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Monarchie Zitate

56 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Monarchie

  • Auch der Dummkopf auf dem Thron ist ein König.

  • Demüthig war Tristan, / Er war züchtig, getreu und mild, / Adliger Sitten ein echtes Bild. / Er war nicht träg, nach Preis zu jagen, / Der Erste war er, ›Ich!‹ zu sagen, / Wenn rings die feige Meute schwieg. / Doch wie er freudig war zum Sieg, / Er war's für seinen König nur.

  • Die meisten unserer Kritiker sind nur deshalb Scharfrichter geworden, weil sie keine Könige werden konnten.

  • Der König ist nicht der Vertreter der Nation, sondern ihr Schreiber.

  • Ein König ohne Religion scheint immer ein Tyrann.

  • Das Haupt liegt übel, das eine Crone trägt.

  • Es ist mir vollständig gleichgültig, ob in dem Reichtagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumspringen.

  • Die beste Staatsform ist das Königtum. Die Entartung des Königtums, die Tyrannis, ist die schlechteste. Unter den nicht guten Verfassungen ist am erträglichsten die Demokratie.

  • Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung.

  • Der König herrscht, aber er regiert nicht.

  • Der Himmel prangt mit Funken ohne Zahl, / und Feuer sind sie all', und jeder leuchtet, / doch einer nur behauptet seinen Stand. / So in der Welt auch: Sie ist voll von Menschen, / und Menschen sind empfindlich, Fleisch und Blut. / Doch in der Menge weiß ich einen nur, / der unbesiegbar seinen Platz bewahrt, / vom Andrang unbewegt.

  • Daß sich das größte Werk vollende, / genügt ein Geist für tausend Hände.

  • Ich halte den Absolutismus für eine unmögliche Sache.

  • Neuer König, neue Gesetze.

  • Die Staatsgeschäfte teilten sich in mehrere Kammern. Wölfe besorgten die Finanzen, Füchse waren ihre Sekretäre. Tauben führten das Kriminalgericht, Tiger die gütlichen Vergleiche, Böcke schlichteten Heiratsprozesse. Soldaten waren die Hasen; Löwen und Elefant blieben bei der Bagage; der Esel war Gesandter des Reichs, und der Maulwurf Oberaufseher über die Verwaltung der Ämter. Genueser, was hofft ihr von dieser weisen Verteilung? Wen der Wolf nicht zerriß, den prellte der Fuchs. Wer...

  • O, der ist noch nicht König, der der Welt / gefallen muß. Nur der ist's, der bei seinem Tun / nach keines Menschen Beifall braucht zu fragen.

  • Alleinherrschaft kann nur bestehen, solange ein Volk in Stände zerfällt, welche, in einer unabwandelbaren Ordnung übereinandergebaut, die festen Stufen bilden, welche gemählich zum Throne führen.

  • Zweifellos ist die Macht, die aus der Liebe des Volkes stammt, die größte; aber sie ist unsicher und bedingt. Nie werden sich Fürsten damit begnügen. Die besten Könige wollen böse sein dürfen, wenn es ihnen beliebt.

  • Der große Wert, ja die Grundlage des Königtums scheint mir darin zu liegen, daß, weil Menschen Menschen bleiben, einer so hoch gestellt, ihm so viel Macht, Reichtum, Sicherheit und absolute Unverletzlichkeit gegeben werden muß, daß ihm für sich nichts zu wünschen, zu hoffen und zu fürchten übrig bleibt, wodurch der ihm wie jedem einwohnende Egoismus gleichsam durch Neutralisation vernichtet wird und er nun, gleich als wäre er kein Mensch, befähigt ist, Gerechtigkeit zu üben und...

  • Wenn es den Kaiser juckt, so müssen die Völker sich kratzen.

  • An der Krone funkeln / die Perlen nur und freilich nicht die Wunden, / mit denen sie errungen ward.

  • Der Wille des Monarchen / verleiht die Tugend wie das Glück.

  • Die Furcht, die mächtigste der Leidenschaften, kann allein dem politischen Körper Bestand und Dauer sichern, ja sein Glück, wenn wechselseitige Furcht zwischen König und Volk besteht. Denn wenn das Volk den König fürchtet, so gibt es keine Aufstand, und wenn der König das Volk fürchtet, keine Unterdrückung.

  • Das Schiff, auf dem sich zwei Kapitäne befinden, geht unter.

  • Wie selten kommt ein König zu Verstand. Und sollen sich viele nicht lieber vielen vertrauen als einem?

