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Menschenbehandlung Zitate

22 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Menschenbehandlung

  • Wenn wir, sagtest du, die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter. Wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.

  • Wer Menschen führen will, muß hinter ihnen gehen.

  • Das ist der beste Führer, dessen Leute sagen, wenn er sie ans Ziel geführt hat: "Wir selbst haben den Erfolg zustande gebracht."

  • Es wäre eine Freude zu leben, wenn jeder die Hälfte von dem täte, was er von dem anderen verlangt.

  • Um Erfolg zu haben, muß du den Standpunkt des anderen einnehmen und die Dinge mit seinen Augen betrachten.

  • Wenn man älter wird, so lernt man eben einsehen, daß man von einem Menschen nicht alles verlangen kann und daß man zufrieden sein muß, wenn ein Weinstock Trauben trägt. In jüngeren Jahren verlangt man auch noch Erd- und Himbeeren dazu.

  • Durch Vernunft, nicht aber durch Gewalt soll man die Menschen zur Wahrheit führen.

  • Gehe mit Menschen um wie mit Holz! Nur weil ein Stückchen wurmstichig ist, würdest du nie den ganzen Stamm wegwerfen.

  • Muß nicht der, welcher die Menge bewegen will, der Schauspieler seiner selbst sein? Muß er sich nicht selber erst ins Grotesk-Deutliche übersetzen und seine ganze Person und Sache in dieser Vergröberung und Vereinfachung vortragen?

  • Menschen, die Einfluß auf andere ausüben wollen, müssen dafür sorgen, daß sie nicht zu oft zu sehen sind.

  • Guter Verwalter waltet gewaltlos. Guter Kämpfer siegt kampflos. Guter Überwinder wendet widerstandslos. Guter Zwinger meistert zwanglos.

  • Es lautet aller Meister Lehr: / Man gewinnt durch Güte mehr.

  • Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

  • Leicht kann der Hirt eine ganze Herde Schafe vor sich hintreiben; der Stier zieht seinen Pflug ohne Widerstand. Aber dem edlen Pferde, das du reiten willst, muß du seine Gedanken ablernen; du mußt nichts Unkluges, nichts unklug von ihm verlangen.

  • Die Seele aber wird immer tiefer in sich selbst zurückgeführt, je mehr man die Menschen nach ihrer und nicht nach seiner Art behandelt. Man verhält sich zu ihnen wie der Musikus zum Instrument.

  • Man kann nur etwas aussprechen, was dem Eigendünkel und der Bequemlichkeit schmeichelt, um eines großen Anhanges in der mittelmäßigen Menge gewiß zu sein.

  • Milde erreicht mehr als Heftigkeit.

  • Schlage nur mit der Wünschelrut / an die Felsen der Herzen an! / Ein Schatz in jedem Busen ruht, / den ein Verständiger heben kann.

  • Die Welt wird letztlich nur denen folgen, die sie verachten - und ihr dienen.

  • Der Mensch ist ein Geschöpf, das nicht vom Brot allein lebt, sondern hauptsächlich von Schlagwörtern.

  • Leicht ist zu lenken der Tor und leichter mit Gründen der Weise, / aber den Halbwisser lenkt selber die Gottheit nicht mehr.

  • Nicht alles dienet uns auf gleiche Weise. / Wer vieles brauchen will, gebrauche jedes / in seiner Art, so ist er wohl bedient.

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