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Friedrich II. der Große

preußischer König (1712 - 1786)

23 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.

  • Es geht gut. Der Berg ist überschritten.

  • Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden.

  • Der Aberglaube ist ein Kind der Furcht, der Schwachheit und der Unwissenheit.

  • Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt, doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.

  • Kenntnisse kann jedermann haben, aber die Kunst zu denken ist das seltenste Geschenk der Natur.

  • Alles in der Welt ist Torheit, nur nicht die Heiterkeit.

  • Je mehr man altert, desto mehr überzeugt man sich, daß Seine heilige Majestät der Zufall gut drei Viertel der Geschäfte dieses miserablen Universums besorgt.

  • Der Mensch wird zum Tier, wenn er nie einen Sonntagsrock an hat.

  • Nichts hat mehr Ähnlichkeit mit dem Tode als Müßiggang.

  • Bosheit ist eine Art Delirium und verwirrt den Verstand.

  • Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache.

  • Wahre Ruhmbegierde ist die Quelle aller großen Taten und alles Nützlichen, was auf der Welt geschieht.

  • Ein jeder hat einen geschickten Zensor nötig, der treu ist und es versteht, uns von unserem Unrecht oder von unseren Verkehrtheiten zu überzeugen.

  • Ein Augenblick des Glückes wiegt Jahrtausende des Nachruhms auf.

  • Ich liebe die Philosophie, weil sie meine Leidenschaften mäßigt und mir Gleichgültigkeit gegen meine Auflösung und gegen die Vernichtung meines Geistes gibt.

  • Der Ruhm, der uns nicht glücklich macht, ist nichts als ein Wort, und der Ruhm, der unsere Untertanen nicht glücklich macht, ist eine Schmach.

  • Nichts sollte einem das Schreiben so verleiden wie die Flut der Bücher, die Europa überschwemmt.

  • Die nützlichen Tugenden der Bürger sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe.

  • Es gibt eine Art Zwitterwesen, die weder Herrscher noch Privatleute sind und die sich bisweilen sehr schwer regieren lassen: die Prinzen von Geblüt. Ihre hohe Abstammung flößt ihnen einen gewissen Hochmut ein, den sie Adel nennen.

  • Wer nur etwas Ehrgefühl besitzt, erhebt den Anspruch auf Achtung seiner Mitbürger. Man will sich irgendwie hervortun und nicht in der dumpfen Masse untergehen.

  • Die nützlichen Tugenden der Bürger sind Menschlichkeit, Billigkeit, Tapferkeit, Wachsamkeit und Arbeitsliebe.

  • Die erste Pflicht eines Bürgers ist, seinem Vaterlande zu dienen.

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