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Gottfried von Straßburg

mittelhochdeutscher Dichter (2. Hälfte 11. Jh - um 1215)

11 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Demüthig war Tristan, / Er war züchtig, getreu und mild, / Adliger Sitten ein echtes Bild. / Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, / Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, / Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, / Er war's für seinen König nur.

  • Lieb ist selig allezeit, / ein Ringen so voll Seligkeit, / daß ohne ihre Lehre / nicht Tugend ist noch Ehre.

  • Hassen und Neiden / muß der Biedere leiden. / Es erhöht des Mannes Wert, / wenn der Haß sich auf ihn kehrt.

  • Ob Mann oder Frau: Immer werden Besitz und Person gemeinsam die ganze Persönlichkeit ausmachen. Werden sie aber getrennt, bleibt von beiden nichts.

  • Ein Mann, den niemand achtet, verliert dadurch seine Würde, und so zählt dieser Mann nur noch halb, auch wenn er unversehrt ist.

  • Bequemlichkeit und ritterliches Ansehen widersprechen sich völlig.

  • Die Liebe, Königin aller Herzen, die freie und einzigartige, ist käuflich zu haben. Wie haben wir sie gezwungen, uns tributpflichtig zu sein!

  • Freude und Leid war schon immer mit dem Begriff Liebe untrennbar verbunden.

  • Die fruchtbringende Liebe verschönt, wenn sie begonnen hat. Das ist der Same, den sie hat und kraft dessen sie nie vergehen wird.

  • Ob Mann oder Frau: Immer werden Besitz und Person gemeinsam die ganze Persönlichkeit ausmachen. Werden sie aber getrennt, bleibt von beiden nichts.

  • Heute gibt es viele, die das Gute für schlecht, das Minderwertige hingegen für gut halten. Diese Leute helfen nicht, sie hindern vielmehr.

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