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Architektur Zitate

28 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Architektur

  • Der Bauende soll nicht herumtasten und versuchen. Was stehenbleiben soll, muß recht stehen und wo nicht für die Ewigkeit doch für geraume Zeit genügen. Man mag doch immer Fehler begehen, bauen darf man keine.

  • Zeige mir, wie du baust, und ich sage dir, wer du bist.

  • Wir leben in einer phlegmatischen Zeit sowohl politisch als auch kulturell und architektonisch. In der Politik hat man sich mit Erfolg gegen Faschismus und Kommunismus gewehrt. Diese Diktaturen sind zusammengebrochen. In der Architektur besteht die Diktatur weiter. Aber auch sie ist dabei zusammenzubrechen, moralisch sowieso schon, und faktisch wird der Zusammenbruch noch kommen.

  • Die Krankheit unserer heutigen Städte und Siedlungen ist das traurige Resultat unseres Versagens, menschliche Grundbedürfnisse über wirtschaftliche und industrielle Forderungen zu stellen.

  • Goethe verlangt von einem schönen Gebäude, daß es nicht bloß auf das Auge berechnet sei, sondern auch einem Menschen, der mit verbundenen Augen hindurchgeführt würde, noch empfindsam sein und ihm gefallen müsse.

  • Architektur ist im Idealfall immer direkte Auseinandersetzung mit den Menschen.

  • Ich glaube, daß jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines einzelnen ist.

  • Moderne Architektur ist das aus der richtigen Erkenntnis einer fehlenden Notwendigkeit erschaffene Überflüssige.

  • Die Architektur ist die erstarrte Musik.

  • Man denke an den Orpheus, der, als ihm ein großer wüster Bauplatz angewiesen war, sich weislich an dem schicklichsten Ort niedersetzte und durch die belebenden Töne seiner Leier den geräumigen Marktplatz um sich her bildete. Die von kräftig gebietenden, freundlich lockenden Tönen schnell ergriffenen, aus ihrer massenhaften Ganzheit gerissenen Felssteine mußten, indem sie sich enthusiastisch herbei bewegten, sich kunst- und handwerksgemäß gestalten, um sich sodann in rhythmischen...

  • Die große Gefahr der modernen Architektur ist der Bazillus der Monotonie.

  • Die Qualität von Städten und Plätzen läßt sich am Reißbrett entwerfen, ihre Schönheit kommt durch die Zeit.

  • Billiger bauen heißt noch lange nicht schlechter bauen. Architekten müssen endlich lernen, mit den Ressourcen besser umzugehen, auch mit Energie.

  • Antike Tempel konzentrieren den Gott im Menschen; des Mittelalters Kirchen streben nach Gott in Höhe.

  • Die sakrale Gotik ist eine Architektur der Ebene. Um sich mit der Natur in Kontrast zu setzen, mußte sie die Höhendimensionen betonen.

  • Die apodiktische Feststellung "Glas ist demokratisch, Naturstein faschistisch" ist unsinnig.

  • In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.

  • Das wär antik! Ich wüßt es nicht zu preisen! / Es sollte plump und überlästig heißen. / Roh nennt man edel, unbehülflich groß. / Schmalpfeiler lieb ich, strebend, grenzenlos; / spitzbögiger Zenit erhebt den Geist; / solch ein Gebäu erbaut uns allermeist.

  • Architektur soll die Grundlage jeder Gegenwartsphilosophie sein ... Kompromisse sind gefährlich. Ein kontroverser Bau lebt länger.

  • Kirchtürme: Umgekehrte Trichter, das Gebet in den Himmel zu leiten.

  • Denn euretwegen hat der Architekt / mit hohem Geist so edlen Raum bezweckt, / das Ebenmaß bedächtig abgezollt, / daß ihr euch selbst geregelt fühlen sollt.

  • Man erhebe den Kasernenstil zur Höhe der Kunst! Man kann es. Man rede nicht ewig von Langweiligkeit! Wenn der Rechte es anfaßt, gibt es keine Langeweile. Was bei dem Mittelmäßigen langweilig wird, wird in der Hand des Genies zur Großartigkeit.

  • Architektur und Musik, euch beide grüß ich als Schwestern, / die ihr die zwingende Kraft ewiger Maße bewährt.

  • Unter dem leichten Geschlecht erscheinst du schwer und bedächtig, / aber zu Regel und Zucht winkst du die Schwestern zurück.

  • Die mächtigsten Menschen haben immer die Architekten inspiriert; der Architekt war stets unter der Suggestion der Macht. Im Bauwerk soll sich der Stolz, der Sieg über die Schwere, der Wille zur Macht versichtbaren.

  • Architektur sollte teilhaben an Zeichnen und Bildhauerei, an Entwerfen und Formen. Heute hat sich der Ingenieur die Architektur zum größten Teil unter den Nagel gerissen und ihr alles Leben ausgetrieben.

  • Von den Bauwerken in Deutschland sind nur die gotischen der Beachtung wert.

  • Länder spiegeln in ihrer Architektur ihre Zwangsvorstellungen wider.

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