
  • Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten. - Henrik Ibsen (Quelle/Zusatzinfo)
  • Frei will ich sein im Denken und im Dichten; im Handeln schränkt die Welt genug uns ein. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Und wenn der Mensch in seiner Qual verstummt, gab mir ein Gott, zu sagen, wie ich leide. - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Als die einfachste und richtigste Definition der Poesie möchte ich diese aufstellen, daß sie die Kunst ist, durch Worte die Einbildungskraft ins Spiel zu setzen. - Arthur Schopenhauer (Quelle/Zusatzinfo)
  • Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht. - Hermann Hesse (Quelle/Zusatzinfo)
  • Reime sind Schleifen an Cupidos Hose. - William Shakespeare (Quelle/Zusatzinfo)
  • Si natura negat facit indignatio versum. Wenn das Talent es versagt, schmiedet Entrüstung den Vers. - Juvenal (Quelle/Zusatzinfo)
  • Ein Schwert sollt Ihr mir auf den Sarg legen; denn ich war ein braver Soldat im Befreiungskriege der Menschheit. - Heinrich Heine (Quelle/Zusatzinfo)
  • Schreibe mit Blut, und du wirst erfahren, daß Blut Geist ist! - Friedrich Wilhelm Nietzsche (Quelle/Zusatzinfo)
  • Wenn einer singen lernen will, sind ihm alle diejenigen Töne, die in seiner Kehle liegen, natürlich und leicht. Die anderen aber, die nicht in seiner Kehle liegen, sind ihm anfänglich äußerst schwer. Um aber ein Sänger zu werden, muß er sie überwinden; denn sie müssen ihm alle zu Gebote stehen. Ebenso ist es mit einem Dichter. Solange er bloß seine wenigen subjektiven Empfindungen ausspricht, ist er noch keiner zu nennen; aber sobald er die Welt sich anzueignen und auszusprechen weiß, ist er... - Johann Wolfgang von Goethe (Quelle/Zusatzinfo)
  • Der Dichter fischt im Strom, der ihn durchfließt. - Stanislaw Jerzy Lec (Quelle/Zusatzinfo)
  • Gute Künstler leben nur in ihren Werken, und sie sind daher als Persönlichkeit völlig uninteressant. Ein großer Dichter, ein wirklich großer Dichter, ist das unpoetischste Wesen von der Welt, aber untergeordnete Dichter sind höchst anziehend. Je schlechter ihre Reime sind, um so malerischer sehen sie selber aus. - Oscar Wilde (Quelle/Zusatzinfo)