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Thomas Carlyle

schottischer Philosoph und Historiker (1795 - 1881)

25 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Ein guter, edler Mensch, der mit uns gelebt, kann uns nicht genommen werden. Er läßt eine leuchtende Spur zurück gleich jenen erloschenen Sternen, deren Bild die Erdbewohner noch nach Jahrhunderten sehen.

  • Die Musik ist die Sprache der Engel.

  • Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen.

  • Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.

  • Die ewigen Sterne kommen wieder zum Vorschein, sobald es finster genug ist.

  • Arbeiten und nicht verzweifeln.

  • Das wäre eine armselige Wissenschaft, die die große, tiefe, geheiligte Unendlichkeit des Nichtwissens vor uns verbergen wollte, über welcher alle Wissenschaft wie bloßer oberflächlicher Nebel schwimmt.

  • In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.

  • Erfahrung ist der beste Lehrmeister, aber das Schulgeld ist hoch.

  • Ich spreche nicht gern mit Leuten, die stets meiner Meinung sind. Eine Zeitlang macht es Spaß, mit dem Echo zu spielen, auf die Dauer aber ermüdet es.

  • Popularität ist wie die Flamme einer Illumination oder auch einer Feuersbrunst, die um einen Mann herum entzündet wird. Sie zeigt, was an ihm ist, vermehrt seine Eigenschaften aber nicht im mindesten. Oft sogar entfremdet sie ihm vieles und verzehrt den armen Mann selbst zu Asche.

  • Es ist ein Grundirrtum, Heftigkeit und Starrheit Stärke zu heißen.

  • In seinem Lachen liegt der Schlüssel, mit dem wir den ganzen Menschen entziffern.

  • Ausdauer ist konzentrierte Geduld.

  • Ich habe keine Kenntnis von einem wirklich großen Mann, der nicht mancherlei hätte sein können.

  • Es ist ein hoher, feierlicher, fast schauerlicher Gedanke für jeden einzelnen Menschen, daß sein irdischer Einfluß, der einen Anfang gehabt hat, niemals, und wäre er der Allergeringste unter uns, durch alle Jahrhunderte hindurch ein Ende haben wird. Was geschehen ist, ist geschehen, hat sich schon mit dem grenzlosen, ewig lebenden, ewig tätigen Universum verschmolzen und wirkt hier zum Guten oder zum Schlimmen, öffentlich oder heimlich durch alle Zeiten hindurch.

  • Der Humor ist mit Recht als die feinste Vollendung des dichterischen Geistes betrachtet worden. Wer ihn nicht besitzt, wie reich er auch begabt sein möge, besitzt nur die Hälfte der gestaltenden Kraft.

  • Das Schweigen ist so tief wie die Ewigkeit, die Rede so flach wie die Zeit.

  • Ein gut beschriebenes Leben ist beinahe so selten wie ein gut gelebtes.

  • Es ist etwas großes für ein Volk, eine vernehmbare Stimme zu erlangen. einen Mann hervorzubringen, der melodisch das ausspricht, was es im Herzen sagen will!

  • Nicht deine Werke, die alle vergänglich und unendlich klein sind, können Wert und Dauer haben, sondern nur der Geist, in dem du wirkest.

  • Lasset uns das heilige Mysterium einer Persönlichkeit mit Achtung behandeln! Rennet nicht ehrfurchtslos in eines Menschen innerstes Heiligtum!

  • Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.

  • Geschichte ist die Essenz unzähliger Biographien.

  • Die eigentliche Universität unserer Tage ist eine Büchersammlung.

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