  • Der Himmel ist hoch und die Erde tief, aber der Könige Herz ist unerforschlich.

  • Am Throne gibt es fast für niemanden Geheimnisse als für den, der darauf sitzt.

  • Das ist kein Staat, was einem Mann gehört!

  • Arm sind wir Fürsten, wissen das Geheime, / allein das Offenkund'ge, was der Bettler weiß, / der Tagelöhner, bleibt uns ein Geheimnis.

  • Der König ist das lebendige Gesetz.

  • Ist es denn eine Wollust, der Fuß des trägen, vielbeinigten Tiers Republik zu sein? Dank' es dem, der ihm Flügel gibt und die Füße ihrer Ämter entsetzt. /

  • Niemals frommt Vielherrschaft im Volk. Nur einer sei Herrscher, / einer König allein.

  • Menschen sind / für Sie nur Zahlen, weiter nichts. Muß ich / die Elemente der Monarchenkunst / mit meinem grauen Schüler überhören? / Der Erde Gott verlerne zu bedürfen, / was ihm verweigert werden kann. Wenn Sie / um Mitgefühle wimmern, haben Sie / der Welt nicht Ihresgleichen zugestanden? / Und welche Rechte, möcht' ich wissen, haben / Sie aufzuweisen über Ihresgleichen? /

  • Wie kann auch die Alleinherrschaft etwas Gutes sein, die tun kann, was ihr beliebt, ohne Verantwortlichkeit?

  • Das Ideal in der Kunst, Größe in Ruhe darzustellen, sei das Ideal auf dem Throne!

  • Mein Name herrscht, das ist zur Zeit genug. / Glaubst: In Voraussicht lauter Herrschergrößen / ward Erbrecht eingeführt in Reich und Staat? / Vielmehr nur: Weil ein Mittelpunkt vonnöten, / um den sich alles schart.

  • Eine Zeit des Geistes wird von selbst zur Monarchie zurückkehren. Laßt erst einmal Einen Geist über die Völker kommen, und sie werden nicht mehr begehren, als sich in ihren geborenen Führern auch sichtbarlich zu gipfeln.

  • Wir werden diesen Herbst den Tag feiern, an welchem der Großherzog seit fünfzig Jahren regiert und geherrscht hat. Allein, wenn ich es recht bedenke, dieses sein Herrschen, was war es weiter als ein beständiges Dienen?

  • Denn kann gleich jedem einzelnen von euch / den Kopf ich schleudern vor die eignen Füße, / zusammen seid ihr mächtiger als ich. / Ihr seid mein Aug', ihr seid mein Ohr, durch euch / gelangt des Flehens Stimme bis zu mir. / Ihr sammelt meinem Blick die schwachen Strahlen, / die, sich durchkreuzend und wie oft gebrochen, / aus ferner Niedrung schimmern bis zum Thron. / Ihr seid die Arme meiner Macht, die Boten, / die meinen Segen tragen übers Land.

  • Alles eigentlich gemeinsame Gute muß durch das unumschränkte Majestätsrecht gefördert werden.

  • Ein Regent ohne besondere Geistesgaben, der zum Thron erzogen worden ist, ist besser als ein Volkssenat.

  • Es gibt in dem Zeitalter, in dem wir leben, nur eine einzige, echt schmeichelhafte Art, einen Monarchen zu verehren: Daß man ihn für würdig erkenne, die Wahrheit zu vernehmen.

  • Wer sich in Fürsten weiß zu schicken, / dem wird's heut oder morgen glücken; / wer sich in den Pöbel zu schicken sucht, / der hat sein ganzes Jahr verflucht.

  • Schwärzt' ihn selbst, / was er bestraft, dann wär' er ein Tyrann; / doch so ist er gerecht.

  • Du sagst, der Thron sei lockend? Für den weisen Mann / mitnichten!

  • Das Königtum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung.

  • Wie ein Meer sind Königsgnaden: / Perlen fischt man, wo es ruht, / aber hüte dich vor Schaden, / wenn ein Sturm erregt die Flut.

  • Ich hatte vor der bloßen Fürstlichkeit als solcher, wenn nicht zugleich eine tüchtige Menschennatur und ein tüchtiger Menschenwert dahinter steckte, nie viel Respekt.

  • Kein König seufzte je / allein und ohn' ein allgemeines Weh.

  • Ein Fürst ist zwar ein Herr, doch herrscht er gut und recht, / so ist er seinem Volk nur ein getreuer Knecht.

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