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Notwendigkeit

Der Zufall ist ein Rätsel, welches das Schicksal dem Menschen aufgibt.


Christian Friedrich Hebbel - Zitate und Sprüche  Christian Friedrich Hebbel

deutscher Schriftsteller (1813 - 1863)
Quelle: Tagebücher, 1841



Autoreninfo:  
geboren * 18.03.1813, Wesselburen, Dithmarschen, Deutschland
gestorben † 13.12.1863, Wien, Österreich
Wirken Schriftsteller

Autoreninfo:
Sohn eines Maurers, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf.
Hebbel erlernte das Maurerhandwerk und arbeitete als Schreiber.
1836-39 unterstützt von seiner Geliebten Elise Lensing Studium in Hamburg und München
1842/43 Stipendium in Kopenhagen
1843-44 lebte er in Paris, wo er Heine kennen lernte
1845 Heirat mit Burgschauspielerin Christine Enghaus; Umzug nach Wien
1849 Feuilletonredakteur in Wien
gilt als der bedeutendste Dramatiker des 19. Jahrhunderts

Sein Pseudonym in der Jugend war Dr. J. F. Franz.

Hebbel war stets sozial und politisch engagiert. Er begrüßte die Märzrevolution, nahm aber eine grundsätzlich loyale Haltung zur Regierungsform der Monarchie ein.
1849 kandidierte er erfolglos für die Frankfurter Nationalversammlung, obwohl er radikalen demokratischen Forderungen immer skeptisch gegenüber stand.

Ab 1843 erhielt Hebbel vom dänischen König Christian VIII. ein zweijähriges Reisestipendium. Er reiste erst nach Paris, wo er Heinrich Heine und Arnold Ruge kennenlernte und freundete sich mit Felix Bamberg an.

In seinen Werken schildert Hebbel oft tragische, schicksalhafte Verkettungen von Ereignissen und macht die sozialen Probleme seiner Zeit zum Thema. Mit scharfen Worten wandte er sich gegen die Dichtung seines Zeitgenossen Adalbert Stifter, die er als leere Idylle empfand.

Werke:
* Judith, 1840
* Genoveva, 1841
* Der Diamant, 1841
* Maria Magdalena, 1843
* Anna, 1847
* Trauerspiel in Sizilien, 1847
* Julia und König Peter, 1847
* Der Schneidermeister Nepomuk Schlägel auf der Freudenjagd, 1847
* Herr Haidvogel und seine Familie, 1848
* Schnock, 1848
* Herodes und Mariamne, 1848
* Der Moloch, 1849–1850
* Der Rubin, 1851
* Agnes Bernauer, 1851
* Aufzeichnungen aus meinem Leben, 1854
* Gyges und sein Ring, 1854
* Mutter und Kind, 1857
* Die Nibelungen, 1861
* Demetrius, unvollendetes Drama
* Treue Liebe
* Tagebücher
* Der Heideknabe








Stichwörter:  
aufgibt menschen rätsel schicksal zufall
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