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Nachruhm Zitate

20 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Nachruhm

  • Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden. Er läßt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild die Erdbewohner noch nach Jahrhunderten sehen.

  • Von des Lebens Gütern allen / ist der Ruhm das höchste doch. / Wenn der Leib in Staub zerfallen, / lebt der große Name noch.

  • Auf den Gräbern wachsen die schönsten Rosen.

  • Nur wer seine Rechnungen nicht bezahlt, darf hoffen, im Gedächtnis der Kaufleute weiterzuleben.

  • Was Menschen Übles tun, das überlebt sie. / Das Gute wird mit ihnen oft begraben.

  • Denn gestaltlos schweben umher in Persephoneias / Reiche massenweis Schatten von Namen getrennt. / Wen der Dichter aber gerühmt, der wandelt, gestaltet, / einzeln, gesellet dem Chor aller Heroen sich zu.

  • Der Nachruhm ist die wahre Unsterblichkeit der Seele.

  • Kirchen muß er stiften, sonst denkt man nicht an ihn.

  • Die Stätte, die ein guter Mensch betrat, / ist eingeweiht. Nach hundert Jahren klingt / sein Wort und seine Tat dem Enkel wieder.

  • Das Wort frönt wie ein Sklav' / jeglicher Gruft. Auf jedem Epitaph / lügt es Trophäen. Oft schweigt's und dem Gedächtnis / ehrwürd'ger Namen läßt es als Vermächtnis / Vergessenheit und Staub.

  • Wer in unserem Zeitalter sich nicht selber eine Grabschrift aufsetzt, ehe er stirbt, der wird nicht länger im Gedächtnis leben, als die Glocke läutet und die Witwe weint.

  • Der Menschen Sünden leben fort in Erz; / ihr edles Wirken schreiben wir ihn Wasser.

  • Ein Augenblick des Glückes wiegt Jahrtausende des Nachruhms auf.

  • Mich kränkt nicht der Verlust des flücht'gen Lebens, / wie dein in mir ersiegter Ruhm. / Der trifft den Sinn mehr als dein Schwert mein Fleisch.

  • Was man getan hat hängt, / ganz aus der Mode, wie ein rost'ger Harnisch / als armes Monument, dem Spott verfallen.

  • Ruhm wird ohne Schriften alt.

  • Das Echo wie der Nachruhm behalten nur die letzten Silben eines Menschen.

  • Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum erstenmal, und du bist unsterblich.

  • Was Mitwelt sonst an ihm beklagt, getadelt, / es hat's der Tod, es hat's die Zeit geadelt.

  • So feiert ihn! Denn was dem Mann das Leben / nur halb erteilt, soll ganz die Nachwelt geben.

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